Medienservice vom: 17.01.2022 |Fotos zum Medienservice

Kulturjahr 2022 Kultur in Linz mit Schwerpunkten zu Digitalisierung, Freie Szene, Frauen und Klima

Auch am Beginn des neuen Jahres 2022 ist die Lage der Kultur in Linz nach wie vor durch die pandemische Gesamtsituation bestimmt. Diese Herausforderung, mit der Kulturschaffende nun seit beinahe zwei Jahren leben, hat den Drang nach Neuem und Vielfalt jedoch nicht gebremst. Im Gegenteil. Mit den städtischen Investitionen im Rahmen des Paktes für Linz konnten im Vorjahr wesentliche Verbesserungen in der Infrastruktur der Linzer Kulturbetriebe und -vereine umgesetzt werden, von denen das Linzer Kulturleben nachhaltig profitieren wird. Auch neue Initiativen werden dadurch verstärkt auf den Plan treten und das regionale Kulturangebot bereichern.

Ein wichtiges Ziel für das Jahr 2022 ist, den erfolgreichen Weg der Digitalisierung im Kulturbereich weiter zu forcieren.  Dies betrifft Kunstformate, Distributionswege, hybride Formen des Kulturerlebnisses und die Kulturvermittlung. Damit können auch neue Bevölkerungsschichten für Kultur begeistert und gewonnen werden. Die Ausrichtung von Linz als UNESCO City of Media Arts, ein Titel, der verpflichtet, wird so heuer zu weiteren innovativen Veranstaltungen anregen.

Neben der regionalen Kulturszene und der Digitalisierung sind weitere Schwerpunkte mit dem Thema Frauen in der Kunst sowie ersten Maßnahmen im Sinne der Klimaneutralität definiert.

„Die Pandemie lässt uns auch 2022 nicht los. Mit viel Kreativität, Innovation und Konsequenz ist es uns aber auch heuer wieder gelungen, ein erstklassiges Kulturangebot für unsere Stadt zu entwickeln. Die Linzer Kulturszene geht dabei immer wieder neue Wege. So setzen wir heuer neben der Digitalisierung auch auf die Themen regionale Kulturszene, Frauen und Klima“, resümiert Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer. 

Mit dem Ars Electronica Festival, dem Pflasterspektakel und dem Internationalen Brucknerfest verfügt Linz über drei hochkarätige Festival-Flaggschiffe, die auch nachhaltige kulturtouristische Effekte haben. Dazu kommen die von der Freien Szene getragenen Festivals Nextcomic und Crossing Europe sowie das vom Vorjahr auf heuer verschobene Festival 4020. Ein ganz besonderes Highlight für das junge Publikum wird die Jubiläumsausgabe der 10. Linzer Kinderkulturwoche im Herbst.

Sonderförderprogramm mit Schwerpunkt Brucknerjahr 2024 

Das heurige Jahr steht ganz im Zeichen der Vorbereitung des Brucknerjahres 2024, das den 200. Geburtstag des großen Komponisten Anton Bruckner oberösterreichweit mit internationalem Ausrufezeichen feiern wird. Nach der Erarbeitung des Bruckner Brand Books und dem Auftakt der landesweiten Brucknerjahr-Projektgruppe Anfang Dezember geht es nun darum, konkrete Schritte bei Programmierung, Marketingstrategie und Organisation zu setzen. 

Linz Kultur wird daher heuer zum zweiten Mal „an_TON_Linz“ als kulturelles Sonderförderprogramm ausschreiben. Bruckner als international bekanntester Komponist mit Linz-Bezug und historische Zentralfigur des oberösterreichischen Musikschaffens ist dabei Ausgangspunkt für eine gegenwärtige innovative, künstlerische Auseinandersetzung rund um Themen und Fragestellungen, die sein Leben, Werk und Wirken betreffen.

Für das Brucknerjahr 2024 sollen aus den prämierten Einreichungen des neuen Sonderförderprogramms Projektideen und -umsetzungen übernommen werden. Einen Schwerpunkt werden dabei im Sinne der UNESCO City of Media Arts Linz Projekte aus den Bereichen Digitale Kunst und Media Art bilden. Die Gesamtdotation beträgt heuer 25.000 Euro und liegt damit um 10.000 Euro über jener des Vorjahres. Projektideen können bis 2. Mai eingereicht werden.

Neben „an_TON_Linz“ geht das Sonderförderprogramm „LINZ_sounds“ mit einer Gesamtdotation von 30.000 Euro bereits in die vierte Runde. Es ist thematisch an der Schnittstelle von Digitalisierung & Musik angesiedelt und ist ein wesentlicher Pfeiler der Digitalisierungsoffensive im Bereich des freien Kunst- und Kulturschaffens. Weitere Sonderförderprogramme, die heuer wieder ausgeschrieben werden, sind der mit insgesamt 90.000 Euro dotierte LINZimPULS, LinzEXPOrt (50.000 Euro), LinzIMpORT (20.000 Euro) und LinzKultur/4 (10.000 Euro). Der LinzKultur/4 wird seit 2020 wieder jährlich ausgeschrieben und wurde speziell für innovative Stadtteilkulturprojekte von Kulturinitiativen und Volkskulturvereinen eingerichtet. Die kulturellen Sonderförderprogramme sind damit insgesamt ein offensives kulturpolitisches Zeichen in Zeiten der Pandemie.

Ein besonderes Highlight wird 2022 die alle drei Jahre stattfindende Schau zu den kulturellen Sonderförderprogrammen im Atelierhaus Salzamt, diesmal von 5. Oktober bis 4. November. Diese Ausstellung zeigt eine Auswahl von realisierten Projekte der Jahre 2018 bis 2020 und wird mit einem zweisprachigen Katalog dokumentiert. Im Kulturentwicklungsplan der Stadt Linz liegt das besondere Augenmerk bei der Stärkung innovativer Potentiale durch bessere (auch internationale) Vernetzung und interdisziplinäre Kooperationen. Das Atelierhaus Salzamt steht als Ausstellungsort exemplarisch für diese Zielsetzungen und unterstützt durch Sichtbarmachung die Leistungen der freien Linzer Kunst- und Kulturszene.

Stream-Clubfestival 2022 als Impuls für die Linzer Clubszene

2022 wird erstmals ein eigenes Linzer Clubfestival veranstaltet, als Spin-off des Stream Festivals, das sich ganz der Clubkultur verschreibt: Satte Beats, treibende Bässe, schnelle Rhythmen und ein euphorisches Publikum auf der Tanzfläche. Clubkultur vereint die verschiedenen Stile elektronischer Musik, visuelle Kreationen und ein besonderes Ambiente mit ausgelassener Stimmung und Musikgenuss. 

Stream Club präsentiert mit Radio FM4 und den Linzer Club-Fixsternen Stadtwerkstatt, Kapu, Club Spielplatz und Solaris, einen Tag und eine Nacht lang ein dichtes und diverses Live- und DJ-Programm aus Techno, House, Drum’n’Bass, HipHop und noch mehr. Ein starkes Lebenszeichen der Linzer Clubszene, mit hohem musikalischen Anspruch, das spannende Entdeckungen zu bieten hat und einen niederschwelligen Zugang bietet. Stream Club setzt Impulse und bietet ein Präsentationsfeld für die seit zwei Jahren unter der Pandemie leidende Clubszene und ihre KünstlerInnen.

Nextcomic, Atelierhaus Salzamt, Crossing Europe und Festival 4020

Fans der grafischen Künste können Comics, Graphic Novels, Kunstcomics als auch Artverwandtes wie Graffiti, Illustration, Cartoons oder Animationsfilme beim Nextcomic Festival von 11. bis 19. März entdecken. Österreichs einzigartiges Comicfestival wird im Kulturquartier sowie in den Partnerinstitutionen in Linz und Oberösterreich sequenzielle und grafische Kunst präsentieren. Thematisch nimmt sich das Festival heuer den Eigenschaften „sichtbar – unsichtbar“ an. Es wird der Frage nachgegangen, wie das „Unsichtbare“ zeichnerisch dargestellt wird. Wie erschaffen Comic-Artists Geister und verborgene Wesen, wie illustrieren sie das Phantastische? Außerdem werden Szenarien beleuchtet, in denen unsichtbare Phänomene und abstrakte Konzepte wie Gefühle und Gedanken bildnerisch umgesetzt werden. Mit dabei sind auch heuer wieder die Augmented Reality Comics der Studierenden der Meisterschule für Kommunikationsdesign der HTL1 Linz, präsentiert im Ars Electronica Center. Dabei werden Arbeiten zum Festivalmotto gezeigt, bei denen großflächige Comics mit einer zusätzlichen animierten digitalen Ebene erweitert werden. 

Das Atelierhaus Salzamt hingegen kollaboriert temporär ab Mitte Februar und dann auch während Nextcomic mit dem nicht-kommerziellen Linzer Label „Potato Publishing“, das 2021 erstmals im Haus zu Gast war. Das Label betreut eine offene Risographie-Druckwerkstatt, eine Zine-Bibliothek und organisiert Veranstaltungen und Workshops im Bereich des Selfpublishings. Kollaborative Arbeitsprozesse, interdisziplinäre Vernetzung und eine kollektiv genutzte Infrastruktur bilden die Grundlage für die Aktivitäten.

Auch unter der neuen Festivalleitung von Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler verfolgt das Crossing Europe Filmfestival (27. April bis 2. Mai) das Ziel, die Ansprüche eines Fachpublikums und eines überregionalen sowie lokalen Kinopublikums zusammenzuführen. Das Festivalprogramm 2022 versammelt gesellschaftspolitisch waches, künstlerisch-exzentrisches Filmschaffen. An sechs Festivaltagen will das Festival mit einer handverlesenen Auswahl von rund 130 Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilmen eine differenzierte Sichtweise auf europäische Lebenswelten ermöglichen. Weiters steht der Austausch zwischen Kinopublikum und rund 120 Filmschaffenden aus ganz Europa im Mittelpunkt des Festivalgeschehens. Die YAAAS! Jugendschiene ist auch im kommenden Frühjahr Teil der Programmarchitektur.

Von 5. bis 8. Mai findet das biennal veranstaltete und im Vorjahr coronabedingt abgesagte Festival 4020 unter dem Motto „Fluss=Geschichten“ im Brucknerhaus statt. Es widmet sich den Themen Wasser und Fluss aus musikalischer Perspektive, dem Fluss als Träger von Zeit, von Erinnerung und musikalischen Welten. Mit dabei sind u.a.: Nurit Stark, Giovanni Gnocchi, Claudio Astronio, Laura Catrani, Trio Weinmeister und Marco Ambrosini. 

Pflasterspektakel, Musikpavillon und Brucknerfest im Sommer

Eine ganz besondere Atmosphäre für Publikum und KünstlerInnen aus aller Welt bietet alljährlich das Linzer Pflasterspektakel im Juli. Akrobatische Höchstleistungen, die ins Staunen versetzen, komödiantische Einlagen, die zum Lachen bringen, Musik, die beschwingt und mitreißt, Masken und Kostüme, die verzaubern. Heuer dürfen sich BesucherInnen auf viele Programmneuheiten und spannende Auftrittsformate freuen. Von 21. bis 23. Juli präsentieren PerformerInnen die Vielfalt der Straßenkunst auf höchstem Niveau: Akrobatik, Jonglage, Comedy und Clownerie, Figurentheater, Magie, Tanz und Musik gibt es beim 34. Pflasterspektakel zu erleben. Im Vorjahr ist es mit innovativen Konzepten gelungen, trotz einschränkender Pandemie-Maßnahmen ein besonderes Kulturerlebnis bei freiem Eintritt in Linz zu ermöglichen. Die positiven Erfahrungen des Linzer Straßenkunstsommers 2021 sollen ins diesjährige Festivalformat integriert werden. Zudem wird ein nachhaltiges, klimafreundliches Verkehrs- und Müllentsorgungskonzept in bewährter Manier umgesetzt.

Von 8. Juni bis Mitte August öffnen sich die Tore des Musikpavillons im Linzer Donaupark zum 32. Mal für einen aufregenden Musiksommer unter freiem Himmel. Bei der Programmgestaltung wird besonderes Augenmerk auf die Förderung von NachwuchsmusikerInnen und Musikgruppen aus Linz im Sinne der Förderung der regionalen Kulturszene gelegt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm: Freitag und Samstag sorgen Bands aus Linz und Umgebung für eine lebendige Mischung aus Pop und Folk, Swing und Rock. Der Donnerstag steht im Zeichen der Blasmusik, der Sonntag erfreut die Jazzfans. An den Juni Mittwochen wird In Kooperation mit dem Kulturverein junQ.at die Konzertreihe „Qlash.at presents ...“ stattfinden.

Im Spätsommer setzt das Internationale Brucknerfest Linz (4.9.–11.10.) seine intensive Auseinandersetzung mit Anton Bruckner fort. Aufgrund der anhaltenden Pandemie steht das Programm im Detail bis dato noch nicht fest. Die Linzer Klangwolke findet am 10. September statt. Auch hier können coronabedingt noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Ein weiterer Höhepunkt im Kultursommer wird das Ahoi!Pop Konzert von Element Of Crime am 10. Juli im Linzer Donaupark. Seit 35 Jahre spielen sie ihre Songs. Keine andere deutschsprachige Band verfügt über diese spezielle Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie. Veranstalter ist der Linzer Posthof.

Ars Electronica Festival am JKU Campus 

Die letztjährigen Ars Electronica Festivals fanden unter ganz besonderen pandemiebedingten Rahmensetzungen sehr erfolgreich statt. Zum einen präsentierte man sich inklusive einer Festival University ungewohnt und innovativ in „Kepler‘s Garden“ am JKU Campus, wo auch spannende Projekte und Forschungsinitiativen der JKU selbst integriert waren. Zum anderen war man angesichts Corona gezwungen, das Festival Großteils ins Netz zu verlagern, was Ars Electronica mit zuletzt über 100 Partnern weltweit international so präsent machte wie noch nie zuvor. Damit entwickelte sich die Ars Electronica vom internationalen Festival mit Austragungsort Linz zu einem weltweit agierenden und präsenten Festival. Dieses neue Kapitel wird von 7. bis 11. September auf dem JKU Campus fortgeschrieben. Daneben werden weiterhin die traditionellen Ars-Standorte in der Linzer City wie das AEC, die Kunstuniversität Linz, das Atelierhaus Salzamt und das Lentos Kunstmuseum bespielt.

Im Ars Electronica Center wird auch heuer das neue „Home Delivery“ Programm forciert – mit vielen spannenden Formaten und Veranstaltungen, insbesondere auch mit Online-Angeboten für Schulen. Besonderes Highlight dabei ist der Deep Space Live, der besonders gut aufgenommen wird.  

Kinderkulturwoche feiert 10. Geburtstag

2022 feiert ein Format, das als Ergebnis des Linzer Kulturentwicklungsplans 2013 erstmals umgesetzt wurde, Geburtstag. Von 12. bis 23. Oktober wird die Kinderkulturwoche Linz zum zehnten Mal wieder ein starkes Zeichen für ein kreatives Kulturangebot für junges Publikum setzen. Diesmal auch mit vielen Beiträgen, die Kinder und Jugendliche selbst produzieren werden. Kooperiert wird unter der Federführung der Linz Kultur und des Kuddelmuddels mit städtischen und Landesinstitutionen als auch mit der Freien Szene.

Im Bereich der Kinder- und Jugendkultur wird auch sonst viel geboten. Neben den kontinuierlichen Vermittlungsaktivitäten in den Linzer Museen und Theatern sowie im Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel ist insbesondere die Kinderklangwolke, die am 11. September im Rahmen des Brucknerfestes veranstaltet wird, hervorzuheben. 

Auch die Linzer Musikschule wird eine besondere Veranstaltung im Rahmen der beliebten Reihe „Musikschule goes Brucknerhaus“ organisieren. Unter dem vielversprechenden Motto „Roots“ begibt man sich am 24. Juni im Brucknerhaus auf die Suche nach musikalischen Werken, die ganze Generationen beeindruckt und beeinflusst haben und nicht nur in der Klassik, sondern auch im Jazz und in der Rockmusik tief verwurzelt sind. Als Star beim großen Abendkonzert wird Willi Resetarits zu hören und erleben sein. Musikalisch getragen wird dieser Abend wie immer vom Symphonischen Orchester der Linzer Musikschule unter der Leitung von Ingo Ingensand.

Ausstellungshighlights in Lentos und Nordico

Im Jahr 2022 bieten die Museen der Stadt Linz eine Reihe von hochkarätigen Ausstellungen, wobei dabei dem Thema Frauen in der Kunst ein ganz besonderes Augenmerk geschenkt wird. 

Den Startschuss setzt das Lentos Kunstmuseum mit der Ausstellung „Friedl Dicker-Brandeis. Bauhaus-Schülerin, Avantgarde-Malerin, Kunstpädagogin“, die von 28. Jänner bis 29. Mai zu sehen sein wird. Ab 16. Juni steht dann die österreichische Gegenwartskünstlerin Iris Andraschek auf dem Programm. Gezeigt wird eine erste umfassende Werkschau der Künstlerin mit Arbeiten aus den letzten 35 Jahren. Und ab 30. September gibt die Ausstellung „Herbert & Joella Bayer. maler.designer.architekt & galeristin.muse.managerin“ Einblicke in das gemeinsame Wirken eines der faszinierenden Künstlerpaare des 20. Jahrhunderts. Herbert Bayer, dem bereits 2009 eine Großausstellung im Lentos gewidmet wurde, kann als der vielseitigste aus Oberösterreich stammende Künstler der jüngeren Vergangenheit bezeichnet werden. 

Das Nordico Stadtmuseum setzt ebenfalls einen Frauenschwerpunkt im neuen Jahr. Ab 20. Mai wird die Ausstellung „Auftritt der Frauen. Künstlerinnen in Linz 1851 bis 1950“ zu sehen sein. Der Blick auf rund 100 Jahre Kunstschaffen mutiger, emanzipierter Frauen korrigiert die lokale Kunstgeschichtsschreibung und macht deutlich, dass die weibliche Kunstszene in Linz im internationalen Austausch stand. Ab 28. Oktober wird mit „What the Fem? Feministische Interventionen & Positionen 1950-2022“ das Thema dann in die Gegenwart geholt. Aktuelle künstlerische Positionen lokaler feministischer Aktionen und Performances werfen Fragen nach Gleichberechtigung, Rollenzuschreibungen und deren sozialen Konsequenzen auf. 

Grüne Oase am Nordico Vorplatz

Der Nordico Vorplatz an der Linzer Dametzstraße wird aktuell auf ein frühlingshaftes Erwachen vorbereitet. Eine Neugestaltung und Begrünung mit Schirmplatanen und neuen Pflanzenbeeten verwandeln den Platz vor dem Stadtmuseum in eine innerstädtische Klimaoase. Die neue Bepflanzung wird außerdem für eine Erhöhung der Artenvielfalt und damit für einen wertvollen Lebensraum und Nahrungsquelle für Insekten und Vögel sorgen. Der Platz mit Sitzskulptur von PRINZGAU/podgorschek, Hängematte und Parkbank erfreute sich aber auch in den vergangenen Jahren bereits bei PassantInnen und MuseumsbesucherInnen großer Beliebtheit. Durch die Verwandlung in eine Klimaoase kann das Angebot jetzt noch attraktiver gestaltet werden.

Museum total

Die gute Zusammenarbeit von Land und Stadt Linz wird im Bereich der Museen 2022 fortgesetzt. Unter anderem findet im Rahmen dieser Kooperation von 24. bis 27. Februar zum achten Mal das Veranstaltungsformat „Museum total“ statt. Acht Museen in der Landeshauptstadt Linz laden ein, mit einem Ticket viele Ausstellungen und Sonderprogramme zu erleben. Damit es in den einzelnen Häusern „locker“ und coronakonform zugeht, bietet ein breit gefächertes Angebot vielfältige Möglichkeiten des Besuchs und ist vor allem für Familien perfekt, um gemeinsam etwas zu erleben.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Dr. Julius Stieber, Direktor Kultur und Bildung, über das Programm des Kulturjahres 2022)

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