Medienservice vom: 15.09.2021 |Fotos zum Medienservice

Demenzkranke SeniorInnen nutzen VR-Brillen für „Ausflüge“ In Linzer SeniorInnenzentren setzt man auf neue Technologien

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Linzer Seniorenzentren können seit Kurzem mit Hilfe modernster Technik besondere und auch vertraute Orte besuchen. Dies ist mithilfe neuester Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) möglich. Für die Seniorenzentren Linz ist der Einsatz der VR-Brillen eine Bereicherung im Alltag der BewohnerInnen.

Für die Auswahl der Ausflüge steht eine Art Reiseprospekt zur Verfügung, aus dem 50 verschiedene Destinationen ausgewählt werden können. Die Reiseziele werden kontinuierlich erweitert. Dabei wird auch auf spezielle Wünsche der BewohnerInnen Rücksicht genommen. Zum aktuellen Angebot zählen etwa: Hallstatt, St. Wolfgang, Alpenzoo, Affenberg, Wiener Prater, Krimmler Wasserfälle, Mariazell. Aber auch Entspannungsangebote wie Klangschalenmeditation oder Hundewelpen sind im Portfolio.

Die Ausflüge werden in Gruppen zu sechs Personen durchgeführt und von einer Pflegekraft angeleitet. Die Dauer liegt bei etwa 15 Minuten. Der große Gewinn ist nicht nur der Erlebniswert selbst sondern auch die Rückkehr an vertraute Orte sowie das soziale Ereignis an sich: BewohnerInnen teilen Erlebtes und kommen in der Nachbereitung miteinander ins Gespräch. 

„Wir haben heuer im Sommer eine Testphase für VR-Brillen im Seniorenzentrum Spallerhof initiiert. Die Resonanz war enorm! Die Bewohnerinnen und Bewohner - auch in unterschiedlichen Stadien der Demenz - waren von den virtuellen Ausflügen begeistert und nahmen die Technologie sehr offen auf. Deshalb haben wir das Angebot auf die gesamten SeniorInnenzentren ausgedehnt“, erklärt Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

„Das Projekt ,VR-Brillen in den SeniorInnenzentren‘ passt perfekt in unsere strategische Initiative ,Digitales Linz‘. Zielgerichtet und in Kooperation mit Forschung und Wirtschaft setzte die Stadt Linz kontinuierlich Digitalisierungsschritte für die Bürgerinnen und Bürger. Mithilfe von Digitalisierung und nutzenstiftenden Projekten soll die Stadt Linz ein zukunftsfähiger Arbeits- und Lebensraum bleiben“, freut sich Magistratsdirektorin Ulrike Huemer.

Linz als digitales Herz der ganzen Region – Programm „Digitales Linz“

Dieses Vorhaben ist Teil des strategischen Programms „Digitales Linz“. Ein Team aus magistratsinternen und externen ExpertInnen beschäftigt sich im Auftrag von Bürgermeister Klaus Luger und unter Leitung von Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer damit, die Stadt Linz als zukunftsfähigen Arbeits- und Lebensraum zu erhalten. Aktuelle Stärken werden dabei mit den Chancen für die Zukunft kombiniert. 
 

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