Medienservice vom: 19.05.2021

Stadt Linz verzichtet auf mehr als 300.000 Euro Einnahmen bei Schanigärten Unbürokratische Erweiterung der Schanigarten-Fläche wird gut angenommen

  • Bereits knapp 290 Schanigärten in der Landeshauptstadt – laufend zusätzliche Ansuchen

Die Zeichen zeigen auf Aufschwung. Aufbruchsstimmung herrscht derzeit auch in der Linzer Gastronomie, zumindest bei den Schanigartenanmeldungen. Knapp 290 Schanigärten gibt es in der Landeshauptstadt bereits. Die meisten befinden sich am Hauptplatz, in der Altstadt, an der Landstraße und in weiteren Straßenzügen der Innenstadt sowie an der Wiener Straße. Auch in Urfahr, in Kleinmünchen und in der solarCity Pichling lässt eine Reihe von Schanigärten Urlaubsatmosphäre aufkommen.

„Auf Grund der geltenden Abstandsbestimmungen während der Pandemie können Schanigärten über Antrag nach Möglichkeit auch unbürokratisch vergrößert werden, um so für die Gäste trotz der strengen Auflagen ein attraktives Gastro-Angebot bieten zu können und die GastronomInnen zu unterstützen. Vor allem am Hauptlatz wird diese Möglichkeit intensiv in Anspruch genommen”, informiert Bürgermeister Klaus Luger.

Laut Beschluss des Linzer Gemeinderates vom 8. April 2021 erhebt die Stadt auch heuer keine Gebühren für die Schanigärten, so dass für die beiden Jahre 2020 und 2021 insgesamt 310.000 Euro an Einnahmen entfallen.

Neben dieser Maßnahme, die direkt der Linzer Gastronomie zugutekommt, ist die Stadt auch um eine unkomplizierte Vorgangsweise bei der Erteilung von Genehmigungen bemüht. So können die Grundeigentümerzustimmung und die straßenpolizeiliche Bewilligung in Form eines OneStop-Verfahrens parallel erledigt werden.

Die höchste „Schanigartendichte“ der Linzer Stadtteile weist übrigens die Innenstadt mit 160 Schanigärten auf. Im Umkreis des Bulgariplatzes laden 57, in Urfahr 23 und in Kleinmünchen 15 Schanigärten zum Plaudern und Genießen ein.