Medienservice vom: 23.07.2021

Neues ÖKO.L erschienen Von seltenen Pilzen und Totholzpyramiden

Vor kurzem erschien das neue ÖKO.L, die Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz der Naturkundlichen Station der Stadt Linz. In der neuesten Ausgabe befassen sich mehrere AutorInnen mit der heimischen Artenvielfalt. So stellt Mag.a Gudrun Fuß von der Linzer Naturkundlichen Station die „Arten des Jahres“ 2021 vor.  

Alle porträtierten Spezies, vom putzigen Siebenschläfer über die unscheinbare Mauerflechte, die allseits bekannte Linde und die Eintagsfliege, bis hin zur Asche als Fisch des Jahres, stehen nicht für sich allein, sondern gelten als Symbolarten für die Lebensräume, in denen sie beheimatet sind und stehen auch für die übrigen Arten, die mit ihnen vergesellschaftet sind. Dass es immer wieder Raritäten zu entdecken gibt, beweist der Artikel von Heinz Forstinger und Dr. Thomas Rücker über den Feuchtwald-Scheideristreifling, einen seltenen Pilz, der im Attergau entdeckt wurde.

Den Zusammenhang von „Bauernsterben“, Biolandwirtschaft und den Schwalben analysiert Dr. Helmut Steiner. Wie seltenen Totholz bewohnenden Organismen geholfen werden kann, zeigt ein Praxisartikel von Dr. Frank Weihmann über den Bau von „Käferlarvenburgen und Totholzpyramiden“.

Abgerundet wird die Themenpalette durch die großartigen Bilder des Naturfotografen Rupert Kogler In seinem Fotoprojekt „Natürliche Nähe – Linz' verborgene Aura“ präsentiert er das Linzer Natura 2000-Gebiet Traun-Donau-Auen.

Die Zeitschrift ÖKO.L erscheint viermal jährlich und kann zum Preis von 19,70 Euro (inkl. Zustellung) abonniert werden. Das Einzelheft kostet fünf Euro. Bestellungen sind bei der Abteilung Botanischer Garten und Naturkundliche Station der Stadt Linz, Telefon: +43 732 7070 1862, E-Mail: nast@mag.linz.at möglich. Interessierte erhalten kostenlos Leseproben zugesandt.