Medienservice vom: 23.07.2021

Nadelöhr Donaulände Start der Bauarbeiten – erweiterte Busbucht für besseren Verkehrsfluss

Seit Jahren kommt es im Bereich der Donaulände zu Staus mit umfangreichen Abgas- und Lärmemissionen. Von der städtischen Verkehrsplanung wurde deshalb in Abstimmung mit dem Sachverständigendienst des Landes für den Haltestellenbereich „Linz – Untere Donaulände“ eine Lösung ausgearbeitet.

Die angestrebte Umgestaltung ist ein Kompromiss, bei der eine schon seit Jahren vorhandene verkehrssicherheitstechnische Problemstelle im Zusammenhang mit den aktuellen gesetzlichen Haltestellenauflagen saniert wird. Am Montag 26. Juli sollen die diesbezüglichen Baumaßnahmen starten. 

„Mit diesem Umbau wird eine bereits altbekannte Linzer Engstelle endlich beseitigt. Diese Verbesserung sorgt für weniger Stau an der Donaulände und damit auch für eine geringere Abgasbelastung. Viele Arbeitnehmer kommen so schneller von der Arbeit wieder nachhause. Zudem haben wir auch darauf geachtet, dass lediglich vier mittelgroße Bäume und nicht der starke Altbaumbestand betroffen sind.

Selbstverständlich werden aber auch diese Bäume wieder nachgepflanzt. Zudem wird mit diesem Umbau auch Sicherheitserfordernissen im Zusammenhang mit den Haltestellenauflagen entsprochen. Eine Investition, die sich somit nicht nur für die Autofahrer, sondern auch vor allem für die ÖV-Benutzer lohnt“, erläutert der Linzer Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.  

Die bestehende 1,5 Meter breite Busbucht soll auf drei Meter verbreitert und auf eine Gesamtlänge von 40 Meter Richtung Osten erweitert werden. Weiters wird der Auftritt zur Haltestellenaufstandsfläche angepasst und der Wartebereich der Fahrgäste mit Betonpflastersteinen neugestaltet. Die Warteplatzüberdachung wird um 15 Meter in östliche Richtung versetzt. 

Dies erfordert auch den Umbau des anschließenden bestehenden Gehsteiges und Zweirichtungsradweges in einen kombinierten Geh- und Radweg auf eine Länge von ca. 60 Metern. Die Bauarbeiten werden rund eine Woche dauern. Für die Realisierung wurden die relativ verkehrsärmere Ferien- bzw. Urlaubssaison gewählt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 3. September und sind mit 130.000 Euro veranschlagt.