Medienservice vom: 21.06.2021

Botanischer Garten: Glashäuser werden erneuert, Eingangsbereich attraktiviert Auslobung eines Architekturwettbewerbs im Herbst

Der Botanische Garten Linz zählt mit seinen qualitativ hochwertigen sowie unterschiedlichen Sammlungen, der ansprechenden Gestaltung der Anlagen und des breitgefächerten Veranstaltungsangebotes zu den wichtigsten Schaugärten Österreichs. Mit bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr zählt der Botanische Garten zu den wichtigsten touristischen Einrichtungen der Stadt Linz.

Der Garten besitzt insbesondere hinsichtlich seiner Orchideen-, Kakteen- und Tillandsiensammlungen international beachtetes Niveau. Die Glashäuser sind daher zentral für die komplette Anlage. Bis auf das im Jahr 2008 errichtete Kalthaus befinden sich diese Glashäuser samt den technischen Einrichtungen bereits am Ende ihrer Lebensdauer. Um Gefahren für den Pflanzenbestand zu vermeiden, ist daher in den nächsten Jahren ein Ersatz notwendig. Zugleich gilt es den Eingangsbereich an der Roseggerstraße zu verbessern: Der Eingang ist wenig wahrnehmbar, Kasse und Shop sind zu klein, es gibt keinen witterungsgeschützten Bereich zum Start von Führungen und keine Garderobe. Schließlich ist auch ein Ausbau von Kultur- und Anzuchtbereichen sowohl indoor als auch outdoor notwendig.

„Um all das professionell umsetzen zu können, werden wir einen Architekturwettbewerb ausloben. Da eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik notwendig ist und auch Spezialerfahrung in puncto Glashäuser vorausgesetzt wird, wird der Architekturwettbewerb in zwei Stufen ablaufen. Die Einladung zur Abgabe von Teilnahmeanträgen soll noch heuer im Herbst erfolgen, der Wettbewerb bis zum Sommer 2022 abgeschlossen sein, damit die Bauarbeiten bis spätestens 2024 finalisiert werden können“, erklärt Grünreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier.

„Der Besuch im Botanischen Garten lohnt sich immer. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass wir durch die umfassende Attraktivierung der grünen Oase allen Linzerinnen und Linzer sowie allen anderen Gästen den Besuch der 4,2 Hektar großen Anlage auf der Gugl noch angenehmer gestalten können“, sagt die für die städtischen Liegenschaften zuständige Stadträtin Regina Fechter.