Medienservice vom: 09.09.2021 |Fotos zum Medienservice

Stadt Linz investiert 20 Millionen Euro in Ausbau von Schulen und Kinderbetreuung Starkes Betreuungsangebot erleichtert Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Unter dem Motto „Zukunft unserer Kinder“ investiert die Stadt Linz 20 Millionen Euro für Schulneubauten im Rahmen des 65 Millionen Euro umfassenden „Pakts für Linz”. Fünf Millionen Euro davon reservierte die Stadt für den Ausbau von Kindergärten und Horten sowie die Kinderbetreuung in den Sommerferien. Weitere fünf Millionen Euro sind für die Verbesserung der Innenausstattung dieser Objekte vorgesehen. Hintergrund dafür ist das im Dezember des Vorjahres von allen Parteien der Stadtregierung beschlossene Investitionspaket. 

8,5 Millionen Euro fließen in Zubau und Adaptierung der VS Pichling (Baubeginn Sommer 2021, Fertigstellung Sommer 2023) sowie jeweils mehr als 2 Millionen Euro in die Aufstockung der Dorfhalleschule im Franckviertel und die Rennerschule in der Neuen Heimat, die bis Sommer 2022 erweitert werden soll. Von den für die Schulprojekte präliminierten Kosten von 26 Millionen Euro stammen 20 Millionen Euro aus dem „Pakt für Linz“.

Eine „Turbofunktion“ besitzt der Pakt für Linz gleichzeitig für die Modernisierung und für bessere räumliche Bedingungen für die Kinder in städtischen Betreuungseinrichtungen. Dafür sind mehr als sechs Millionen Euro eingeplant, wovon fünf Millionen aus dem „Pakt für Linz“ stammen. 

Unter anderem erfolgte bereits heuer die Neuerrichtung der Kinderbetreuungseinrichtung „Am Hartmayrgut“ in Linz-Urfahr. Der Neubau bietet Platz für 160 Kindergarten- und 30 Krabbelstubenkinder. Weiters wurden 1,7 Millionen Euro in die Adaptierung der Kinderbetreuungseinrichtung Pestalozzistraße sowie 2,2 Millionen Euro in die Adaptierung der Kinderbetreuungseinrichtung Auhirschgasse investiert, die noch im September offiziell eröffnet werden.

Insgesamt vier Millionen Euro aus dem Pakt für Linz entfallen auf die Ausstattung von städtischen Schulen und Horten mit modernem und zeitgemäßem Mobiliar. Im Detail erhalten die Sport-NMS-Kleinmünchen, die VS Pichling, die Dorfhalleschule, die Rennerschule, die Kindergärten Pestalozzistraße, der Hort Dorfhalleschule, der Hort Robinsonschule und der Hort Stadlerschule neue Möbel. 

„Die Angebote in den städtischen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen werden bestmöglich an die Anforderungen der Schülerinnen und Schüler angepasst. Die Betreuung in den Kindergärten und Horten –  seit jeher ein Aushängeschild der Lebensstadt Linz – wird damit weiter ausgebaut und verbessert. Ich freue mich in den kommenden Wochen auf die Eröffnungen der drei Kinderbetreuungseinrichtungen“, bringt Bürgermeister und Finanzreferent Klaus Luger die Ziele der Ausbau-Offensive auf den Punkt. 

„Eine gesicherte Kinderbetreuung ist für berufstätige Eltern unentbehrlich. Das flächendeckende und kontinuierlich ausgebaute Kinderbetreuungsangebot der Stadt ist vorbildlich und ein weiterer wesentlicher Baustein in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, betont Vizebürgermeisterin Familienreferentin Karin Hörzing die Wichtigkeit von leistbarer Kinderbetreuung.

„Familien, Eltern und Kinder stehen nicht erst seit Ausbruch der Pandemie vor großen Herausforderungen. Der Aus- und Weiterbau von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen für die Linzerinnen und Linzer trägt maßgeblich zur Verbesserung der Situation bei. Die Stadt Linz sichert damit die nötige Infrastruktur und setzt den Ausbau kontinuierlich fort”, informiert auch Vizebürgermeister Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Es freut mich sehr, dass wir mit den Investitionen in Neu- und Anbauten der städtischen Kinderbetreuungsinrichtungen das Angebot verbessern werden. Die PädagogInnen und Kinder werden in den neuen Gebäuden eine bildungsfördernde Umgebung vorfinden”, meint dazu auch Liegenschaftsreferentin Regina Fechter.

„Die Stadt Linz ist sich ihrer Verantwortung für die kommende Generation bewusst. Besonders wichtig ist mir, dass nun wieder in die dringend notwendige Sanierung unserer Schulen investiert wird und zudem ein wesentliches Augenmerk bei der Verbesserung der Schulausstattung im Bereich der Digitalisierung liegt. So entfällt ein erheblicher Teil der Investitionen auf die Anschaffung von W-LAN, Laptops, Beamer und die Verkabelungen der Schulen“, ergänzt Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.