Medienservice vom: 30.06.2021

Innovationshauptplatz feiert zweijähriges Bestehen Bereits 5.000 User und Userinnen nutzen Beteiligungs-Plattform

Linz hat es in den vergangenen Jahren geschafft, von einer reinen Stahlstadt zu einer wirtschaftlich erfolgreichen Stadt innovativer Technologie, Industrie und Kultur zu werden. Der Wandel von der dominanten Stahlstadt der Nachkriegszeit in eine Innovations- und Digitalisierungsstadt mit ihrem industriellen Schwerpunkt von heute ist vollzogen. Die Region verfügt über einen guten Mix aus traditionellen Fertigungsbetrieben, etablierten Leitunternehmen, zahlreichen hoch erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und einer lebendigen Start-Up-Szene. 

„Linz hat mehr Arbeitsplätze als EinwohnerInnen. Das ist nahezu einzigartig. Dazu kommt, dass wir es geschafft haben, den Wirtschaftraum zukunftsfit zu gestalten. Die Arbeitsplätze der Zukunft machen Linz zur Innovationsregion. Mit der Initiierung des Linzer Innovationsprogramms und der Einrichtung des Innovationshauptplatzes erfolgte ein weiterer Meilenstein für die Weiterentwicklung von Linz zur innovativsten Stadt Österreichs“, betont Bürgermeister Klaus Luger.  

Seit nunmehr zwei Jahren bündelt die Stadt ihren Innovationsschwerpunkt im Linzer Innovationshauptplatz. Mittlerweile sind bereits etwa 5.000 Userinnen und User auf der Bürgerbeteiligungsplattform www.innovationshauptplatz.linz.at angemeldet.

Viele Projekte wurden umgesetzt. So läuft beispielsweise aktuell die „Tour der Linzer Innovation“. Bis Freitag, 2. Juli, wird noch täglich ein spannendes Programm rund um das Thema Innovation an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet geboten.

Der Pop-Up-Store bietet Start-Ups, Unternehmen, Vereinen und diversen anderen Organisationen die Möglichkeit, sich kostenlos für einen Monat im Herzen von Linz zu präsentieren. 

In Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich betreibt der Innovationshauptplatz das Projekt „Tablets für Kinder“. Die sorgfältig konzipierten Workshops zielen darauf ab, Kindern Kompetenzen für einen spielerischen, aber auch sicheren Umgang mit Tablets anzubieten. 

Mit der Stadtoase schuf der Innovationshauptplatz einen begrünten Raum mitten am Linzer Hauptplatz. „Die Stadtoase dient den Linzerinnen und Linzern zur Kommunikation und als Ort der Erholung. Es freut mich besonders, dass die Linzer Tortenbank, eine auf der Innovationsplattform vorgestellte Idee, umgesetzt wurde und in der Stadtoase Platz findet“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Bemühungen des Innovationshauptplatzes weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen werden. So hat der Innovationshauptplatz kürzlich den „Österreichischen Verwaltungspreis 2021 in der Kategorie „Partizipation und Co-Creation“ gewonnen. Die international besetzte Jury verwies auf die Niederschwelligkeit und UserInnen-Freundlichkeit der Plattform sowie auf die umfassende Einbindung der städtischen Geschäftsbereiche und der besonders vielfältigen Möglichkeit des Diskurses mit den BürgerInnen. Das Projekt wurde aus 167 Einreichungen und 38 Finalisten ausgewählt.

„Digitalisierung und Partizipation sind zentrale Stärkefelder der Lebensstadt Linz. Mit der E-Partizipationsplattform Innovationshauptplatz befinden sich die Linzerinnen und Linzer stets am aktuellen Stand der Projekte. Darüber hinaus bietet diese Plattform den Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Linz aktiv mitzugestalten und Ideen für die Zukunft einzubringen“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger.

Die Zielausrichtung für 2022 ist die weitere Etablierung von niederschwelligen Digitalisierungsangeboten für Bürgerinnen. Der Innovationshauptplatz soll auch Drehscheibe und Kooperations- sowie Netzwerkpartner für die unterschiedlichsten Anfragen bleiben. Auch an einer internationalen Vernetzung wie beispielsweise bei FAB-City wird genauso gearbeitet wie die BürgerInnenbeteiligung der Plattform ein weiterer Schwerpunkt sein wird.