Medienservice vom: 23.08.2021 |Downloads zum Medienservice

Neue Eisenbahnbrücke: BürgerInnenbefragung zu Verkehrsführung in Ferihumerstraße Plan sieht Verkehrsberuhigung vor

Ab Ende August wird der Verkehr über die neue Eisenbahnbrücke fließen. Daher ist nach der Verkehrsfreigabe auch mit veränderten Verkehrsströmen im Urfahraner Zentrum zu rechnen. Besonders in und rund um die Ferihumerstraße werden zusätzliche Verkehrsverlagerungen erwartet, da vor allem für Pendlerinnen und Pendler aus dem westlichen Mühlviertel zu den Arbeitsplätzen im Linzer Osten diese Route attraktiv ist.

Da die neue Eisenbahnbrücke vor allem für umweltfreundliche Verkehrsformen wie Fußgänger, Radfahrer und öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen soll, wurden mehrere Verkehrskonzepte erarbeitet, durch die der gebietsfremde, motorisierte Durchzugsverkehr in der Ferihumerstraße begrenzt oder auch gänzlich unterbunden werden könnte.

Da dadurch auch für unmittelbare Anrainer, wie Besucher und Lieferanten Umwege entstehen können, wird das zuständige Verkehrsressort der Stadt Linz die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung einbinden. Dies erfolgt durch den postalischen Versand einer BürgerInnen-Information über mögliche Varianten sowie einer Antwortkarte.

Zur weiteren Ausführung wird die Variante vorgeschlagen, bei der eine Durchfahrt im Kreuzungsbereich Ferihumer-/Peuerbachstraße nicht mehr möglich ist. Durch die bauliche Trennung der Ferihumerstraße – in Verlängerung der bestehenden Grüninsel in der Peuerbachstraße – soll ein Wendebereich für den Anliegerverkehr geschaffen werden. Diese künftige Wendemöglichkeit sieht lediglich einen Durchgang/-fahrt für den fußläufigen und Rad fahrenden Verkehr vor. Gebietsfremder Verkehr wird zukünftig verstärkt über die Reindlstraße zur Wildbergstraße geführt, weshalb diese an Verkehrsbedeutung gewinnen würde.

„Durch die Entscheidung, wie künftig der Verkehr über Ferihumerstraße geführt wird, bringt jeweils unterschiedliche Veränderungen der Verkehrsströme mit sich. Daher wollen wir auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Meinung bitten, damit eine gute Verkehrslösung im Sinne der Bevölkerung gefunden werden kann“, sind sich Bürgermeister Klaus Luger und Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein einig.

Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie einen PDF-Reader:

Die Stadt Linz fördert im Rahmen der Open Commons Region Linz den Einsatz von freier, anbieterunabhängiger Software. Freie PDF-Reader für Ihr Betriebssystem finden Sie auf der Seite pdfreaders.org (neues Fenster), einem Angebot der Free Software Foundation Europe. Sie können auch den PDF-Reader von Adobe verwenden.

pdfreader.org - Freie PDF-Reader (neues Fenster)     PDF-Reader von Adobe (neues Fenster)