Medienservice vom: 28.05.2021

Neben Schulen brauchen auch Polizeiinspektionen dringend administrative Unterstützung Bürgermeister Klaus Luger: „Begrüße zusätzliche Verwaltungskräfte in Schulen. Ich fordere 50 zusätzliche Büro-Kräfte für Linzer Polizeiinspektionen!“

  • Linzer Gemeinderat einstimmig für Nachbesetzung 50 offener Dienstposten bei Exekutive
  • Insgesamt fehlen in Landeshauptstadt bis zu 150 PolizistInnen
  • 50 MitarbeiterInnen für die Administration könnten mehr Sicherheit auf die Straße bringen

Erfreut zeigt sich Bürgermeister Klaus Luger über den gestrigen, einstimmigen Gemeinderatsbeschluss in Sachen Polizei: „Mit dieser Resolution fordern wir Innenminister Nehammer auf, die mindestens 50 offenen Dienstposten in den Linzer Wachzimmern zu besetzen und zusätzliche Polizeiinspektionen einzurichten“, berichtet das Linzer Stadtoberhaupt. „Ich beobachte seit Jahren die besorgniserregende Unterbesetzung unserer Polizeidienststellen, die je nach parlamentarischer Anfrage zwischen 100 und 150 Personen liegt – auf vom Parlament beschlossenen und budgetierten Planstellen!“ zeigt Bürgermeister Klaus Luger auf. Seine diesbezüglichen Forderungen in der Vergangenheit erhielten nicht immer einstimmigen Applaus: „Darum bin ich froh, dass jetzt alle Parteien im Gemeinderat die Notwendigkeiten erkannt haben“, so der Linzer Bürgermeister.

Mit der Besetzung dieser Dienststellen sei es allerdings noch nicht getan: „Ich bin überzeugt, dass die Zahl der ausgewiesenen Planposten den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Abhilfe könnten – wie dies jetzt auch in den Schulen geschieht – zusätzliche Verwaltungskräfte schaffen, die die PolizistInnen beim administrativen Aufwand entlasten. Damit könnten sie selbst mehr ihren Aufgaben auf der Straße nachkommen“, meint das Linzer Stadtoberhaupt.

Erst vorgestern hat die Landesbildungsdirektion verlauten lassen, dass 100 zusätzliche Verwaltungskräfte in oberösterreichischen Schulen bei der Bewältigung der Bürokratie unterstützen sollen. „Ich begrüße das grundsätzlich sehr, denn natürlich sollten sich PädagogInnen in erster Linie um die Kinder und um eine zeitgemäße Vermittlung von Lehrinhalten kümmern, nicht um das Ausfüllen aller möglichen Dokumente einer überbordenden Schulbürokratie“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt und sieht zugleich einmal mehr den Auftrag für eine Entbürokratisierung.

„Selbiges gilt jedoch umso mehr für die Polizeidienststellen, in denen Polizistinnen und Polizisten vom Erstgespräch mit Hilfesuchenden bis zur Übermittlung fertiger Anzeigen und Schriftsätze an die Staatsanwaltschaft alles selbst machen müssen. Inwieweit hier durch Digitalisierung und Deregulierung Erleichterungen möglich sind, kann ich nicht beurteilen. Sehr wohl beurteilen kann ich jedoch, dass wir für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und für überfällige Kontrollen, wie etwa der Tuningszene in der Innenstadt, die Polizei mehr auf der Straße und nicht hinter dem Schreibtisch brauchen“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt.

Gestern forderte der Linzer Gemeinderat einstimmig Innenminister Nehammer auf, wenigstens die mindestens 50 offenen Planstellen in den Polizeiwachzimmern der Landeshauptstadt zu besetzen. „Aus früheren parlamentarischen Anfragebeantwortungen weiß ich, dass der tatsächliche Fehlbestand aufgrund von Ausbildungen und vor allem Zuteilungen zu Sondereinheiten noch höher ist, vermutlich zwischen 100 und 150 Personen. Jedenfalls aber sollten jene Polizistinnen und Polizisten, die der Arbeit in den Polizeiinspektionen der Stadt nachgehen, von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, weshalb ich analog zum Bildungswesen zusätzlich 50 VerwaltungsmitarbeiterInnen für die Linzer Polizei fordere“, so Bürgermeister Klaus Luger abschließend