Medienservice vom: 16.06.2021

Mai-Bilanz des Ordnungsdienstes mit mehr als 1.400 Fällen Verstärktes Augenmerk auf illegale Bettelei und Müllsünder

Nach Beendigung des Lockdowns kehrte im Mai beim Ordnungsdienst der Stadt Linz annähernd so etwas wie Normalität ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich seit Mitte April wieder verstärkt ihren eigentlichen Aufgaben widmen. Bei den insgesamt 1.427 Fällen im Mai zeigt sich ein Anstieg bei der Bettelei. Die Fallzahlen haben sich gegenüber dem Vormonat fast verdoppelt – von 25 im April auf 48 im Mai. Davon handelte es sich 25 Mal um illegale Bettelei. 

„Die warmen Temperaturen bringen meist einen Anstieg bei der Bettelei mit sich. Der Ordnungsdienst wird durch verstärkte Kontrollen die Einhaltung des Bettelverbotes in der Linzer Innenstadt überprüfen und so dem Trend entgegenwirken”, betont Sicherheitsreferent Michael Raml und informiert: „Aggressives Betteln – etwa durch Nachlaufen oder Bedrängen – sowie Betteln mit Kindern ist in ganz Linz verboten. Entlang der Landstraße gilt ein generelles Bettelverbot.“

Einen weiteren Schwerpunkt setzen die städtischen Ordnungshüter gegen Lärm und Vermüllung in Parkanlagen: „Dass es bei dem schönen Wetter und den lauen Abenden die Menschen ins Freie zieht, ist ganz klar. Die öffentlichen Grünanlagen sind Allgemeingut und können gerne von jedermann benutzt werden – aber bitte ohne Lärm und Vermüllung. Die neue Verordnung zum Schutz von Park- und Grünanlagen regelt genau, was erlaubt ist und was nicht. Generell ist jede über den Gemeingebrauch hinausgehende Benützung verboten. Dazu gehört neben dem Wegwerfen von Abfall zum Beispiel das Lagern von Hausrat oder Kleidungsstücken, das Aufstellen von Zelten oder das Verrichten der Notdurft. Der Linzer Ordnungsdienst wird das Einhalten der neuen Regeln regelmäßig kontrollieren”, versichert Stadtrat Raml. Hält sich jemand nicht daran und zeigt sich uneinsichtig, droht eine Strafe bis zu 218 Euro. 

Knapp 1.000 Fälle betraf im Mai die Überwachung des ruhenden Verkehrs. Die Ordnungskräfte stellten im Vormonat exakt 961 Organstrafverfügungen aus. Das sind um 134 mehr als im April. Mit Abstand die meisten Parkverfehlungen gab es in den Bezirken Bulgariplatz (265) und Urfahr (220). Bei den Anrainerverpflichtungen kam es beinahe zu einer Verdoppelung der Fallzahlen von sieben im April auf 15 Vorgehen im Mai. In der Kategorie Hundeproblematik setzte sich der Rückwärtstrend fort. Es kam erneut zu einem Rückgang der Fallzahlen von 59 im April auf 48 im Mai. In den übrigen Bereichen waren keine großen Veränderungen festzustellen.