Medienservice vom: 29.11.2021 |Downloads zum Medienservice

Arbeitsplatz-Motor Linz: 110.000 Linzerinnen und Linzer stehen im Erwerbsleben Bildung wirkt – je besser die Berufsausbildung, umso größer die Chancen auf einen Arbeitsplatz

  • Linz österreichweit im Spitzenfeld bei erwerbstätigen Menschen 
  • Bürgermeister Klaus Luger: „AMS, Sozialpartner und Städtebund sollten wissenschaftliche Studie über Gründe für geringe Vollzeit-Arbeit von Frauen erstellen. Darauf aufbauend sollen neue Modelle zur Attraktivierung des Vollerwerbs erarbeitet werden“ 

Etwas mehr als die Hälfte der Linzer Wohnbevölkerung zählt laut Statistik Austria zu den Erwerbspersonen. Nach Geschlechtern aufgeteilt sind das 58 Prozent der Männer und rund 49 Prozent der Frauen. Linzer zwischen 35 und 39 Jahren weisen mit 85 Prozent die höchste Erwerbstätigenquote auf. Bei den Frauen stehen die 45-49-Jährigen am häufigsten im Berufsleben, also knapp 82 Prozent. Die Erwerbstätigenquote wird stark von der Ausbildung beeinflusst. Bei Personen mit einem über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss sorgen anteilsmäßig mehr Menschen für ein eigenes Einkommen als bei Personen ohne weiterführende Ausbildung.

Im Vergleich mit den anderen großen Landeshauptstädten können sich die Werte von Linz jedenfalls sehen lassen. So liegt Linz bei der Erwerbstätigenquote der 15-64-jährigen Männer mit 75 Prozent vor Salzburg, Graz und Innsbruck. Außerdem hat Linz die meisten berufstätigen Studierenden (mehr als 55 Prozent). Darüber hinaus weist Linz die geringste Teilzeitquote der unselbstständig erwerbstätigen Männer im Alter von 15 bis 64 Jahren auf.

„Die Daten der Statistik Austria zeigen, dass die Landeshauptstadt Linz weiterhin ein überaus attraktiver Arbeitsort ist, und ihren Ruf als Wirtschaftsmetropole Oberösterreichs eindrucksvoll bestätigt. Damit die Linzer Arbeitswelt auch in den kommenden Jahren ganz vorne mitspielen kann, müssen wir gemeinsam an verschiedenen Schrauben drehen und die Hebel ansetzen. Ich denke dabei etwa an die Attraktivierung der Vollzeit-Beschäftigung, den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung oder die zusätzliche und kontinuierliche Verbesserung der Ausbildungsquote“, informiert Bürgermeister Klaus Luger.

„Großes Anliegen der Stadt Linz ist es, die heimische Arbeitswelt für die Zukunft fit zu machen. Mit einem hohen Maß an Innovation und gemeinsamen Einsatz wird dies auch möglich sein. Überdies gilt es, das Bildungsniveau der in Linz lebenden Menschen weiterhin hoch zu halten beziehungsweise noch zu erhöhen. Es zeigt sich nämlich immer wieder, dass Menschen mit einer höheren Schul- und Berufsausbildung bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz und mehr Möglichkeiten in der Arbeitswelt generell haben“, so das Linzer Stadtoberhaupt. Als erste Sofortmaßnahme schlägt Luger eine wissenschaftliche Studie vor. AMS, die Sozialpartner und der Städtebund sollten die Gründe für die geringere Vollzeit-Arbeit von Frauen analysieren und in Folge ein Maßnahmenpaket zur Attraktivierung erstellen. Für Luger könnten Home-Office-Anreize in bestimmten Berufsgruppen rasch umsetzbare Ansätze darstellen.

53 Prozent der Linzerinnen und Linzer sind erwerbstätig

Nach den aktuellsten zur Verfügung stehenden Daten der Statistik Austria (Stichtag 31. Oktober 2019) zählt mehr als die Hälfte der Linzer Wohnbevölkerung zu den Erwerbspersonen. Dies entspricht beinahe 110.000 Bürgerinnen und Bürgern beziehungsweise 53 Prozent der Stadtbevölkerung. Nach Geschlechtern betrachtet sind 58 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen in Beschäftigung. Eine Person gilt laut Definition der Untersuchung als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankenstand usw. nicht gearbeitet hat, aber normalerweise einer Beschäftigung nachgeht.

Die größte Gruppe der Nicht-Erwerbspersonen sind mit insgesamt 22 Prozent Linzerinnen und Linzer mit Pensionsbezug. Frauen sind in dieser Gruppe aufgrund des früheren Pensions-Antrittsalters sowie der höheren Lebenserwartung mit fast 25 Prozent stärker vertreten als Männer (19 Prozent). Kinder unter 15 Jahren, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende machen insgesamt etwas mehr als ein Sechstel der Bevölkerung aus. 


Männer im Haupterwerbs-Alter von 15 bis 64 Jahren: Linz führt vor Salzburg, Graz und Innsbruck 

Die Erwerbstätigenquote ist der Anteil der Erwerbstätigen an der Wohnbevölkerung. Die Gruppe der 15-64-Jährigen betrachtet die Personen im Haupterwerbsalter. Die Erwerbstätigenquote dieser Linzerinnen und Linzer betrug im Untersuchungszeitraum über beide Geschlechter hinweg etwa 72 Prozent. Dabei liegt die Quote der Männer mit 75 Prozent klar über jener der Frauen mit 68 Prozent. Im Vergleich zu anderen größeren Landeshauptstädten liegt Linz hierbei bei den Männern dieser Altersgruppe vor Salzburg, Graz und Innsbruck. Bei den Frauen weist lediglich Salzburg eine etwas höhere Erwerbstätigenquote als Linz auf. 

Österreichweit betrachtet ist die Erwerbstätigenquote bei dieser Altersgruppe bei den Männern mit 77 Prozent und bei den Frauen mit 69 Prozent etwas höher als in der Landeshauptstadt. 

Mehr als die Hälfte der Linzer Studierenden gehen einem Job nach

56 Prozent der Linzer Studentinnen und Studenten unter 30 Jahren gehen einer Arbeit nach. Damit liegt dieser Wert auch über dem bundesweiten Schnitt (53 Prozent). Andere Universitätsstädte wie Innsbruck (49 Prozent) oder Salzburg (53 Prozent) liegen mehr oder weniger deutlich unter dem Linzer Wert. Nur Graz weist mit 55 Prozent einen ähnlich hohen Anteil an arbeitenden Studierenden auf.  


Jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit: Zukunftspotenzial im Kampf um Arbeitskräfte

Beinahe ein Sechstel aller unselbständig erwerbstätigen Linzer und jede zweite unselbständig erwerbstätige Linzerin zwischen 15 und 64 Jahren arbeiten in Teilzeit. 

Verglichen mit den anderen größeren Landeshauptstädten weist Linz die geringste Teilzeitquote der unselbständig erwerbstätigen Männer auf. Die Teilzeitquote der Frauen ist in Linz höher als in Salzburg und liegt etwa auf demselben Niveau wie in Graz. Dadurch ergibt sich, dass in Linz, verglichen mit den anderen größeren Landeshauptstädten, die Differenz zwischen männlicher und weiblicher Teilzeitquote mit mehr als 34 Prozentpunkten am höchsten ist.

Generell ist in Oberösterreich die Teilzeitquote der Männer niedriger als jene in Gesamtösterreich, während die Quote bei den Frauen über dem Österreichwert liegt. In den größeren Landeshauptstädten stellt sich die Situation etwas anders dar. Hier liegen die Teilzeitquoten der Männer teils deutlich über dem Österreichwert. Frauen wiederum arbeiten in Linz, Salzburg und Graz weniger häufig in Teilzeit als in Gesamtösterreich. 

Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an den unselbständig aktiv erwerbstätigen 15-64-Jährigen steigt seit einigen Jahren und beträgt österreichweit insgesamt 31,4 Prozent. 2011 lag der Anteil noch bei 25,8 Prozent. Für Bürgermeister Klaus Luger liegt hier ein strategischer Hebel vor, um einen Beitrag im Kampf gegen den Fachkräftemangel zu leisten: „Dieses Potenzial sollten die Betriebe im Fokus ihrer Aktivitäten haben“, betont der Linzer Stadtchef.

Linzer zwischen 35 und 44 Jahren haben höchste Erwerbstätigenquote

Die Erwerbsstatistik ermöglicht auch die Betrachtung der Erwerbstätigenquoten nach Altersgruppen und Geschlecht. Die Differenzen zwischen Linzerinnen und Linzern fallen je nach betrachteter Altersgruppe unterschiedlich stark aus. So sind mehr als 34 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer zwischen 15 und 19 Jahren bereits erwerbstätig. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern zu Beginn der Erwerbskarriere ist darauf zurückzuführen, dass mehr junge Männer als junge Frauen eine Lehre absolvieren und daher bereits mit 15 Jahren ins Erwerbsleben einsteigen. Mädchen besuchen häufiger weiterführende Schulen und beginnen entsprechend später zu arbeiten. 

Im Alter von 20 bis 24 Jahren ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern gering (Frauen: 65 Prozent, Männer: 67 Prozent). Danach verläuft der Anstieg bei den Frauen – bedingt durch Geburten und Kindererziehungszeiten – flacher als bei den Männern. Linzer zwischen 35 und 44 Jahren weisen mit 85 Prozent die höchste Erwerbstätigkeit auf. Bei den Frauen sind die 45-49-Jährigen und 50-54-Jährigen am häufigsten berufstätig (82 beziehungsweise 81 Prozent). Nach diesem Höchststand sinkt die Erwerbstätigenquote der Frauen und Männer zunächst langsam, ab einem Alter von 55 Jahren pensionsbedingt jedoch immer stärker. 

Bedingt durch den früheren Pensionsantritt der Frauen beträgt der Unterschied zwischen Frauen und Männern im Alter von 60 bis 64 Jahren 25 Prozentpunkte. Im Alter von mindestens 65 Jahren sind noch 3 Prozent der Frauen und mit 6 Prozent doppelt so viele Männer erwerbstätig. 

Höchste Erwerbstätigenquote mit akademischer Ausbildung 

Zur Analyse der Erwerbstätigkeit nach der höchsten abgeschlossenen Ausbildung wird die betrachtete Gruppe auf die 25- 64-Jährigen eingeschränkt, da sich jüngere Personen oft noch in Ausbildung befinden und somit die Quoten verzerren. Die Erwerbstätigenquote der 25-64-jährigen Linzerinnen und Linzer zusammen betrug im Jahr 2019 etwa 75 Prozent. 

Diese wird stark von der höchsten abgeschlossenen Ausbildung beeinflusst. Bei Personen mit einem über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss ist die Erwerbstätigenquote generell deutlich höher als bei Personen ohne weiterführende Ausbildung. Zum Vergleich: 25-64-jährige Linzerinnen und Linzer mit Pflichtschulabschluss sind zu etwa 64 Prozent berufstätig. Linzerinnen Linzer mit Lehrabschluss weisen eine ähnlich hohe Erwerbstätigenquote wie Linzerinnen Linzer aus berufsbildenden mittleren Schulen und aus allgemeinbildenden höheren Schulen auf. Mehr als 73 Prozent der Linzerinnen und Linzer mit einer solchen Ausbildung sind erwerbstätig. Nach Abschluss einer berufsbildenden höheren Schule sind sogar 83 Prozent der 25-64-jährigen Linzerinnen und Linzer erwerbstätig. Bei Personen mit akademischer Ausbildung ist diese Quote noch höher (mehr als 85 Prozent).


Mit steigendem Bildungsniveau ähnlichere Berufstätigkeit zwischen Frauen und Männern

Die Erwerbstätigenquote der 25-64-jährigen Frauen liegt mit 71 Prozent unter jener der Männer mit 79 Prozent. Am größten ist die Geschlechterdifferenz bei Personen mit Pflichtschulabschluss. Während 72 Prozent der Männer erwerbstätig sind, sind es bei den Frauen nur knapp 56 Prozent. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern nimmt mit steigendem Bildungsniveau ab. Bei Personen mit Tertiärausbildung liegen Frauen und Männern annähernd gleich auf.

Die Vollzeit-Beschäftigung soll attraktiver werden

„Die Daten der Statistik Austria zeigen eindrucksvoll, dass Linz ein attraktiver Arbeitsort ist. Damit die Linzer Arbeitswelt auch in Zukunft ganz vorne mitspielt, müssen wir die Vollzeit-Beschäftigung attraktivieren und gleichzeitig die Teilzeitquote reduzieren“, analysiert Bürgermeister Klaus Luger. Derzeit arbeiten knapp ein Sechstel aller unselbständig erwerbstätigen Linzer und jede zweite unselbständig erwerbstätige Linzerin zwischen 15 und 64 Jahren in Teilzeit. „Am Angebot an Kinderbetreuung kann das nicht liegen, denn hier ist Linz Vorreiterin, besonders, wenn man die ganzjährige Öffnung und das dichte Netz an Krabbelstuben, Kindergärten und Horte betrachtet. In den Landgemeinden gehört die Kinderbetreuung ausgebaut. Im Zentralraum müssen andere Gründe für die geringe Vollerwerbsarbeit von Frauen vorliegen. Ich schlage vor, dass AMS, Sozialpartner und der Städtebund auf Basis einer wissenschaftlichen Studie Modelle für den Umstieg auf Vollzeit erarbeiten“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Weiterhin Ausbau Kinderbetreuung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kinderbetreuung. Nur wenn Mütter und Väter die Gewissheit haben, dass ihre Mädchen und Buben gut und vor allem zu den benötigten Zeiten betreut werden, können sie Vollzeit arbeiten. „Da in den Landgemeinden das Angebot der Kinderbetreuung meist schwach ausgebaut ist, besteht hier Handlungsbedarf. Deshalb kann auch die ausgebaute betriebliche Kinderbetreuung für Einpendler-Familien in Linz die Situation verbessern“, so Luger.

Arbeitslosigkeit bei über 55-Jährigen bekämpfen

Bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ab 55 Jahren sinkt die Erwerbsquote drastisch. Hier besteht Handlungsbedarf. Ein guter Ansatz war die Aktion 20.000. Diese Arbeitsmarkt-Förderung für über 50-jährige Langzeitarbeitslose war ein Pilotprojekt in Oberösterreich. Von 740 Förderfällen entfielen 440 auf Linz. Als Beschäftigungsbetriebe fungierten der Magistrat Linz, Vereine, Sozialeinrichtungen und Gemeinden. Die Lohnkosten waren zu 100 Prozent gefördert. 172 Personen – knapp jeder Vierte – wurden vom Arbeitgeber in ein weiteres Beschäftigungsverhältnis übernommen, 30 Personen schafften es von dem befristeten Projekt aus, einen anderen Arbeitsplatz zu finden. 140 weitere (20 Prozent) sind in die Pension gewechselt oder im Krankenstand. Die aktuellen Maßnahmen des AMS seien positiv, jedoch nicht ausreichend: „Der Kampf gegen Alters- und Langzeitarbeitslosigkeit kann merklich einen Beitrag dazu liefern, den Arbeitskräftemangel zu mildern“, ortet Bürgermeister Luger auch hier zusätzliche Anknüpfungspunkte.

AHS für Digitalisierung gestartet

Die Ausbildung korreliert eng mit dem Erwerbsleben. Je höher die Ausbildung, umso wahrscheinlicher ist eine Beschäftigung. „Es muss unser gemeinsames Ziel sein, die Ausbildungsquote zu verbessern. Der Pflichtschulabschluss ist zu wenig. Das Gebot der Stunde liegt darin, für mehr Lehrausbildung und für ein besseres Angebot von weiterführenden Schulen zu sorgen. Vor allem das AMS ist hier gefordert. Beispielsweise mit Sonderprojekten zur Technikförderung. Linz setzt mit einem Pilotprojekt, das von Industriellenvereinigung, Pädagogischer Hochschule und Stadt Linz erarbeitet wurde, erstmals einen AHS-Zweig mit Schwerpunkt auf Digitalisierung in einer Kooperation des Fadinger-Gymnasiums mit der Tabakfabrik um“, ergänzt Bürgermeister Klaus Luger. 

Linz bildet 19 Prozent der oberösterreichischen Lehrlinge aus

In Oberösterreich wurden mit Jahresende 2020 insgesamt 22.885 Lehrlinge in 5.514 Lehrbetrieben ausgebildet. Davon lernten 4.250 in einem der 733 Lehrbetriebe in Linz. Somit werden in den Linzer Lehrbetrieben 19 Prozent, also beinahe ein Fünftel, der oberösterreichischen Lehrlinge ausgebildet. Bei den dargestellten Daten zu den Lehrbetrieben wurden Lehrbetriebe mit mehrfacher Spartenzugehörigkeit mehrfach gezählt.
Der Anteil weiblicher Lehrlinge ist in Linz mit 36 Prozent höher als in Oberösterreich (33 Prozent). Die Zahl der Lehrlinge in Ausbildung erreichte in Linz im Jahr 2009 ein Maximum und ist seither rückläufig. So wurden im Jahr 2020 um etwa 24 Prozent weniger Lehrlinge ausgebildet als noch vor zehn Jahren. Gegenüber 2019 sank die Zahl der Lehrlinge in Linz um 3 Prozent.

„Die Zahlen stimmen nachdenklich: immer weniger junge Menschen entscheiden sich für eine Lehrausbildung. Auch hier sind alle Systempartner, Eltern, Schulen und die Sozialpartner gefordert, neue Wege zu beschreiten. Überbetriebliche Kooperationen werden in Zukunft immer bedeutender“, so Klaus Luger. 

Gewerbe und Handwerk dominiert Lehrstellenmarkt – in Linz ist das Angebot vielfältiger

Der stärkste Wirtschaftszweig in Oberösterreich und Linz ist das „Gewerbe und Handwerk“. Während diese Sparte auch den Lehrstellenmarkt in Gesamtoberösterreich eindeutig dominiert, sind in Linz auch andere Wirtschaftszweige stark vertreten. In der Sparte „sonstige Lehrberechtigte“ werden nicht der Kammer der gewerblichen Wirtschaft zugehörige Betriebe wie etwa Rechtsanwälte, Magistrate usw. erfasst. Unter der Bezeichnung „überbetriebliche Lehrausbildung“ werden Lehrlinge, die ihre Lehrzeit in Anstalten nach dem Jugendgerichtsgesetz und in Fürsorge-Erziehungsheimen nach dem Jugendwohlfahrtsgesetz sowie in selbständigen Ausbildungseinrichtungen, ausgewiesen. 


Hälfte aller Linzer Lehrlinge erhalten Ausbildung für Gewerbe, Handwerk und Industrie

2.200 Linzer Lehrlinge, somit mehr als 50 Prozent, werden in Berufen des Gewerbes, des Handwerks sowie der Industrie ausgebildet. Dies ist die Hälfte aller Linzer Lehrlinge. Mit mehr als 60 Prozent Frauenanteil weist der „Handel“ die höchste Frauenquote auf. Mit jeweils unter 15 Prozent ist der Frauenanteil im Bereich „Transport und Verkehr“ und in der „Industrie“ am niedrigsten.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „Erwerbstätige in Linz – Fakten und Hintergründe zum Standort Linz“)

Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie einen PDF-Reader:

Die Stadt Linz fördert im Rahmen der Open Commons Region Linz den Einsatz von freier, anbieterunabhängiger Software. Freie PDF-Reader für Ihr Betriebssystem finden Sie auf der Seite pdfreaders.org (neues Fenster), einem Angebot der Free Software Foundation Europe. Sie können auch den PDF-Reader von Adobe verwenden.

pdfreader.org - Freie PDF-Reader (neues Fenster)     PDF-Reader von Adobe (neues Fenster)

Wahl 2022

Bundespräsidentenwahl 2022

Am 9. Oktober 2022 findet die Bundespräsidentenwahl statt. Wir bieten alle Informationen zur Wahl und die Online-Bestellung von Wahlkarten für in Linz wahlberechtigte Personen.

Mehr dazu