Medienservice vom: 07.07.2021 |Fotos zum Medienservice

Baier: Start-ups SUMISU und Vivellio im Rampenlicht Schaufenster-Initiative der Stadt Linz gestartet

Bis Jahresende 2021 nützen das Wirtschaftsressort der Stadt Linz und die Creative Region Linz & Upper Austria gemeinsam die Schaufensterflächen von Leerständen in der Linzer Innenstadt und präsentieren innovative Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen. 

Als erstes Unternehmen wurden die beiden Linzer Start-ups „SUMISU“ und Vivellio ausgewählt, die ab sofort für vier Wochen in den leerstehenden Vitrinen der Linzer Innenstadt präsent werden und die Innovationskraft lokaler Firmen öffentlich sichtbar machen.

„Die beiden Unternehmen SUMISU und Vivellio zeigen die Lösungskompetenz der Linzer Start-up Szene in Bezug auf aktuelle und globale Themen“, so Wirtschaftsreferent und Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier. „Impfungen, Befunde und Co – wie diese Gesundheitsdaten digitalisiert werden können, wird derzeit überall diskutiert. Dass der erst 26-jährige Gründer Fabian Lichtenstein mit Vivellio schon mit einer Lösung erfolgreich am Markt ist, zeigt das Potential in unserer Stadt“, führt Baier weiter aus. 

Die Vision von Vivellio-Gründer Fabian Lichtenstein ist es, die Menschen in ihrer Selbstbestimmtheit in Bezug auf ihre Gesundheit zu stärken und einen wesentlichen Beitrag zu einem gesünderen Leben zu leisten. Vivellio bietet den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, Gesundheitsdaten wie Impfungen, Befunde oder Untersuchungen zu verwalten, zu teilen und auch die Daten von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen zu verwalten. Damit schafft das Unternehmen Übersicht und Transparenz und unterstützt in der Arzt-Patienten-Kommunikation. Ein Bereich, den der diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger Lichtenstein aus eigener Erfahrung kennt. Das Potential hinter dem Gründer und der Idee wurde auch schon mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem wurde Lichtenstein 2020 in die Forbes Liste „30 under 30“ aufgenommen.

Als zweites Unternehmen im Schaufenster verbindet SUMISU die Themen Nachhaltigkeit, Modetrends und das Shoppen von Kleidung. SUMISU ist der erste Second-Hand-Marktplatz für trendige Einzelstücke. Dabei kooperiert das Unternehmen mit Einrichtungen wie der Caritas und schafft für die gespendete Kleidung einen neuen, digitalen Marktplatz. 

„Die Shops der Caritas und Co bieten eine Vielzahl an gefragter Kleidung. Konsumentinnen und Konsumenten haben teilweise eine Barriere, vor Ort in den Shops einzukaufen oder sind schlicht geografisch zu weit weg. Mit unserem digitalen Marktplatz können wir so die Zielgruppe deutlich vergrößern“, verrät Etienne Fröschl-Koo, Co-Founderin von SUMISU. 

Kleidung shoppen und dabei Gutes tun – durch die steigenden Verkäufe können die Organisationen weitere Projekte finanzieren. Gleichzeitig werden Geldbörse und Umwelt geschont, denn der Kauf von Second-Hand-Kleidung spart knapp 100 Kilogramm Müll und 70.000 Liter Wasser pro Person und Jahr.

Das Projekt „Spot-on“ läuft noch bis Ende Dezember und jeden Monat können sich neue Unternehmen für einen Platz in den Schaufenstern bewerben. Für das Monat August werden die Schaufenster wieder neu vergeben. Dieser Call richtet sich gezielt an Unternehmen aus dem Bereich Design. Mehr Infos gibt es unter www.spot-on-spot.at.

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