Medienservice vom: 03.03.2022

Ein Jahr „Digitales Linz“ – eine Erfolgsbilanz Stadt Linz setzt nachhaltige Impulse und treibt Digitalisierungs-Offensive weiter voran

  • Digitalisierungsschritte für BürgerInnen mit Erfolg umgesetzt – weitere folgen

Von einer reinen Stahlstadt schaffte es Linz in den vergangenen Jahren zu einer wirtschaftlich erfolgreichen Stadt innovativer Technologie, Industrie und Kultur zu werden. Dem stetigen technologischen Wandel und Fortschritt ist kein Halt geboten, so auch den städtischen Digitalisierungsschritten und der innovativen Weiterentwicklung nicht. Neue Lösungsansätze für weitere Digitalisierungsschritte setzt die Lebensstadt mit ihrem Programm „Digitales Linz“. Die Initiative wurde im Vorjahr ins Leben gerufen, um der städtischen digitalen Zukunft gerecht zu werden. Zentrales Element stellt die Einbindung innovativer Ideen in allen wichtigen Handlungsfeldern dar, dazu ein intensiver Austausch von lokalen und internationalen Expertinnen und Experten.

Im vergangenen Jahr 2021 wurde bereits eine Reihe von Projekten umgesetzt. Den Fahrplan für diese Einzelprojekte bildet eine digitale Projektlandkarte, in der acht Handlungsfelder für die Zukunft der Stadt definiert wurden. Diese baut auf bestehenden Stärkefeldern auf, welche der Industrie- und Wirtschaftsstandort über Jahrzehnte hervorgebracht hat. Technologisch liegt der Fokus dabei besonders auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz sowie auf der Zusammenarbeit mit Start-ups und der Innovatoren-Community.

So wurden etwa digitale Kompetenzen, ganz gleich, ob für Alt oder Jung, gezielt gefördert, wie etwa die ausgebuchten Veranstaltungen „Coding Week für Kinder“ oder die „Linzer Smartphone-Tage" für die Generation 65+ eindrucksvoll zeigten. In den Horten wird seit heuer dank einer Kooperation mit der Raiffeisenbank Oberösterreich die digitale Kompetenz von VolksschülerInnen gestärkt. Die Digitalisierung wird darüber hinaus magistratsintern in einem stetigen Prozess mit der Weiterentwicklung ihrer Services nachhaltig vorangetrieben. Auch in lokale GründerInnen und Start-ups, die den Wirtschaftsstandort Linz künftig mehr denn je stärken werden, investiert die Stadt. Erst kürzlich wurde ein mit 5.000 Euro dotiertes GründerInnenstipendium für innovative Ideen ausgeschrieben.

„Oberstes Prinzip der Initiative ist es, die Digitalisierung als Teil des gesellschaftlichen Lebens zu betrachten. Mit dem Programm werden damit der Digitalisierung und Innovation auch im Jahr 2022 enorm gefördert. Die Stadt setzt mit einer Vielzahl an Maßnahmen und Projekten kräftige Impulse, damit Linz auch für die nächsten Generationen ein zukunftsfähiger Arbeits- und Lebensraum bleibt“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt.

„Das Programm „Digitales Linz“ ist eine strategische Initiative des Magistrats. Dabei spürt ein buntes Team an Expertinnen und Experten – auch aus Forschung und Wirtschaft – Digitalisierungsschritte für alle Bürgerinnen und Bürger auf. Zahlreiche Projekte und Ideen wurden bereits umgesetzt, wie etwa unser Digital Innovation Hub oder die Schulungsmaßnahmen für unsere ältere Generation. Weitere Schritte sind schon in Vorbereitung, darunter die Digitalisierung der Baugenehmigungen, informiert Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer.

Eine digitale Stadt für alle

Die Stadt Linz ist Initiatorin des Programms „Digitales Linz“. ExpertInnen aus der Region erarbeiten zukunftsweisende Inhalte und Projekte. Das Team besteht aus einem operativen Kernteam des Magistrats sowie aus einem Digital Board – eine Gruppe von Digitalisierungs-ExpertInnen, die alle Interessen und Energien der Stadt bündelt und auf eine nutzenstiftende Digitalisierung ausrichtet. Die ExpertInnen stammen aus der heimischen Kunst- und Kulturszene, der Industrie, der Wirtschaft, der Arbeitnehmervertretung, der Forschung und der Bildung, von Start-ups und aus der InnovatorInnen-Community.

Neben den eigenen, von den ExpertInnnen erarbeiteten Inhalten, fließen die Ideen der Bevölkerung in das Programm mit ein. Strategisch berücksichtigt werden zudem unter anderem die städtische Innnovationsstudie, die Klimastrategie, die Integrationsstrategie der Stadt Linz, die Wirtschaftsstandortagenda 2027, die City-Branding-Strategie sowie der „Pakt für Linz“.

„Die im Programm getätigten Anlagen sind eindeutig Investitionen in die Zukunft. Dabei bauen wir auf unseren Stärkefeldern, wie der Industrie, der Forschung sowie der Kunst und Kultur, auf. Darüber hinaus legen wir technologisch einen besonderen Fokus auf die künstliche Intelligenz”, informiert Bürgermeister Klaus Luger.

„Der Fokus der digitalen Innovation liegt ganz klar auf der Einzigartigkeit der Stadt sowie den Linzerinnen und Linzern mit ihren Stärken und auch Bedürfnissen. Der Magistrat nimmt dabei eine Vorbildfunktion ein – mit gezielten Modernisierungsmaßnahmen in unserer Verwaltung. Viele Amtswege können inzwischen digital erledigt werden. Zurzeit wird an einem virtuellen Serviceschalter gefeilt“, verrät Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer.

„Digital Innovation Hub“ als Anlaufstelle für Klein- und Mittelbetriebe

Seit Juli 2021 ist Linz Standort eines von insgesamt sechs österreichischen Digital Innovation Hubs (DIH). Zur Stärkung des Wirtschaftsraums, der Verbesserung der Lebensqualität und der gesellschaftlichen Teilhabe fördert die Stadt Linz im Rahmen des „Digitalen Linz“ Projekte für fundierte Ausbildungen für die Berufe der Zukunft sowie Maßnahmen gegen den Fachkräfte-mangel in der IT-Branche. Federführende Initiativen sind der Aufbau von Coding Communities in Linz oder Digital Innovation Hub Work, einem Innovationslabor in Zusammenarbeit mit Netzwerkbeteiligten aus Forschung und Bildung zur Förderung von Klein- und Mittelunternehmen. Linz ist einer von insgesamt sechs österreichischen Digital Innovation Hubs (DIH). Dabei handelt es sich um Zusammenschlüsse von wissenschaftlichen Einrichtungen zur Unterstützung der Digitalisierung in Klein- und Mittelbetrieben mit Hilfe von Informationen, Weiterbildungen und spezifischer Digitalisierungsberatung.

Linzer Innovations-Hauptplatz als Drehscheibe für digitale Ideen

Mit dem Innovations-Hauptplatz besitzt die Stadt Linz bereits seit 2019 eine zentrale Schnittstelle zwischen den LinzerInnen und der Verwaltung, der Kreativwirtschaft, den Start-Ups und der IT-Szene. Zahlreiche Projekte des Digitalen Linz konnten mithilfe der Plattform bereits realisiert werden. Der stetige technologische Fortschritt führt auch zu kontinuierlichen Updates der städtischen Projekte.

Im Mai 2021 fand mit dem Hackathon „Linz hACkt“ erstmals ein Wochenende voller neuer, innovativer Ideen für die Linzer Stadtentwicklung statt. Alle BürgerInnen waren dabei eingeladen, Lösungen zu suchen, Chancen zu identifizieren und gemeinsam eine lebenswerte Zukunft für Linz zu entwerfen. Etablierte Veranstaltungen und Workshops wie diese bleiben auch in diesem Jahr fixer Bestandteil der Linzer Innovation: der nächste Hackathon geht bereits von 11. bis 13. März 2022 über die Bühne.

So genannte Coding Communities bieten die Möglichkeit, jungen Menschen das Programmieren näher zu bringen und sie dafür zu begeistern. Coder Dojo Linz hat mit Unterstützung von Dynatrace und dem Innovations-Hauptplatz bei der „Coding Week“ im Oktober 2021 zwei offene Programmierclubs beim Lentos organisiert, bei denen Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise einen ersten Einblick in die Welt des Programmierens bekommen haben. In Summe wurden mehr als 200 begeisterte TeilnehmerInnen gezählt.

Zum Jahresende 2021 wurde ein Kooperationsprojekt mit Coder Dojo und dem Ars Electronica Center umgesetzt. Kinder erhielten die Möglichkeit, ihr eigenes digitales Silvester-Feuerwerk zu programmieren. Damit wurden nicht nur klimapolitische Aspekte berücksichtigt. Die jungen TeilnehmerInnen konnten somit auch in die Welt des Programmierens eintauchen. Ihnen wurden so einschlägige digital-technische Kompetenzen nähergebracht.

KLIMALINZ – digitales Unterstützungstool für klimagerechte Planung

Ebenfalls in der Projektlandkarte des „Digitalen Linz“ angesiedelt ist das Projekt „KLIMALINZ“, das mit Jänner 2022 in die Entwicklungsphase gestartet ist. Im Zuge des EU-Forschungsprojekts CLARITY wurden unter der Leitung des AIT (Austrian Institute of Technology) neue digitale Lösungen und Werkzeuge für KlimaexpertInnen und StadtplanerInnen entwickelt, um negative Auswirkungen der Klimakrise auf Europas Städte zu analysieren und entsprechende Gegenmaßnahmen abzuleiten. Die Stadt Linz war in diesem Projekt als Schwerpunktregion zum Thema Hitzebelastung beteiligt. Dabei wurde der Prototyp eines Bewertungstools für Klimarisiken und -anpassung entwickelt. Dieser erlaubt es, Klimagefahren und ihre potenziellen Auswirkungen auf Infrastruktur und Bevölkerung zu berechnen und die Auswirkung von Klimaanpassungsoptionen abzuschätzen.

Das darauf aufbauende Projekt KLIMALINZ soll diesen Prototyp für den täglichen Gebrauch in der stadtklimatischen Begleitplanung für Linz einsetzbar machen. Das digitale KLIMALINZ-Werkzeug wird dabei sowohl die internen ExpertInnen der Stadtplanung und Stadtklimatologie bei der täglichen Arbeit als auch die externen PlanerInnen (z.B. Infrastruktur- und Immobilienentwicklern oder Architekturbüros) bei Projekteinreichungen unterstützen.

Linzer Smartphone-Tage für die Generation 65+ gemeinsam mit emporia

Auf großes Interesse und rege Teilnahme sind die Anfang Oktober 2021 von der Stadt Linz und den Projektpartnern LIWEST und emporia gemeinsam initiierten Linzer Smartphone-Tage gestoßen: alle veranstalteten Kurse waren ausgebucht, knapp 400 Seniorinnen und Senioren nutzten damit das umfassende Weiterbildungsangebot zu verschiedenen digitalen Services.

„Ein großes Anliegen der Stadt ist es, die Generation 65+ für die digitale Zukunft fit und kompetent zu machen. Damit wird älteren Menschen ein optimaler und niederschwelliger Zugang zur digitalen Welt mit all ihren Vorteilen und Facetten ermöglicht und erleichtert. Die hohe Nachfrage hat gezeigt, dass der Bedarf für mehr Unterstützung bei digitalen Angeboten weiterhin gegeben ist“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.

Digitalisierung-Offensive in Linzer Seniorenzentren

Während des Sommers 2021 wurde in den Linzer Seniorenzentren der Einsatz von mobilen Endgeräten in der Pflege getestet. Nach positiven Erfahrungen und Rückmeldungen wurden 160 Tablets angekauft. Die Geräte stehen seit Oktober in allen Seniorenzentren der Stadt Linz im Einsatz und unterstützen damit die Arbeit der Pflegekräfte wesentlich.

Neue Technologien werden seit September 2021 in den Linzer Seniorenzentren für demenzkranke SeniorInnen eingesetzt: mittels Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) können Demenzkranke digitale Ausflüge unternehmen und auch vertraute Orte besuchen. Für die Seniorenzentren Linz ist der Einsatz der VR-Brillen eine Bereicherung im Alltag der BewohnerInnen.

Ausrollung des Pilotprojektes „Tablets und digitale Kompetenzen für Kinder“

Das im vergangenen Jahr 2021 an drei Linzer Horten durchgeführte Pilotprojekt „Tablets und digitale Kompetenzen für Kinder“ erwies sich als voller Erfolg. Um flächendeckend allen Linzer Hortkindern digitale Grundbildung zu ermöglichen, wurde das Projekt heuer ausgerollt und startete im Jänner 2022 mit dem Programm „Cody21“ der Programmierschule Acodemy an insgesamt 38 Linzer Horten. Die Raiffeisenlandesbank unterstützt dieses Projekt großzügig. Die Stadt Linz ist somit die erste Stadt Österreichs, in der flächendeckend digitale Grundbildung für Kinder im Volksschulalter ermöglicht wird.

Entwickelt wurde das Programm nach den aktuell internationalen Standards mit dem Anliegen, jedes Kind bestens auf die Zukunft vorzubereiten und dabei eine sehr einfache Handhabung für die PädagogInnen zu ermöglichen. Alle Linzer Hortkinder der dritten und vierten Schulstufe erhalten damit einen nachhaltigen Zugang zu digitaler Bildung.

Digitaler Marktplatz

Vom Linzer Norden bis in den Süden sind die digitalen Abholfächer des „Digitalen Marktplatzes“ bereits seit mehr als einem Jahr in Betrieb und stärken so lokale HändlerInnen. Der Digitale Marktplatz ermöglicht die bequeme und kontaktlose Erledigung von Einkäufen und Abholungen von Paketen rund um die Uhr. Die Bestellung wird über die App „Digitaler Marktplatz“ aufgegeben. Geboten werden Apotheker-, Back- und Konditorwaren, Waren vom kleinen Greissler ums Eck von regionalen LieferantInnen sowie zahlreiche Bioprodukte aus Oberösterreich. Bezahlt wird online, die Abholung der Waren erfolgt bei den Abholfächern am jeweiligen Wunsch-Standort (Linz-Urfahr / Jahrmarktgelände, Linz-Oed / Forum Oed oder Linz Solar City / Luna Platz).

Auch andere Online-Bestellungen können zum Digitalen Marktplatz geliefert werden, dazu wird vorab lediglich eine Abstellgenehmigung für die Abholstation erteilt. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit den Linzer Stadtbibliotheken: einfach ausgewählte Artikel bestellen und rund um die Uhr abholen.

Im Jänner 2022 bezog der „Digitale Marktplatz“ den Pop-Up-Store am Linzer Innovations-Hauptplatz. BesucherInnen wurde das Projekt dadurch nähergebracht und vorgestellt.

Digitale Mediennutzung in Stadtbibliotheken

Mit einer großen Vielfalt an digitalen Angeboten und originellen Anregungen zur nachhaltigen Lebensweise kann auch die Stadtbibliothek Linz aufwarten. Im vergangenen Jahr, das nach wie vor von der Pandemie geprägt war, hat sich gezeigt, wie wichtig digitale Angebote sind, die ergänzend zum Bibliotheksangebot jederzeit für alle zur Verfügung stehen. Die E-Book-Plattform media2go oder das Filmstreaming-Portal „filmfriend“ sparen den mehr als 12.000 BibliothekskundInnen lange Anfahrtswege, sie sind bequem von zu Hause aus übers Internet zugänglich und können mit der Bibliothekskarte kostenlos genutzt werden.

Digitalisierbar im Wissensturm

Wer hat sie nicht: alte Familienfotos, Hochzeitsvideos, Schallplatten oder die selbstaufgenommenen Kassetten mit den Lieblingssongs von damals. Doch oft lassen sie sich zu Hause gar nicht mehr abspielen oder bearbeiten. In der DigitalisierBar der Stadtbibliothek Wissensturm stehen seit Jänner 2022 alle dafür benötigten Geräte bereit: Videorecorder, Plattenspieler, VHS-Recorder, Kassettenspieler und Scanner für Dias, Fotos und sogar Negative. Mit dem entsprechenden Zubehör und der passenden Software kann so jede/r selbst ausgewählte Dokumente digitalisieren und platzsparend aufbewahren oder digital weiterleiten. Zu allen Geräten gibt es eine genaue Anleitung. Sie zeigt Schritt für Schritt, wie die verschiedenen Geräte zu bedienen sind. Vor Ort erklären die BibliothekarInnen, wie die Geräte zu bedienen sind. Zum Termin mitzubringen sind nur noch die analogen Medien sowie das geeignete digitale Speichermedium.

Weiterentwicklung der digitalen Angebote am Magistrat

Als digitale Dienstleisterin bietet die Stadt Linz innovative Services für das tägliche Leben und Arbeiten. Zentrale Aspekte sind digitale Amtswege, der Zugang zu relevanten und aktuellen Informationen sowie Daten mit dem besonderen Fokus auf Barrierefreiheit und auf Digitale Gemeingüter, wie zum Beispiel offene Daten.

Amtswege direkt vom Handy aus erledigen, rasch den richtigen Ansprechpartner finden oder die aktuellen Termine in Linz auf einem Blick: die Corona-Pandemie hat die Relevanz digitaler Angebote im öffentlichen Bereich aufgezeigt. Sie ersparen Wege und Zeit und kommen vor allem den Bürgern und Bürgerinnen zu Gute. Mittlerweile ist es möglich, ein Gewerbe anzumelden, BewohnerInnen-Parkkarten zu beantragen, Hunde an- und abzumelden sowie viele weitere Dinge. Bestehende Angebote und Services werden außerdem stetig ausgebaut, aber auch an neuen Innovationen, wie zum Beispiel an einem virtuellen Serviceschalter wird gefeilt.

Das Programm „Digitales Linz“ greift die Veränderungen der neuen Arbeitswelten auch magistratsintern auf und erarbeitet neue Strategien und Optimierungen in der digitalen Stadtverwaltung. So werden etwa die die Linzer BürgerInnen-Services, der Chatbot „Frag ELLI!“ oder die App „Schau auf Linz“ ausgebaut bzw. einem Relaunch unterzogen.

Im Vorjahr wurden bereits Konzepte für ein digitales mehrsprachiges Serviceportal sowie die Erweiterung des Strukturierten Datenmanagement im Magistrat Linz entwickelt. Noch heuer werden die Baueinreichung, Anträge für Förderungen sowie die Unterlagen der demokratischen Gremien der Stadt Linz digitalisiert.

„Die Digitalisierung der Services der Stadt ermöglicht sichere, transparente und rasch sowie einfach zugängliche Verwaltungsangebote. Digitalisierte Amtswege gibt es in Zukunft auch noch analog. Unsere Devise lautet: niemand darf von den Angeboten und Services ausgeschlossen sein – das zählt zu einer der Herausforderungen bei der Entwicklung neuer, innovativer Angebote“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

Linz als digitales Herz in der gesamten Region

Die Stadt Linz setzt also mit zahlreichen Projekten und Schwerpunkten auf weitere Impulse, damit Wissenschaft und Forschung als Basis der digitalen Zukunft bestehen bleiben. Die Landeshauptstadt weist schon jetzt eine herausragende Bandbreite an Studien- und Forschungsprogrammen auf. Kritische Medien- und Technologiekompetenzen dienen als Schlüsselqualifikationen und werden auch in städtischen Einrichtungen wie beispielsweise in Linzer Horten, Pflichtschulen oder in der digitalen Stadtbibliothek vermittelt.

Die neue Universität für Digitale Transformation wird künftig wegweisende Antriebe in Gang setzen und die digitale Landschaft weiter prägen. Linz zeigt sich als optimaler Standort mit der dafür notwendigen Infrastruktur sowie den Synergieeffekten und Kooperationschancen. 5.000 Studierende, die ausschließlich in Englisch unterrichtet werden, sollen davon profitieren. Von den vier angebotenen Studienrichtungen „Digital Creativity“, „Digital Entrepreneurship“, „Digital Systems“ und „Digital Engineering“ werden sowohl für die Studierenden als auch für den Wirtschaftsstandort Linz einen Mehrwert bilden.

Bereits im Programm „Digitales Linz“ festgehalten, wird bereits aktuell das GründerInnen-Stipendium ausgeschrieben. Ziel dabei ist, Anreize für SchülerInnen, Studierende und unselbstständig Beschäftigte zu schaffen, erste Firmengründungen in Linz durchzuführen.

„Durch die Digitalisierungsstrategie des Magistrats wird die Stadt mit zahlreichen Unternehmen zu einem digitalen Ökosystem verbunden. Man könnte sagen, es bildet sich eine Drehscheibe der besten Ideen, die Bewährtes mit Neuem verbindet. Dieses Verständnis der digitalen Innovation wird in den kommenden Jahren in konkreten Projekten umgesetzt werden“, versichert Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer.

„Die Lebensstadt Linz ist als Wirtschaftsraum und Industriestandort führend und kann nur durch neue wirtschaftliche Anreize und Innovation weiterentwickelt werden. Genau da setzt das Programm an, indem es die gesamte Bevölkerung mit einbezieht. Wir haben das ambitionierte Ziel, Linz in ihrem Status als innovativste Stadt Österreichs zu festigen“, betont Bürgermeister Klaus Luger abschließend.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer zum Thema „Digitales Linz“)

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