Medienservice vom: 22.09.2021

Unterstützung für Linzer Familien und Jugendliche Team des Instituts für Familien- und Jugendberatung wurde verstärkt und das Workshopangebot für Linzer Schulen ausgebaut

Die sozialen und psychischen Auswirkungen der Coronakrise sind vor allem für Familien und Jugendliche nach wie vor groß. Die Stadt Linz versucht mit ihrem breiten Beratungsangebot die Familien und Jugendlichen in dieser nach wie vor schwierigen Situation zu unterstützen. So stieg im Institut für Familien- und Jugendberatung die Zahl der Beratungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 14 Prozent.

„Die Stadt Linz hat auf diese Entwicklung rasch reagiert und die Beratungskapazität im Institut für Familien- und Jugendberatung um 80 Wochenstunden aufgestockt. Es stehen nun 11 Psychologinnen und Psychologen sowie eine Therapeutin Linzer Familien bei den vielfältigsten Fragestellungen zur Seite. Von klinisch-psychologischer Diagnostik für Kinder und Jugendliche über Erziehungsberatung, Einzel- und Paartherapie für Erwachsene sowie Einzel- und Gruppentherapie für Kinder und Jugendliche bis hin zu Familientherapie wird für fast alle psychosozialen, pädagogischen und psychologischen Problemstellungen eine Unterstützung angeboten. 

Über das Frauenbüro erproben wir zudem zusammen mit dem Gesundheitsdienstleister Proges eine gezielte Unterstützung von Schülerinnen“ so Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger. 

Das Institut für Familien- und Jugendberatung ist von Montag bis Donnerstag von 8  bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer +43 732 7070 2700 und per mail inst.fjb@mag.linz.at erreichbar.

Workshop für Schülerinnen „Corona – und was wird jetzt?“ durch den Gesundheitsdienstleister Proges

Im Auftrag des Frauenbüros werden vom Gesundheitsdienstleister Proges in einem Pilotversuch fünf Workshops an Linzer Mittelschulen für Schülerinnen angeboten. Nach Monaten im Ausnahmezustand – geprägt von Schulausfällen, Homeschooling, Online- bzw. Hybridunterricht und abseits der normalen Rhythmen und Gewohnheiten – kehren Kinder und Jugendliche in den Alltag zurück. Doch die Unsicherheiten und die Unplanbarkeit, die mit der Corona-Pandemie einhergehen, werden anhalten. Durch den Übergang in den „normalen“ Regelschulbetrieb werden wieder ganz neue Belastungen der Jugendlichen sichtbar. Genau da setzt „Corona – und was wird jetzt?“ an. 

Das Angebot bietet einen sozialen Raum für angeleiteten Austausch bzw. für Wissenstransfer (Psychoedukation) und begleitet die Schülerinnen um psychisch gestärkt zurück in den Corona-Schulalltag zu kommen. In zwei Schwerpunkt-Workshops und dem optionalen Zusatz-Angebot von „Sprechstunden“, sollen die Jugendlichen möglichst direkt angesprochen werden. Sie können ihre Ängste, Sorgen oder Unsicherheiten die sich in Coronazeiten in ihren Lebenswelten auftun, ansprechen und in einem sicheren Rahmen gemeinsam reflektieren. So können sie an konkreten Verbesserungsstrategien (Skills) arbeiten oder erlangen neue Sichtweisen. Durch das Angebot sollen sie konkrete und praktische Alltagshilfen für einen gesunden und positiven Umgang mit der Corona-Krise kennenlernen und erhalten altersgerechte Inputs um Krisensituationen sowie Belastungen gut und gesundheitsförderlich meistern zu können.