Medienservice vom: 24.06.2021

Stadt Linz verzichtet auf weitere 341.000 Euro Einnahmen für Benützung öffentlichen Guts In Summe somit 873.000 Euro Entlastung für Linzer Wirtschaftstreibende für 2021

Mit Beschluss des Linzer Gemeinderates vom 8. April 2021 hat die Stadt Linz auf Grund der Coronakrise bereits auf Gebühren für die Benützung öffentlichen Guts in Höhe von 532.000 Euro verzichtet. Diese Summe setzt sich aus 155.000 Euro für Schanigärten in der Normalsaison von 1. März bis 31.Oktober, 45.200 Euro für die Aufstellung von Warenkörben für das ganze Jahr 2021, Eisvitrinen für die Saison 2021 (6.719 Euro) und Entgelten für Sondernutzungen für das öffentliche Gut für das erste Halbjahr 2021 mit etwa 325.000 Euro zusammen.  

Zusätzlich zu dieser Maßnahme wurde heute Donnerstag, 24. Juni 2021 vom Linzer Stadtsenat der Verzicht auf weitere Entgelte in Höhe vom 341.000 Euro für die Benützung von öffentlichem Gut der Stadt Linz vorberaten und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung am 1. Juli 2021 empfohlen. 

Konkret verzichtet die Stadt auch im 2. Halbjahr 2021 auf Gebühren für die Sondernutzung öffentlichen Guts, wie sie zum Beispiel für Werbeschilder, Schaukästen und Markisen anfallen, in Höhe von 325.000 Euro und die Gebühren für so genannte Winterschanigärten für die Monate November und Dezember 2021 in Höhe von ca. 16.000 Euro.

„Das heißt, zu den 532.000 Euro, die wir den Linzer Handels- und Gewerbebetrieben für heuer bereits an Entlastung zusagen konnten, kommen nun nochmals 341.000 Euro. Das sind 873.000 Euro, die die Stadt Linz den von Corona beeinträchtigten Linzer Wirtschaftsbetrieben im Jahr 2021 erlässt“, rechnet Finanzreferent Bürgermeister Klaus Luger vor. 

„Die Linzer Gastro-, Handels- und Gewerbebetriebe sind von den Folgen von Corona durch die monatelangen Lockdowns schwer betroffen. Dieser Abgabenverzicht der Stadt soll zu ihrer nachhaltigen Erholung beitragen“, betont Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier.  

„Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir die Wirtschaft unterstützen und damit Arbeitsplätze in unserer Heimatstadt erhalten. Das lässt sich die Stadt Linz auch einiges kosten. Zusammen mit den 882.000 Euro an entsprechendem Einnahmenverzicht aus dem vergangenen Jahr kommen wir sogar auf 1,76 Millionen Euro, die 2020 und 2021 weniger zu zahlen sind“, ergänzt Stadtrat Michael Raml, in dessen Ressort die Steuern und Abgaben der Stadt fallen.