Medienservice vom: 17.08.2021

Blackout – Morgen ist es zu spät Rechtzeitig vorsorgen kann Leben schützen – Vortrag mit Marc Elsberg am 9. September

„Blackout - Morgen ist es zu spät”, lautet der Titel eines vielverkauften Buchs von Marc Elsberg. Was im Roman klingt wie Science Fiction, ist bittere Realität: ein Blackout, wie er in der Publikation beschrieben wird, ist keineswegs Erfindung des Autors, der sich mit den Folgen eines langandauernden Stromausfalls befasst. Erst vor wenigen Monaten ist Mitteleuropa knapp an einem großflächigen Kollaps der elektrischen Energieversorgung vorbeigeschrammt. Und es sind nicht nur Unwetter, wie sie vermehrt auftreten, die zu Stromausfällen führen können. Auf Grund der Globalisierung ist die Gefahr grenzüberschreitender Netzschwankungen größer geworden – eine Tendenz, der nur im Staatenverbund gegengesteuert werden kann. Es kommt nicht nur auf Maßnahmen an, die auf Regierungsebene getroffen werden, sondern auch darauf, wie wir uns im Falle eines Blackouts selbst schützen können.  

Zivilschutzorganisationen und ebenso die Stadt Linz haben deshalb zeitgerecht Richtlinien für den Ernstfall ausgearbeitet. Auf Initiative von Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer soll dieser Themenkomplex auch in einem Vortrag aufgearbeitet werden, für den der eingangs erwähnte Marc Elsberg, einer der besten Blackout-Experten, gewonnen werden konnte. 

Diese Veranstaltung, die sich vor allem an Führungskräfte des Magistrats richtet, ist für 9. September 2021 terminisiert. 

„Ein Ereignis wie ein Blackout könnte jederzeit eintreten. Ich spreche mich daher für eine verstärkte Bewusstseinsarbeit dahingehend aus, wie wir die Folgen eines Blackouts durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen begrenzen können. Und dies gilt nicht nur auf Magistratsebene. Ich bin auch in meiner Eigenschaft als Medienreferent stets dafür eingetreten, den Linzerinnen und Linzern dieses Thema nahezubringen. Nur wenn wir um eine Gefahr wissen, können wir ihr auch wirksam begegnen“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.  

„Blackout ist eine latent vorhandene Gefahr. Als Sicherheitsstadtrat ist es mir ein besonderes Anliegen, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, um uns vor einem bösen, stromfreien Erwachen zu schützen. Es ist wichtig, dass das Projekt ,Blackout‘ auch im Magistrat intensiv verfolgt wird. Ich hoffe, dass wir dieses Thema neben diesen ersten Schritten im Rahmen einer internen Veranstaltung künftig auch in breiterem Rahmen, etwa bei öffentlichen Bürgerveranstaltungen, der Bevölkerung zugänglich machen können”, betont Stadtrat Michael Raml. 

 „Die Erfahrung hat es gezeigt: ein Blackout kann jederzeit eintreten. In einem solchen Fall kommt es darauf an, die schlimmsten Folgen durch zeitgerechte Prävention zu verhindern und durch überlegte Maßnahmen die Schäden auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Wichtig ist, dass wir aufgrund vorhandener Informationen proaktiv richtig handeln. Die nunmehrige Veranstaltung ist ein wichtiger Beitrag dazu. Zivil- und Katastrophenschutz haben auf Magistratsebene höchste Priorität“, schließt Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer.