Medienservice vom: 15.09.2021

BürgerInnenbeteiligung bei Stadtteil-Verkehrskonzept Hein: „Mit mehrstufigem Prozess können wir optimale Lösung finden“

Der nordwestliche Teil des Linzer Stadtviertels Neue Heimat befindet sich städtebaulich im Wandel. Im Rahmen der Um- und Nachnutzung des Areals der ehemaligen Schuhfabrik Lentia werden aktuell mehrere Wohnblöcke errichtet. Da es dadurch auch zu strukturellen Veränderungen in Richtung Urbanisierung kommen wird und eine gute Verkehrslösung benötigt wird, erstellt ein beauftragtes Planungsbüro unter Einbeziehung der ansässigen BürgerInnen und Interessensgruppen ein Stadtteil-Verkehrskonzept.

Das erfasste Gebiet im Verkehrskonzept wird von den Straßenzügen der Salzburger Straße, Siemensstraße, Neubauzeile und Bäckermühlweg umschlossen. Darin werden neben den Beiträgen der BürgerInnen bereits vorhandene Untersuchungen und Projekte sowie die Ergebnisse aus der städtebaulichen Kommission berücksichtigt. Das Ziel des Stadtteil-Verkehrskonzeptes ist, die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden.

Im ersten Schritt werden Einzelgespräche mit ausgewählten VertreterInnen der betroffenen BürgerInnen geführt. Die aus diesen Gesprächen gewonnenen Informationen werden in ein Konzept eingearbeitet, welches in weiteren Workshops und mit einer größeren Gruppe engagierter BürgerInnen vertieft wird. Das Ergebnis dieses Prozesses soll im Rahmen einer BürgerInnen-Versammlung präsentiert und diskutiert werden, wo wiederrum die Möglichkeit besteht, sich einzubringen.

„In der Entwicklung des Verkehrskonzeptes für den Stadtteil Neue Heimat wollen wir die beteiligten Bürgerinnen und Bürger in einem mehrstufigen Prozess einbeziehen. Ich bin überzeugt, dass wir so eine optimale Verkehrslösung finden, mit der alle Beteiligten gut leben können“, betont Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.