Medienservice vom: 08.03.2022

Rückläufiger Trend bei Sozialhilfe setzt sich fort Anzahl der BezieherInnen seit 2017 sinkend

  • Hörzing: „Investitionen aus dem ‚Pakt für Linz‘ sind konjunkturbelebend und beschäftigungssichernd“

Der rückläufige Trend bei der Sozialhilfe setzt sich auch im vierten Quartal 2021 weiter fort. Während im Vergleichsquartal 2020 noch rund 3.000 Personen die Sozialleistung erhielten, sank der Wert zum vierten Quartal 2021 um beinahe 13 Prozent auf etwa 2.600 Personen. Im vergangenen Jahr hat sich damit der rückläufige Trend seit dem Jahr 2017 fortgesetzt.

„Schon vor der Corona-Krise bildete sich die gute Konjunkturlage in den Zahlen ab. Der Linzer Arbeitsmarkt hat sich auch rasch von den ersten Auswirkungen der pandemiebedingten Einschränkungen erholt“, betont Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. „Die Investitionen durch den 65 Millionen Euro schweren ‚Pakt für Linz‘ wirken nach wie vor konjunkturbelebend und beschäftigungssichernd“, so Hörzing weiter.

Verbunden damit ist der finanzielle Aufwand der Stadt Linz für Sozialhilfe ebenfalls rückläufig. Im vierten Quartal 2021 betrugen die Gesamtausgaben rund 2,5 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2020 lagen diese noch bei 3,1 Millionen Euro, im vierten Quartal Jahr 2017 betrugen die Kosten für die Stadt Linz sogar noch rund 3,9 Millionen Euro.

Im vierten Quartal des letzten Jahres bezogen exakt 2.629 Personen in Linz die Sozialhilfe. 46 Prozent aller BezieherInnen sind österreichische StaatsbürgerInnen, weitere 41 Prozent sind anerkannte Flüchtlinge. Die Gruppe der EU-BürgerInnen und sonstige Drittstaatsangehörige macht in Summe 13 Prozent aller BezieherInnen aus.

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