Medienservice vom: 14.07.2021 |Fotos zum Medienservice

Start für Wohnprojekt im Franckviertel Spatenstich für Wimhölzel-Hinterland am 14. Juli

Heute Mittwoch, 14. Juli 2021, um 16 Uhr, erfolgt der Spatenstich für das große Reconstructing-Wohnprojekt Wimhölzel Hinterland der GWG im Franckviertel. Auf Basis eines Leitprojekts, das mit Bewohnerbeteiligung realisiert wird, sollen hier in vier Etappen an Stelle von Altbauwohnungen schrittweise mehr als 400 Wohneinheiten neu entstehen. 

An der Spatenstichfeier nehmen Landeshauptmannstellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner, Bürgermeister Klaus Luger, Stadtrat Michael Raml, die zwei Geschäftsführer der GWG Dir. Mag. Nikolaus Stadler und Dir. Wolfgang Pfeil MBA, die planenden Architekten sowie führende Repräsentanten der GWG-Bauabteilung und der Bewohnerschaft teil. 

„Der Stadt Linz war es ein großes Anliegen, für die BewohnerInnen zeitgemäße Wohnungen zu schaffen. Wir wollten dabei jenen Menschen helfen, die nur über geringere Einkommen oder Pensionen verfügen. Durch einen von der Stadtregierung initiierten Sozialplan werden diese Menschen auch finanziell unterstützt. Damit können sie sich die etwas höheren Mieten im Neubau leisten“, so Bürgermeister Klaus Luger.

„Es freut mich, dass dieses Großprojekt nun realisiert werden kann und ich als Wohnbaureferent des Landes Oberösterreich meinen Beitrag dazu leisten kann. Ich bedanke mich bei der GWG Linz und allen Beteiligten recht herzlich für Ihr Engagement im Sinne der Stadterneuerung. Ich bin überzeugt, dass das Franckviertel dadurch enorm an Lebensqualität gewinnt“, sagt Landeshauptmannstellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner. 

„Diesem Bauvorhaben ging ein intensiver Planungs- und Diskussionsprozess voraus. Gerade bei diesem Reconstructing-Projekt, bei dem der alte Wohnraum durch neuen ersetzt wird, war es besonders wichtig, die Bürgerinnen und Bürger mitreden zu lassen“, betont Stadtrat Michael Raml. 
Bewohnervertreter Harald Daume: „Vorfreude auf die Neue Wohnung und Ungeduld auf den Baubeginn sind zurzeit meine Empfindungen. Aber wichtig ist es, dass der Neubau gut Vorbereitet wird, da sind schon mal Verzögerungen möglich, das ist uns schon bewusst, da durch die Pandemie alle Firmen und Ämter ihre Arbeitsweise und Sicherheit anpassen mussten. Es ist besser eine gute Vorbereitung, als das im Nachhinein Nachgebessert werden muss, das bedeutet immer Mehrkosten, denn die Mieten sollten leistbar bleiben. Für die weiteren Bauabschnitte wünsche ich mir weiterhin eine so gute Zusammenarbeit“.

Erste Bauetappe mit 101 Wohnungen

In einem ersten Bauabschnitt werden 101 Wohnungen errichtet, davon sind 28 altersgerecht ausgeführt. Dieses erste Baulos liegt an der Ing.-Stern-Straße und an der Engelmannstraße, wo im Vorfeld etwa 100 Wohnungen abgebrochen wurden.  

Dem Bauvorhaben ging ein intensiver Planungs- und Diskussionsprozess voraus. Im Zuge eines kooperativen Verfahrens wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in die künftige Gestaltung ihres Lebensraums intensiv mit einbezogen. Die Planung erfolgt nach einem Entwurf der Architekturbüros Frötscher Lichtenwagner, Werner Neuwirth und transparadiso. 

Das Projekt soll ab 2020 in vier Etappen realisiert werden und bietet damit auch für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung die Möglichkeit, im Quartier zu bleiben und in ein neues Haus umzusiedeln.   

Die Mieterinnen und Mieter der Altbauwohnungen wurden und werden bei der Übersiedlung bestmöglich unterstützt. So wurde ein umfassendes Übersiedlungsservice für Küchen und Möblierung angeboten. Menschen, die sozial bedürftig sind, erhielten finanzielle Hilfestellung durch einen vom Gemeinderat beschlossenen Sozialplan der Stadt Linz. Etwa ein Drittel der Mieterinnen und Mietern machte bisher davon Gebrauch.

Drei weitere Bauetappen bis 2030

Die Neubebauung wird zwischen vier und acht Geschoßen umfassen, dabei wird bei annähernd gleichbleibender Wohnungsanzahl die Dichte maßvoll erhöht. Ergänzt wird das Angebot an Wohnungen, die besonders für Familien geeignet sind. 

Die vier Bauetappen sollen schrittweise in den kommenden acht bis zehn Jahren errichtet werden. 

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