Medienservice vom: 04.10.2021

Gwangyang, Korea, und Linz – Partnerstädte seit 1991 Zentren der Stahlproduktion

Seit 1991 verbindet die beiden Städte Gwangyang und Linz eine partnerschaftliche Beziehung. Diese besteht insbesondere aufgrund der hohen Stahlproduktion. Sowohl Linz als auch die koreanische Stadt Gwangyang erweisen sich als Zentren dieses Industriezweiges. Bereits 1892 begannen bilaterale Beziehungen zwischen Korea und Österreich, die über den wirtschaftlichen Rahmen hinausreichen und sich mittlerweile im, vor allem informationstechnologischen, Wissensaustausch finden.

„Zuletzt besuchte ich 2019 mit einer Linzer Delegation die KollegInnen in Südkorea. 2021 freue ich mich über ein bereits 30-jähriges Bestehen des wirtschaftlichen, technologischen und wissenschaftlichen Austausches zwischen Linz und Gwangyang. Diese Beziehung entstand vor allem, da die Voestalpine damals ein Stahlwerk in der südkoreanischen Stadt baute. Auch heute sind diese Kontakte noch in sehr engem und gutem Verhältnis“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger über die internationale Partnerschaft.

In knapp 130 Jahren etablierten sich über den diplomatischen Rahmen hinaus gemeinsame Interessensgebiete zwischen Österreich und Korea – von Abrüstung und Entwicklungspolitik bis hin zu einer nachhaltig „grünen Wirtschaft“. Für Linz besitzt diese Partnerschaft vor allem in Hinblick auf die Stahlproduktion großen Wert. Mit „Gwangyang Steel Works“ befindet sich sogar das größte Stahlwerk der Welt in der Hafenstadt.

Aufgrund des Jubiläums finden zahlreiche Online-Veranstaltungen, allen voran zum kulturellen Austausch und Freiwilligenarbeit, zwischen den beiden Städten statt. Als symbolischen Akt zum 30-jährigen Bestehen pflanzen beide Städte einen Baum im Oktober. In Gwangyang erblüht ein „Gorosoe-Baum“, der Gesundheit und Fleiß symbolisiert und einen besonderen Status als „Stadtsbaum“ genießt. Im Bauernpark in Linz soll eine Winterlinde ihren Platz finden.