Medienservice vom: 15.09.2021 |Fotos zum Medienservice

Digital Mile – geballte IT-Power im Herzen von Linz Schulterschluss sichert weiteres Wachstum

  • Landesrat Achleitner / Vizebürgermeister Baier: „Land OÖ und Stadt Linz forcieren gemeinsam mit IT-Unternehmen die Attraktivierung des Standorts an der Digital Mile“

Insgesamt 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen die IT- und Softwareunternehmen zwischen Tabakfabrik und Linzer Hafen, die sich zur DIGITAL MILE zusammengeschlossen haben. In einem gemeinsamen Arbeitsgespräch von Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, dem Linzer Wirtschaftsreferenten und Vize-Bürgermeister Bernhard Baier sowie Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen wurden Maßnahmen zur weiteren Attraktivierung des Standorts erarbeitet. Für das kommende Jahr 2022 soll, neben dem Weiterführen und Ausbau der bestehenden Maßnahmen, der Schwerpunkt auf die Sichtbarkeit und Vermarktung der DIGITAL MILE sowie dem Aufbau einer effizienten Organisationsstruktur liegen. 

„Der Zusammenschluss der Unternehmen der Digital Mile zeigt vor allem auch die geballte IT-Power, die es in Oberösterreich und insbesondere in Linz gibt. Die gilt es kontinuierlich zu stärken, denn diese Unternehmen stehen im globalen Wettbewerb – sowohl wenn es um die Gewinnung von Kunden, als auch von Fachkräften geht“, unterstrichen Landesrat Markus Achleitner und Vizebürgermeister Baier im Rahmen des Gesprächs.

Der Stadtteil zwischen der Tabakfabrik und dem Linzer Hafen hat sich über die Jahre zu einem Top-Standort für IT-Unternehmen entwickelt. Neben international agierenden Softwareunternehmen sind hier auch viele Unternehmen angesiedelt, die ihre Wertschöpfung rein über die Digitalisierung erzielen. Ein wichtiger Erfolgsmotor für die Linzer Wirtschaft sind Leitunternehmen wie Bet-at-home, Cloudflight, Dynatrace, karriere.at, MIC, Netural, Smarter E-Commerce und s&t welche sich vor 2 Jahren mit dem TECH HARBOR zur Standortinitiative „Digital Mile“ zusammengeschlossen haben. 

Sichtbarkeit stärken – Land OÖ setzt Maßnahmen und Schwerpunkte

Im internationalem Wettbewerb ist vor allem die Sichtbarkeit als Standort entscheidend: „Mit dem neuen Place-Branding hat das Land Oberösterreich einen entscheidenden Schritt gesetzt, um Oberösterreich international als starke Marke zu positionieren. Das ist entscheidend im Wettbewerb um die klügsten Köpfe“, zeigte sich Landesrat Markus Achleitner überzeugt. 

Ein weiterer Standortvorteil wurde mit dem Welcome 2 Upper Austria Service Center der OÖ. Standortagentur Business Upper Austria in der Tabakfabrik Linz geschaffen: „Hier haben wir – entlang der DIGITAL MILE – einen Treffpunkt für internationale Fachkräfte geschaffen. Hier können sie sich vernetzen, erhalten aber auch ganz konkrete Unterstützung, etwa in Steuerfragen, Freizeitangeboten usw.“, erläutert Landesrat Achleitner. Betreut wird dieser neue Treffpunkt von Abteilung Human Capital Management in der oö. Standortagentur BizUp, deren Schwerpunkt die Fachkräftewerbung für den Standort Oberösterreich ist.

Kräfte bündeln – Stadt Linz unterstützt bei der Suche nach IT Fachkräften 

„In Zukunft soll vor allem die gemeinsame Ausbildung für internationale Fachkräfte forciert werden. Linz hat sich mit starken und vor allem auch stark wachsenden digitalen Unternehmen in den vergangenen 10 Jahren eine sehr gute Ausgangsposition für eine auch in Zukunft starke Wirtschaft erarbeitet. Mit der Gründung des TECHCENTERs und der Neuen Werft wurde die nötige Verantwortung übernommen, junge, innovative Unternehmen bestmöglich zu unterstützen. Jedoch ist klar ersichtlich, dass künftig mehr speziell ausgebildete Arbeitskräfte in diesem Bereich benötigt werden. Deshalb beteiligt sich auch die Stadt ganz aktiv an Lösungen, denn gemeinsam können wir viel mehr bewegen“, betont Wirtschaftsreferent und Vizebürgermeister Bernhard Baier.

„Die Vermarktung des Standortes ist ebenso wichtig wie die Akquirierung neuer geeigneter IT Fachkräfte, da derzeit alleine in Linz ca. 938 Stellen im IT Sektor und der technischen Berufe unbesetzt sind. Daneben muss aber auch die gemeinsame Ausbildung für internationale Fachkräfte erfolgen, welchen durch den attraktiven Wirtschaftsstandort Linz angezogen werden. Dies soll unter anderem auch durch Work&Study Projekte mit internationalen Schulen erfolgen“, so Vizebürgermeister Bernhard Baier abschließend.