Medienservice vom: 09.07.2021

Stadtrat Raml: „Lebensqualität in der Neuen Heimat soll erhalten bleiben“ Stadtteilverkehrskonzept mit Bürgerbeteiligung wird erstellt

Im Rahmen der Umnutzung und Nachnutzung des Geländes der ehemaligen Lentia-Schuhfabrik werden im Stadtteil Neue Heimat durch Wohnungsgenossenschaften mehrere Wohnblöcke errichtet. Seitens der Linzer Stadtplanung wird dabei darauf geachtet, dass die daraus resultierende Verdichtung möglichst maßvoll erfolgt. Auch die Abstände zur bestehenden Bebauung müssen laut den städtischen Vorgaben eingehalten werden.

Die Neubauten und die Veränderungen im Stadtbild haben jedoch Ängste bei den Bewohnerinnen und Bewohnern vor einer übermäßigen Urbanisierung geweckt. Sie befürchten eine Einschränkung ihrer Lebensqualität, vor allem auch das Ansteigen des motorisierten Individualverkehrs und Schleichverkehre durch zusätzliche Bewohner und deren Besucher.

Da jedoch Verkehrslösungen im Sinne der Gleichbehandlung der Bewohnerschaft nicht nach dem „Florianiprinzip“ umzusetzen sind, wird die Stadt Linz ein Verkehrskonzept für den nordwestlichen Bereich der Neuen Heimat in Auftrag geben. Dieses soll von einem Planungsbüro unter größtmöglicher Miteinbeziehung und Mitbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger erstellt werden.

„Unser Ziel dabei ist, dass die Lebensqualität in der Neuen Heimat erhalten bleibt. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen dabei mitreden können“, betont Stadtrat Michael Raml.

Das Vorhaben soll in der kommenden Sitzung am 15. Juli dem Linzer Stadtsenat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Nach einer entsprechenden Grundlagenermittlung sollen ab September 2021 die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert werden, ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden einzubringen. 

Gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro und der städtischen Verkehrsplanung sollen Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden, die anschließend bis zum Jahresende in ein Konzept einfließen. Dieses soll einer weiteren abschließenden Bürgerbeteiligung unterzogen und im ersten Quartal 2022 als Basis für einen Gemeinderatsbeschluss zur Mobilität im Stadtteil fertiggestellt werden. 

Im Detail soll das zu erstellende Verkehrskonzept das Gebiet zwischen den Straßenzügen Salzburger Straße/Siemensstraße/Neubauzeile und Bäckermühlweg umfassen. Alle Mobilitätsformen sollen dabei Berücksichtigung finden. 

Zusätzlich sollten die ampelgeregelten Kreuzungen in der Salzburger Straße mit ihren Nebenfahrbahnen sowie die Kreuzung Siemensstraße / Dauphinestraße / Seidelbastweg auf Möglichkeiten zur Verbesserungen des Verkehrsflusses untersucht werden. 

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