Medienservice vom: 27.12.2021

Fake-Accounts in Bewerbungs-Tool der Stadt Linz Daten der Stadt Linz zu keinem Zeitpunkt in Gefahr

Wie medial berichtet, wurden vom Bewerbungsportal der Stadt Linz E-Mails an mehrere Empfängerinnen und Empfänger versendet. Diese gingen nicht auf einen klassischen Hacker-Angriff auf die Website der Stadt Linz zurück, sondern auf so genannte gefälschte Userprofile in dem von der Stadt genutzten Bewerbermanagement-Tool. Die in der Nacht auf Samstag, 25. Dezember, angelegten, falschen Profile wurden dazu missbraucht, um insgesamt acht Personen – darunter auch Bürgermeister Klaus Luger sowie mehrere Mitglieder der Stadtregierung – mittels „Bestätigungsmails“ zu beschimpfen. 

Die stadteigene IT-Tochter IKT Linz GmbH hat nach Bekanntwerden der Fake-Accounts bereits in den Morgenstunden des 25. Dezembers reagiert und eine zusätzliche Sicherheitsebene installiert. Zudem wurde gemeinsam mit dem Anbieter des Bewerbungs-Tools eine umfassende Analyse gestartet. Eine Anzeige gegen den Urheber bzw. die Urheberin der Fake-Nachrichten wird eingebracht. Daten der Stadt Linz waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. 

„Die Expertinnen und Experten der städtischen IT-Tochter haben nach Versand der falschen Bestätigungsmails umgehend reagiert und eine zusätzliche Kontrollebene eingezogen. Beschimpfungen und Drohungen gegen demokratisch gewählte Politikerinnen und Politiker sind – in welcher Form auch immer – nicht akzeptabel und ziehen natürlich eine Anzeige nach sich. Dafür werden bereits sämtliche Spuren ausgewertet und dokumentiert“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

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