Medienservice vom: 05.01.2022

Auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Stadt Auch 2022 wird ein Jahr der Klima-Offensiven

Von Photovoltaik-Offensiven über Begrünungsmaßnahmen bis hin zu neuen Wasserstoff-Technologien reichen die Klimaprojekte der Stadt Linz auch in diesem Jahr. Das Ziel besteht primär darin, langfristige und nachhaltige positive Auswirkungen auf das städtische Klima zu generieren. Bereits im Vorjahr gingen zahlreiche Projekte in die Umsetzung. Diese gilt es nun fortzusetzen und weiter auszubauen. So soll Linz als Kompetenzzentrum für Wasserstoff-Technologien gelten. Auf diesem Weg zur klimafreundlichen Industriestadt setzt die Linzer Stadtregierung entsprechende Schritte.

„Wir müssen jetzt ressort- und parteiübergreifend gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, damit Linz eine klimagerechte Stadt des Miteinanders wird. Dass sich acht von neun im Gemeinderat vertretenen Parteien zuletzt gegen die Ostautobahn in der geplanten Form ausgesprochen haben, ist ein ermutigendes Signal“, so Bürgermeister Klaus Luger und Klimastadträtin Mag.a Schobesberger unisono.

Neben der Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie besitzen der Klimaschutz und wichtige Maßnahmen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken, in Linz oberste Priorität. Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Weichen für die Umsetzung klimarelevanter Projekte gestellt. Beispielsweise helfen die Begrünungsmaßnahmen, vor allem in der Innenstadt gegen weitere Hitzeinseln. Dafür wurden im Jahr 2021 bereits zahlreiche Baumpflanz-Offensiven gestartet. Diese sollen im Jahr 2022 ausgebaut werden.

Ebenso setzt die Stadt Linz auf den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden für einen nachhaltigen Klimaschutz. In Kooperation mit der städtischen Immobilien-Gesellschaft und der Linz AG startet der Ausbau auf den Dächern des Design Center Linz, der Feuerwache Nord, der Edmund-Aigner-Schule am Froschberg und der Theodor-Grill-Schule in Auwiesen. Das durch den Klimafonds unterstützte Pilotprojekt „Kaisergasse“ geht ebenso in Phase 2 und 3 über. Dieses bediente sich positiver Resonanz, da es auf simple Art und Weise Möglichkeiten zu klimafreundlichen Wohnanlagen zeigt. Nach dem ganzheitlichen Energiekonzept für bestehende Wohnanlagen sollen nun klimarelevante Maßnahmen in der Kaisergasse weitergeführt sowie ähnliche Folgeprojekte begleitet werden. Zentraler Grundpfeiler wird ebenso die Umsetzung der Leitlinie zur klimafreundlichen Industriestadt. Dafür benötigt es des Zusammenspiels mehrerer AkteurInnen. Allen voran bedarf es einer breiten Unterstützung durch Land und Bund. In diesem Jahr soll jedenfalls das Hydrogen Board dafür gebildet werden. Die wichtigsten Player der Linzer Industrie, der akademischen Einrichtungen, der Verwaltung und Banken entwickeln Strategien und sorgen dafür, dass alle relevanten Handlungsfelder aufeinander abgestimmt werden. Für den Aufbau dieses Hydrogen Boards und weiterer Umsetzungsschritte sollen in diesem Jahr etwa 50.000 Euro investiert werden.

Neben den Klimaschutzmaßnahmen muss gleichzeitig auch alles unternommen werden, um die Auswirkungen der Klimakrise zu lindern und die Lebensqualität für die LinzerInnen zu sichern. Damit das gelingt, startet im kommenden Jahr der partizipative Prozess zum Linzer Klimawandelanpassungskonzept. Im Zuge dessen wird auch ein eigenes Messnetz aufgebaut, das nähere Auskunft über die mikroklimatischen Verhältnisse in den Linzer Stadtteilen geben soll.

Um die so wichtigen Baumpflanzungen in dicht verbauten Stadtteilen zu ermöglichen sind im Doppelbudget für das Jahr 2022 700.000 Euro und für das Jahr 2023 850.000 Euro vorgesehen. Mit dem in Umsetzung befindlichen stadtökologischen Leitprojekt sollen zudem diverse Biodiversitätsmaßnahmen gefördert werden.

Und auch mit den Mitteln des Energiesparfonds werden neue Schwerpunkte gesetzt. Nachdem zuletzt der Durchbruch von E-Mobilität in Linzer Betrieben erfolgreich unterstützt werden konnte, wird es ab dem nächsten Jahr einen Schwerpunkt bei der Förderung von E-Car-Sharing und der Schaffung von Ladeinfrastruktur geben. Zugleich werden die bestehenden Förderungen zur nachhaltigen Energienutzung natürlich weitergeführt.

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