Medienservice vom: 10.06.2021 |Downloads zum Medienservice

Wenn´s plötzlich eilig wird: die öffentlichen WC-Anlagen der Stadt helfen Nach Corona-bedingter Verzögerung: 1. Öklo in Linz „eröffnet“

77 öffentliche WC-Anlagen finden sich über das ganze Stadtgebiet verteilt. Seit einer Woche steht den Linzerinnen und Linzern auch das erste „Öklo“ zur Verfügung. „Ich freue mich, dass wir nach einer Corona-bedingten Verzögerung diese umweltfreundlichere Variante zum Einsatz bringen konnten“, so die zuständige Stadträtin Regina Fechter, die am 2. Juni mit sichtlich Spaß die neue WC-Anlage „eröffnete“.

Wer kennt das nicht: man ist in der Stadt unterwegs, und plötzlich fühlt man sich gezwungen, ein gewisses Örtchen aufzusuchen. Dann ist man froh, wenn man rasch irgendwo nachsehen kann, wo sich denn die nächste Adresse für unaufschiebbare „Geschäfte“ befindet. „Über das Stadtgebiet sind 77 öffentliche WC-Anlagen verteilt. In Zeiten von Smartphones sind diese einfach auf einem eigenen Stadtplan abrufbar. Einfach auf www.linz.at oder beim städtischen Chatbot Elli nach ´öffentliche WC´ suchen, schon wird die Online-Karte angeboten“, erklärt die zuständige Stadträtin Regina Fechter.

Erstes Öklo beim Lindbauern

Neben eigens errichteten WC-Anlagen arbeitet die Stadt im Rahmen der Initiative „nette Toilette“ mit lokalen Gastronomen zusammen. Unter den kooperierenden Lokalen befand sich auch das Gasthaus Lindbauer. Nach dessen Schließung wurde vorübergehend mit einem mobilen „Häusel“ ausgeholfen. Rechtzeitig für diesen Sommer, in dem ein deutlich größerer Andrang beim beliebten Ausgangspunkt für Spaziergänge und Radfahrten zu erwarten ist, bietet die Stadt Neues: „Mit dem ersten Linzer Öklo kommt eine deutlich umweltfreundlichere WC-Version zum Einsatz“, freut sich Stadträtin Regina Fechter. Eigentlich hätte der Testbetrieb bereits 2020 starten sollen, jedoch musste der Oberösterreich-Auftritt des anbietenden Unternehmens Corona-bedingt verschoben werden.

Öklos arbeiten nach einem eigenen Prinzip mit Sägespäne und Trenngittern anstelle von Chemikalien. Die Entwickler sind begeisterte Festivalbesucher, die sich bei Konzerten stets über die „stinkenden Plastikkisten“ ärgerten. Mittlerweile gibt es acht Modelle der „Komposttoiletten“, die in Österreich bereits über 200 Mal ein umweltfreundlicheres „Geschäft“ ermöglichen.

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