Medienservice vom: 06.07.2021 |Downloads zum Medienservice

Für die Zukunft unserer Infrastruktur 14 Millionen Euro Sondermittel im Kommunalen Investitionspaket „Pakt für Linz“

  • Linz wird gestärkt aus der Krise hervorgehen

Der Arbeitsmarkt leidet auch in der Landeshauptstadt immer noch unter den Folgen der Corona-Krise. Die Arbeitslosenquote im Raum Linz erholt sich zwar, ist mit etwa 7.600 Personen aber immer noch um etwa 10 Prozent höher als vor zwei Jahren. Vor allem die Langzeitarbeitslosigkeit ist schwer zu bekämpfen. Die Stadt Linz engagiert sich daher nicht nur aktiv beim Projekt „Job-Restart“ in Kooperation mit dem AMS, um Menschen, die schon länger arbeitslos sind, Zukunftsperspektiven zu bieten, sondern steuert mit einem investitionsorientierten Kurs gegen die Folgen der Krise an. 

Als Turbo dabei fungieren die Mittel aus dem 65 Millionen Euro schweren Investitionspaket „Pakt für Linz“, die bereits zu 90 Prozent in der Umsetzungsphase sind. Sämtliche Maßnahmen des Pakts für Linz sind durch einstimmige Beschlüsse des Linzer Gemeinderates vom Dezember 2020 gedeckt.

Bis zur Hälfte der investierten Mittel können nach dem Kommunalen Investitionsgesetz vom Bund zur Hälfte gefördert bzw. refundiert werden. 

„Ohne die Investitionen aus dem Pakt für Linz hätten wir in der Landeshauptstadt um mindestens 4.000 Arbeitslose mehr. Denn ein Großteil der Maßnahmen des Pakts für Linz betrifft Projekte in der Bauwirtschaft, also in einem Segment, in dem sich Investitionen direkt und sofort stabilisierend auf den Arbeitsmarkt auswirken“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Mit den Mitteln aus dem Pakt für Linz kurbelt die Stadt Linz nicht nur arbeitsplatzsichernde Investitionen an, sondern bei diesen Projekten können auch Mittel aus Bundesförderungen lukriert werden. Es handelt sich um Gelder, die dauerhaft in die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden und nicht schnell verpuffen, sondern nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Heimatstadt beitragen“, informiert Stadtrat Michael Raml. 

Wer mit offenen Augen durch Linz geht, sieht vor allem eines: in der Stadt wird so viel gebaut wie selten zuvor. Große Projekte wie die neue Eisenbahnbrücke stehen vor der Fertigstellung, andere wiederum dank der Unterstützung aus dem Pakt für Linz kurz vor dem Start. 

„Durch den Pakt für Linz werden Bauvorhaben, die bereits seit längerer Zeit in der Pipeline waren, Realität. So sind neben sonstigen Investitionen aus unserem kommunalen Paket zur Sicherung der Zukunft unserer Kinder und Senioren sowie für Kultur und Klimaschutz 14 Millionen Euro unter dem Sammelbegriff ‚Für die Zukunft unserer Infrastrukturen‘ veranschlagt. Diese Mittel werden zur Umsetzung vorgezogener und strukturverbessernder Vorhaben herangezogen. Unsere Stadt wird deshalb durch den Pakt für Linz aus der Coronakrise dauerhaft gestärkt hervorgehen“, sagen Luger und Raml.  

14 Millionen Euro Sondermittel

Mit den insgesamt 14 Millionen Euro an Sondermitteln zur Optimierung der Infrastrukturen im Stadtgebiet werden vielfältige Bauvorhaben verwirklicht, die allen Linzerinnen und Linzern zugutekommen. Knapp 9 Millionen Euro entfallen auf Freizeit- und Sportanlagen, je zwei Millionen Euro dienen Verbesserungen und Lückenschlüssen im Geh- und Radwegenetz sowie der Erneuerung von Gemeindestraßen. Dazu kommen eine Million Euro zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung und 300.000 Euro für die Modernisierung der Hauptfeuerwache. 

Sportliche Noten des Pakts für Linz

Wie ein Blick auf den laufenden und geplanten Ausbau von Freizeitanlagen zeigt, die aus dem Pakt für Linz finanziert bzw. mitfinanziert werden, hat das Investitionspaket der Stadt durchaus sportliche Noten.

Neben verschiedenen Maßnahmen zur intensivierten Instandhaltung von Kinder- und Jugendsportanlagen sowie Grünanlagen im Stadtgebiet sind einige größere Projekte besonders hervorzuheben, die durch den Pakt für Linz möglich werden. So soll noch heuer mit dem Bau und der Erweiterung von zwei großen Freizeittreffpunkten für Alt und Jung im Franckviertel sowie am Weikerlsee begonnen werden. 

Bei beiden Projekten sind die Bagger zwar noch nicht angerollt, jedoch sind die Planungsarbeiten weit vorangeschritten. Am 1. Juli wurde im Gemeinderat die Vergabe der Arbeiten zur Erneuerung und Erweiterung des Sportangebots im Sternpark mit Kosten von 340.000 Euro beschlossen. Die Vergabe der Arbeiten zur Errichtung eines Bewegungsparks am Weikerlsee ist demnächst geplant. Für letzteres Projekt sind 300.000 Euro aus dem Pakt für Linz reserviert. 


Sternpark im Franckviertel 

Erweitertes Freizeitangebot im Sternpark 

Mit dem Projekt im Sternpark soll auch der dynamischen und steten Aufwärtsentwicklung dieses Stadtteils Rechnung getragen werden. Das erweiterte Angebot soll dort eine multifunktionale Sportfläche, die Sanierung des Fußballplatzes für die ganzjährige Bespielbarkeit sowie bewegungsanimierende Spiel- und Freizeitangebote für die Jüngeren als auch die älteren Generationen umfassen. Im Detail besteht das Projekt aus der Erneuerung bestehender Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen unterschiedlichen Alters. Von einem Fun-Court für multifunktionales Spielvergnügen, einer ganzjährig bespielbaren Grünfläche bis hin zu speziellen Bewegungsangeboten für die ältere Generation soll das aufgewertete Freizeitangebot künftig reichen. 

„Die Lockdowns haben sich auf das Sport- und Freizeitverhalten der Menschen ausgewirkt. Die neuen Angebote sollen ebenso wie die Sanierung sonstiger sportlicher Infrastruktur des Pakts für Linz dazu beitragen, dass sich die Menschen wieder verstärkt bewegen“, kommentieren Bürgermeister Luger und Stadtrat Raml die gesundheitsfördernde Funktion dieser Bauvorhaben.

Bewegungspark am Weikerlsee

Die Errichtung des neuen Bewegungsparks in Pichling am Weikerlsee soll gemeinsam mit dem Land Oberösterreich finanziert werden. Es ist vorgesehen, einen Fitness-Parcours mit Bewegungsangeboten für alle Generationen zu errichten. Damit soll im Naherholungsgebiet Weikerlsee in unmittelbarer Nähe zur SolarCity und des Sportparks Pichling eine ideale Ergänzung der bestehenden Freizeitinfrastruktur im Stadtteil geschaffen werden.


Der Bewegungspark ist eine Ergänzung zum Freizeitangebot der SolarCity 

Durch die Anbindung an die Straßenbahnlinie 2 und an diverse Buslinien ist die Anlage auch mittels Öffis gut erreichbar. Zum Anziehungsplatz für die jüngere Generation wird der Bewegungspark auch deswegen, da in den Stadtteilen Ebelsberg und Pichling überdurchschnittlich viele Jugendliche leben. Etwa 13 Prozent aller Linzer Jugendlichen unter 18 Jahren leben in diesen beiden Stadtteilen.

Über 15 Millionen für den Umbau der Sport-Mittelschule Kleinmünchen

Drei Millionen Euro aus den Mitteln zur Stärkung der Infrastruktur des Pakts für Linz sind für den Umbau der SMS Kleinmünchen vorgesehen - weitere mehr als 12 Millionen Euro dafür kommen aus dem Kapitel „Für die Zukunft unserer Kinder“. Bis zum Herbst 2021 wird eine neue bundesligataugliche Ballsporthalle errichtet. Bis Oktober 2021 ist die Sanierung und Revitalisierung der Sporthalle und zudem die barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereichs vorgesehen. Das Hallendach wird auf neun Meter Höhe angehoben. Weiter erfolgt eine umfassende thermische wie haustechnische Sanierung, die in weiteren Bauabschnitten auch im Schul-Hauptgebäude durchgeführt wird.


Die Eingangssituation der SMS wird umgestaltet

Neubau des Donauparkstadions

Drei Millionen Euro aus dem Pakt für Linz sind für den Neubau des Donauparkstadions reserviert. Aktuell läuft hier das Ausschreibungsverfahren. Sobald ein geeigneter Partner gefunden ist, kann mit Abbruch und Vorbereitung des Baufelds an der Donaulände begonnen werden.

Der Baubeginn des Donauparkstadions könnte noch heuer erfolgen

Sportpark Lissfeld – Erneuerung Außenfelder und Regeltechnik

Im Sportpark Lissfeld ist die Sanierung der Außenanlagen und der Tennisplätze vorgesehen. Damit werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Linzer Hobbysportler künftig noch bessere Bedingungen zur gesunden Freizeitbetätigung vorfinden.

Etwa 600.000 Euro aus dem Pakt für Linz sind für die Außenfelder, weitere 200.000 Euro für die Adaptierung der Steuer- und Regeltechnik im Bereich der Sportanlage Lissfeld reserviert.


Außenanlagen am Lissfeld

Sicherheit: Feuerwehr, Beleuchtungsanlagen und Radwegausbau

Bedeutende Mittel aus dem kommunalen Investitionspaket betreffen auch die Verbesserung der Sicherheit und des Sicherheitsempfindens der Linzerinnen und Linzer. Zur Optimierung der Straßenbeleuchtung (mit einer Million Euro) kommen Ausgaben für die Modernisierung der Hauptfeuerwache und für Ausbau und Sanierung von Geh- und Radwegen (zwei Millionen Euro). Ein großer Posten umfasst eine Million Euro für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung. Mit etwa zwei Millionen Euro sollen Stadtstraßen rascher saniert werden, die zwar noch gefahrlos benützt werden können, jedoch durch Abnutzung in die Jahre gekommen sind.

Bessere Rahmenbedingungen für Feuerwehr

Auch Maßnahmen für die Hauptfeuerwache werden mit Mitteln aus dem „Pakt für Linz“ finanziert. Unter anderem wird der Ausbau der Fahrzeughalle und der Garderoben in Angriff genommen werden. Die Investitionen in die Hauptfeuerwache stellen einen bedeutenden Beitrag für die nachhaltige Optimierung von Einrichtungen dar, die der Sicherheit der Bevölkerung dienen. 300.000 Euro aus dem Pakt für Linz sollen dafür bereitgestellt werden.

Städtische Beleuchtung 

Bei der zusätzlichen Million für die Verbesserung der Straßenbeleuchtung in Linz stehen neben Ausbau- sowie Adaptierungsmaßnahmen vor allem verbesserte Lichtverhältnisse und die Anpassung an moderne technische Standards im Mittelpunkt. Einen ebenfalls nicht zu vernachlässigenden Grund der Investitionen bietet die Optimierung des Energieverbrauchs durch diese Technik.

Linz nimmt zwar unter den Landeshauptstädten in Hinblick auf Qualität und Energieeffizienz der Beleuchtung bereits jetzt einen Spitzenplatz ein. Durch den energiesparenden Ausbau moderner Lichtanlagen kann dem Bedürfnis der Menschen nach Schutz und Orientierung in der Dunkelheit Rechnung getragen werden. Das stärkt das subjektive Sicherheitsempfinden. 

Öffentliche Plätze, Parkanlagen und Unterführungen werden von der Stadt Linz lichttechnisch so gestaltet, dass sie übersichtlich und einsehbar sind. 

Sanierung Rad- und Gehwege 

Das Zusatzbudget von jeweils zwei Millionen Euro aus dem Pakt für Linz ermöglicht die forcierte Sanierung von Rad- und Gehwegen sowie von Stadtstraßen. So ermöglichen 600.000 Euro aus dem Pakt für Linz die Herstellung von Geh- und Radwegen auf der Großbaustelle Industriezeile.


Radwege wie hier an der Industriezeile sorgen für mehr Sicherheit.

Erneuerung Geh- und Radwegbrücke Auwiesen

Im Auftrag des Infrastrukturessorts wird im Sommer das Tragwerk der Geh- und Radwegbrücke Auwiesen komplett erneuert und eine Sanierung des Unterbaus durchgeführt. Diese Maßnahme dient ebenfalls der Sicherheit für die Bevölkerung. Die Kosten betragen 340.000 Euro. 

Die übrigen Mittel aus dem Pakt für Linz für Geh- und Radwege verteilen sich auf diverse kleinere Projekte im gesamten Stadtgebiet, ebenso wie die Ausgaben für die Sanierung von Stadtstraßen. Aktuell wird zum Beispiel der Belag in der Unionstraße saniert. Weitere Sommerbaustellen folgen. 

Ebenfalls geplant ist im Zuge des Pakts für Linz die beschleunigte Modernisierung von Verkehrslichtsignalanlagen sowie die farbliche Beschichtung von Radwegen, die zusätzliche Sicherheit für sanfte Mobilität schafft. 

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Stadtrat Michael Raml zum Thema „Pakt für Linz – Zukunft für Infrastruktur“)

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