Medienservice vom: 16.09.2021 |Fotos zum Medienservice

Verleihung des Linzer Gesundheitspreises Festakt am 15. September im Alten Rathaus

Mit dem Gesundheitspreis würdigt die Stadt Linz herausragende Leistungen im Gesundheitswesen. Am Mittwoch, 15. September, fand der Festakt im Alten Rathauses statt. Die biennal durchgeführte Ehrung wurde heuer zum 21. Mal durchgeführt und stand unter dem Motto: „Trotz Corona nicht auf andere Krankheiten vergessen“. Eine 13-köpfige unabhängige Fachjury wählte nach einer Punktebewertung sechs der insgesamt 26 eingereichten Projekte aus. 

„Die eingereichten Projekte zeigen das große innovative Potenzial im städtischen Gesundheitswesen. Für die engagierten Frauen und Männer soll der Gesundheitspreis gleichzeitig Impuls und Unterstützung darstellen. In Zeiten, in denen das Thema Corona das öffentliche Interesse beherrscht, ist es umso wichtiger, den Fokus bewusst auf andere gesundheitliche Bedürfnisse zu richten!“, betonen Bürgermeister Klaus Luger und Gesundheitsreferent Stadtrat Michael Raml, die im Rahmen des Festaktes die Ehrungen der Gewinnerinnen und Gewinner vorgenommen haben.

Folgende Projekte wurden mit dem Linzer Gesundheitspreis ausgezeichnet: 

  • Caritas für Menschen in Not: „Krankenzimmer“
    Durch das Leben auf der Straße im Anschluss an einen Aufenthalt im Krankenhaus oder mit einer akuten Erkrankung können Krankheiten nicht ordentlich verheilen und der Gesundheitszustand der Betroffenen verschlechtert sich weiter. Das „Krankenzimmer“ ist offen für alle volljährigen, obdachlosen Menschen mit oder ohne Versicherungsschutz, die in Absprache mit einer medizinischen Einrichtung der Wohnungslosenhilfe eine medizinische Betreuung und einen kurzfristigen Wohnplatz brauchen. 
  • Miteinander GmbH: HiM – „Hospiz und Palliative Care im Mobilen Dienst OÖ“ 
    Zu Hause sterben – ein Wunsch, der viele Menschen bewegt. Die Mobile Betreuung und Pflege begleitet diesen Wunsch mit fachkundig geschultem Personal. Das Projekt ist eine Kooperation von: Landesverband Hospiz Oberösterreich (Projektleitung), Arbeiter Samariter Bund, ARCUS Sozialnetzwerk, Caritas für Betreuung und Pflege, Diakoniewerk, Miteinander GmbH, OÖ Rotes Kreuz, Volkshilfe GSD. Alle am Projekt beteiligten Trägervereine der Mobilen Betreuung und Pflege (außer ARCUS Sozialnetzwerk).
  • BAfEP (Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik) 
    „Gesund durch sinnstiftendes Naturerleben im Lebensraum Schule“ – 1.400 Quadratmeter Freifläche rund um das Schulgebäude wurden in den vergangenen drei Schuljahren von einer ungenutzten Rasenfläche in ein kleines Naturparadies verwandelt, das als Erholungsfläche und „Freiluftlabor“ dient.
  • Kompetenznetzwerk KI-I: „Gesundheit inklusiv“        
    Ziel des Projekts war es, Betriebliche Gesundheitsförderung in einem inklusiven Setting (Inklusive Betriebe, Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung) für alle Personen mit und ohne Beeinträchtigung gleichermaßen möglich zu machen. Besondere Schwerpunkte lagen auf der Teilhabe an partizipativen Prozessen mit Einbeziehung der Sichtweise aller Betroffenen und auf den besonderen Kommunikationsbedürfnissen von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung (z.B. leichte Sprache, geeignete Methodenauswahl).
  • VSG & ULF (Unabhängiges Landes Freiwilligenzentrum) „Spaller.Michl – Engagiert & fit ins Alter am Spallerhof & Bindermichl-Keferfeld“ 
    Spaller.Michl aktiviert und informiert BewohnerInnen im Alter 60+ der Linzer Stadtteile Spallerhof und Bindermichl-Keferfeld zu freiwilligem Engagement und fördert Gesundheit; unterstützt ältere BewohnerInnen in ihren Anliegen und begleitet sie beim Aufbau von Kleinprojekten und Initiativen im Stadtteil.
  • Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern: „Liver Care Nursing – Spezialisierte Pflege für Menschen mit Lebererkrankungen
    Um Patientinnen und Patienten, die an einer Lebererkrankung leiden, optimal zu unterstützen, werden in anderen europäischen Ländern spezialisierte Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten ausgebildet, die Liver Care Nurses. Dieses professionelle Rollenbild der Pflege ist in Österreich bis Dato nicht implementiert. Im Ordensklinikum wurde ein Konzept ausgearbeitet, wie eine Liver Care Nurse erstmals in einem österreichischen Spital eingesetzt werden kann und ist bereits mitten in der Umsetzung.

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