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Lentos-Ausstellung Ida Maly - Zwischen den Stilen 22. Oktober 2021 – 9. Jänner 2022

Die österreichische Künstlerin Ida Maly (1894–1941) lebte und arbeitete in Wien, München, Berlin und Paris. Ende der 1920er-Jahre als „Schizophrene“ in einer psychiatrischen Anstalt institutionalisiert, wirken ihre dort entstandenen Werke wie Prophezeiungen der Gräuel der „Euthanasie“ der Nationalsozialisten an Psychiatrieinsassen. 1941 wurde Ida Maly in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim ermordet. Ihr Werk dokumentiert den Weg einer talentierten Malerin in den vermeintlich Goldenen Zwanzigern, die „zwischen den Stilen“ zu ihrer individuellen künstlerischen Sprache fand. 

Leben und Werk der österreichischen Künstlerin Ida Maly waren geprägt von den politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Umbrüchen ihrer Zeit. Sie studierte zunächst in Graz und Wien. Um sich neuen Einflüssen zu öffnen, verließ sie die engen Grenzen ihrer Heimat und lebte ab 1918 in München, Berlin und Paris. Sie trieb als Amateurin Sport – Maly nahm an Wettkämpfen im Schwimmen und Turmspringen teil – und arbeitete als freischaffende Künstlerin. Dennoch kämpfte sie in den 1920er-Jahren mit zunehmend prekären Lebensumständen. Maly lebte unter anderem von der Anfertigung von Exlibris und Kopien nach Gemälden alter Meister. Als 1921 ihre uneheliche Tochter Elga (1921–1989) geboren wurde, versuchte sie sich und das Kind erst alleine durchzubringen, scheiterte aber an den Lebensbedingungen und übergab ihre Tochter an Pflegeeltern in Graz.

(Informationsunterlage zur Lentos-Pressekonferenz "Ida Maly - Zwischen den Stilen" mit Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer)

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