Medienservice vom: 19.11.2021 |Fotos zum Medienservice

„Tag der Kinderrechte am 20. November“ Fahne vor dem Alten Rathaus gehisst

  • UN-Konvention feiert 32. Jubiläum
  • Vizebürgermeisterin Karin Hörzing und Kinderfreunde-Vorsitzender Helmut Gotthartsleitner: „Kinderrechte in Krisenzeiten nicht vergessen!“

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und ist schnell zu dem weltweit gültigen Grundgesetz der Kinderrechte geworden. Anlässlich des Jubiläums hissten Familienreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing und Helmut Gotthartsleitner, Regionsvorsitzender der Kinderfreunde Linz-Stadt, gemeinsam die Kinderrechte-Fahne vor dem Alten Rathaus.

Mit der Kinderrechtskonvention wurde ein Meilenstein für Kinderrechte geschaffen. Der Schutz von Kindern hat auch heute noch oberste Priorität, national wie international. Leider sind diese Rechte auch 32 Jahre nach der Einführung noch immer nicht selbstverständlich und müssen regelmäßig eingefordert werden.

„Die Stadt Linz unternimmt alles in ihrem Einflussbereich, um sicherzustellen, dass es Kindern hier gut geht, ihre Rechte gewahrt sind und sie eine glückliche Kindheit verbringen können. Das breite Leistungsspektrum der Stadt Linz bietet Kindern und ihren Eltern Hilfe sowie Unterstützung in allen Lebenslagen“, so die für Familien zuständige Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

„Das Jubiläum der Kinderrechte ist für uns ein guter Anlass, die familienfreundliche Politik der Stadt Linz vor den Vorhang zu holen. Gleichzeitig nutzen wir den Tag, um aufzuzeigen, wo es immer noch ein Ungleichgewicht oder Ungerechtigkeiten gegenüber den Jüngsten in unserer Gesellschaft gibt“, so Helmut Gotthartsleitner, Regionsvorsitzender der Kinderfreunde Linz-Stadt.

Kinderrechte sind spezielle Menschenrechte, die für junge Menschen unter 18 Jahren besondere Bedeutung genießen. Dazu zählen Rechte auf Bildung, Gesundheitsversorgung,
Schutz vor Gewalt und Ausbeutung sowie Selbst- und Mitbestimmungsrechte, zum Beispiel Meinungsfreiheit und Partizipation.

Auch heute noch, über 30 Jahre nach Inkrafttreten der Kinderrechtskonvention, gibt es ausreichend Handlungsbedarf, um das Leben von Kindern zu verbessern. Speziell die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche dürfen jetzt nicht in den Hintergrund rücken. „Durch die Pandemie sind psychische Problemlagen und Erkrankungen stark angestiegen, die Einschränkungen der letzten Monate sind für Kinder und Jugendliche besonders belastend. Die Beratungsstellen sind zum Teil überlastet, ein Ausbau adäquater Einrichtungen ist längst überfällig“, weiß Gotthartsleitner aus der Arbeit vor Ort.

In dieselbe Kerbe schlägt Vizebürgermeisterin Karin Hörzing: „Wir haben im neuen Linzer Sozialprogramm die Forderung an die Österreichische Gesundheitskasse und das Land Oberösterreich formuliert, den Ausbau der Beratung und Betreuung für psychosozial belastete Kinder voranzutreiben“, so Hörzing. „Besonders in Krisenzeiten muss auf die Bedürfnisse unserer Jüngsten geachtet werden. Der Tag der Kinderrechte ist nur ein Anlass, der uns verstärkt daran erinnern soll“, so Hörzing und Gotthartsleitner unisono.

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