Medienservice vom: 19.04.2021

Covid-Lage Linz: 82 Prozent aller Infektionen geklärt Bürgermeister Klaus Luger: „Testen muss sich lohnen!

  • Kontrollierte Öffnung von Gastronomie, Kultur, Sport und gesellschaftlichem Leben jetzt frei geben!“

Mit Stand 18. April, 10 Uhr, waren in Linz 691 Personen mit Covid-19 infiziert, 1.281 Menschen befinden sich in behördlich verordneter Quarantäne. Es befanden sich am Sonntag insgesamt 51 LinzerInnen aufgrund einer Corona-Erkrankung in Spitalsbehandlung, von denen neun PatientInnen eine intensivmedizinische Betreuung benötigen. Somit bedarf in der 208.000-Einwohner-Landeshauptstadt lediglich eine/r von 23.000 BürgerInnen dieser Intensivbehandlung. Oberösterreichweit eingeordnet, liegt Linz damit mit 265 Erkrankten pro 100.000 EinwohnerInnen unter dem Oberösterreich-Schnitt (277) und somit außergewöhnlich vor extrem betroffenen Bezirken wie Ried (412) oder Wels-Stadt (408).

Der Linzer Krisenstab betrachtet aktuell die Lage in der Landeshauptstadt als stabil und damit unter Kontrolle. Das städtische Contact-Tracing sei trotz nach wie vor hoher Fallzahlen in der Lage, 82 Prozent aller Infektionsfälle auf deren Quelle zurückzuverfolgen. Dies sei  österreichweit ein Top-Wert, bestätigen Statistiker.

Nunmehr ginge es darum, den BürgerInnen Perspektiven zu vermitteln. Denn Menschen, die verantwortungsvoll handeln und sich regelmäßig testen lassen, sollen auch von ihrem vorbildlichen Verhalten profitieren. „Testen muss sich lohnen. Angesichts der notwendigen Öffnung des gesellschaftlichen Lebens, ist die Bundesregierung gefordert, das schon im Dezember letzten Jahres avisierte ‚Freitesten‘ endlich umzusetzen“, fordert Bürgermeister Luger auch in seiner Funktion als Präsident des OÖ. Städtebundes, der darüber hinaus dem Österreichischen Bundesheer sowie den Rettungsorganisationen für deren professionelle Arbeit in den Test- und Impfstraßen dankt.