Medienservice vom: 26.07.2021 |Fotos zum Medienservice

„Natur macht Schule“ geht in die vierte Runde Bereits 20 Schulen beteiligen sich an dem Mitmach-Projekt und bieten naturnahen Unterricht

Vielen Kindern und Jugendlichen vor allem in der Stadt fehlt der Bezug zu Obst und Gemüse. Sie wissen, dass es die Produkte im Supermarkt zu kaufen gibt. Doch wo und wie die Pflanzen wachsen, wie viel Zeit und Pflege für eine gute Ernte nötig sind, diese Erfahrungen bleiben jungen Menschen immer öfter vorenthalten. „Mit der Initiative ‚Natur macht Schule‘ möchten wir dieser Entwicklung entgegenwirken. Bereits das vierte Jahr bieten wir mit den ExpertInnen aus dem Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung den Schulen verschiedene Aktionen an, um den Kindern im Rahmen des Unterrichtes ein Naturerlebnis zu ermöglichen. Wer den langen Weg vom Anpflanzen, Pflegen bis hin zur Ernte kennt, wird das Essen umso mehr genießen und schätzen. Mit dieser Mitmach-Aktion vermitteln wir Kindern nicht nur ein Bewusstsein für unsere natürlichen Lebensmittel, sondern auch den praktischen Umgang mit der Natur”, erklärt Vizebürgermeister Baier, der die Aktion als wichtigen Bestandteil in der schulischen Förderung sieht. 

Für das Mitmach-Projekt „Natur macht Schule“ erhalten alle städtischen Schulen Informationen zu den Angeboten der Stadt für den naturnahen Unterricht. Egal ob Beerensträucher, Obstbäume, Komposterde, Kräuter oder Gemüsepflanzen werden bei Bedarf den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt. Bereits in etwa 20 Schulen findet der naturnahe Unterricht statt. 

Besonders engagiert zeigt sich schon seit mehreren Jahren die Karlhofschule, VS 37. Lehrkräfte und SchülerInnen betreuen dort liebevoll mittlerweile fünf Hochbeete und eine Beerensträucherhecke. Auf naturnahes Garteln wird viel Wert gelegt. Auch das Anlegen einer Blumenwiese wurde versucht. Nach den Eisheiligen lieferte die Stadtgärtnerei Komposterde und die gewünschten Gemüsepflanzen und Kräuter. 

Die Dr. Ernst-Koref-Schule, VS 30, beteiligte sich heuer erstmals und startete den Aufbau eines Gemüsegartens – unterstützt durch Gemüsesetzlinge und gute Komposterde.

Die Ferdinand-Hüttnerschule, VS 50, wünschte sich Beerensträucher und erhielt Himbeeren, Brombeeren, Ribiseln und Erdbeerpflanzen. Zusätzlich wurden große Töpfe für Gemüse und Kräuter bestellt.

Das mit Abstand größte Projekt startete heuer die Volksschule Pichling, VS 44. Diese Schule hat ein ehemaliges Schrebergartenareal zum Garteln erhalten. Das 2.500 Quadratmeter große Areal wird nun von den Lehrkräften und SchülerInnen betreut. Die StadtgärtnerInnen unterstützten mit Beratung und einem 1.000 Liter Wasserfass, da dies im Garten fehlte. Gemüsepflanzen und Ribiselsträucher folgten. Im Herbst wird noch ein Obstbaum eingesetzt.

Schon seit mehreren Jahren gartelt in der Siemensschule, VS 35, die Kräuterpädagogin Ulrike Brückner-Grall erfolgreich mit den Kindern. Gemüse für zwei Hochbeete wurde im Mai geliefert und Kräuter für die große Kräuterspirale. Die bereits gesetzten Beerensträucher werden gepflegt und gerne beerntet.

Auch die Froschbergschule, VS 9, hat sich gemeldet, und erhält im Herbst eine Reihe Ribiseln und einen Birnbaum.

Von Beginn an ist die Theodor-Grill-Schule, VS 33, mit dabei. Im Laufe der Zeit wurden Gemüsebeete, eine Kartoffelpyramide und Beerensträucher betreut. Heuer engagiert sich diese Schule beim Projekt „Klimaacker“, unterstützt von den StadtgärtnerInnen, die im Frühling den Acker angelegt haben. Klimaäcker betreuen zudem die Mengerschule, VS 40, die Weberschule, VS 14 sowie die Keferfeldschule, VS 32.

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