Medienservice vom: 21.07.2021 |Fotos zum Medienservice

Linz bekommt zusätzliches mobiles Grün Umsetzung im Sommer geplant

Die Stadt Linz verfügt über 150 prächtige Pflanzen, die während den warmen Sommermonaten in der Innenstadt aufgestellt werden und südländisches Flair in die Straßen von Linz zaubern. Dieses sogenannte „Mobile Grün“ wird während der kalten Jahreszeit in den Glashäusern der Stadt Linz gelagert, da es sich Großteils um wärmeliebende Pflanzen handelt. Die schweren Pflanzentröge können nur mit Traktoren mit speziellen Greifzangen auf LKWs und großen Anhängern auf- und abgeladen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meistern jedes Jahr mit Bravour diese logistische Herausforderung. Damit die Palmen & Co den Winter unbeschadet überstehen, sind sie frostfrei in den Glashäusern der Stadtgärtnerei aufgestellt und werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umsichtig betreut. Sie werden immer größer, und der Platz für das Überwintern immer enger.  

„Wir möchten zumindest ein Drittel der Pflanzen auf winterharte Sorten umstellen, damit diese auf den Standplätzen in der Innenstadt das ganze Jahr bleiben können. Wie sich wunderbar bei den Linden auf dem Hauptplatz zeigt, überstehen die Bäume die frostigen Temperaturen sehr gut. Damit verringert sich der große Arbeitsaufwand für die Mitarbeiter der Stadtgärten, der notwendig ist, um die schweren Pflanzen in den großen Gefäßen vom Winterquartier auf die vorgesehenen Stellplätze zu bringen und wieder retour. Außerdem wird der Platz im Thurnermeisterhof schon etwas knapp“, berichtet der für Lebensqualität und Stadtnatur zuständige Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier. Der für den Projektstart notwendige Beschluss wurde im letzten Gemeinderat einstimmig gefasst, einer Umsetzung steht somit nichts mehr im Wege.

Bei den neuen Pflanzen werden stadtklimataugliche, winterharte Bäume und Sträucher verwendet, wie zum Beispiel Linde, Hainbuche, Zürgelbaum, Schneeball. Die genauen Standplätze werden gemeinsam mit der Stadtplanung festgelegt. Es ist geplant, dass die winterharten Pflanzen noch im Herbst im Stadtgebiet aufgestellt werden. Die Bäume und Sträucher können an die 15 Jahre in den Pflanzgefäßen bleiben, bevor sie zu groß werden. Dadurch fällt der Transport ins Winterquartier und retour weg. „Somit ist die geplante Umstellung eine gute Lösung“, betont Vizebürgermeister Baier abschließend.

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