Medienservice vom: 12.04.2021 |Fotos zum Medienservice

Letzte Woche Franz Gertsch-Ausstellung im Lentos Noch bis Sonntag ins Zeitgefühl der 1970er Jahre eintauchen

Das Lentos Kunstmuseum zeigt noch bis Sonntag, 18. April, die Ausstellung mit den monumentalen, fotorealistischen Gemälden, des Schweizer Künstlers Franz Gertsch. Die Schau konzentriert sich auf seine entscheidende Schaffensphase der 1970er-Jahre.

Franz Gertsch, geboren 1930 in Mörigen/CH gehört zu den zentralen Künstlerpersönlichkeiten Europas. Schon vor seinem internationalen Durchbruch an der documenta 5 in Kassel 1972 hat der Künstler ein reiches malerisches und grafisches Werk geschaffen, das eine ganz besondere Annäherung an die Wirklichkeit vornimmt. Realität bedeutet für ihn nicht nur eine malerische, sondern auch konzeptionelle Herausforderung. Obgleich er von Fotos beziehungsweise von Diaprojektionen ausgeht, folgen die Bilder einer eigenen Logik, die auf absolute Stimmigkeit aller Elemente zielt.

„Die großformatigen, fotorealistischen Arbeiten des Künstlers Franz Gertsch haben eine einzigartige Ausstrahlung und eine besondere Kraft. Im großen Saal unseres Kunstmuseums sind die Gemälde perfekt ins Szene gesetzt – eine beeindruckende Schau“, empfiehlt Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer einen Museumsbesuch. 

Gertschs Familie sowie der Künstler und Performer Luciano Castelli sind neben der Rockpoetin Patti Smith, der „Godmother of Punk“, die wichtigsten ProtagonistInnen in Gertschs betörenden Gemälden der 1970er-Jahre. Eine Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs und des Entstehens neuer Jugendkulturen, die sich gegen das Establishment richteten. 

Im Kabinett ist ebenfalls noch bis zum Sonntag, die Ausstellung Reckenbühl von Franz Gertschs Wegbegleiter Luciano Castelli zu sehen. KunstfreundInnen können mit beiden Ausstellungen in das Zeitgefühl der wilden Siebziger eintauchen.