Medienservice vom: 11.03.2022 |Fotos zum Medienservice

Verkehrsberuhigung in der Ferihumerstraße Weniger als 40 Prozent Beteiligung, keine klare Mehrheit Endgültige Entscheidung erst nach Abschluss der Bauarbeiten des Peuerbach-Gymnasiums

Ein positives Ergebnis konnte bei der im vergangenen Jahr durchgeführten BürgerInnenbefragung „Verkehrsberuhigung in der Ferihumerstraße“ erzielt werden. 1.367 BürgerInnen waren zur Beteiligung eingeladen, 520 Personen nahmen daran teil. Somit lag die Beteiligung unter 40 Prozent. Davon entfielen 47 Prozent der Antworten auf die Variante 1 (Sperre der Durchfahrt), 37 Prozent auf den Status quo (keine Einschränkung), 16 Prozent der Antworten zielten auf persönliche Vorschläge ab. Keine der aufgezeigten Hauptvarianten konnte somit eine Mehrheit von mehr als 50 Prozent erreichen.

Summiert man allerdings die Rückmeldungen für eine gänzliche Sperre und jene Vorschläge der Individualantworten, so ergibt sich daraus ein klarer Hinweis zur Verkehrsberuhigung. Zwischenzeitlich sind der Stadt noch Umbaupläne des Peuerbach-Gymnasiums bekanntgegeben worden. Während der Bauzeit erscheint eine bauliche Sperre der Ferihumerstraße nicht zweckmäßig, da der Baustellenverkehr gewährleistet werden muss. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann eine endgültige Lösung fixiert werden.

Für die Mitwirkung am BürgerInnenbeteiligungsprozess bedanken sich Bürgermeister Klaus Luger und Mobiliätsreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier: “Wir hoffen mit den nun beschlossenen Maßnahmen einen ersten Schritt in Richtung Verkehrsberuhigung im Interesse der AnwohnerInnen erreicht zu haben.“ Diese werden durch ein gemeinsames Schreiben nun über folgende Schritte, die von der Stadt Linz veranlasst werden, informiert:

Verordnung eines allgemeinen Fahrverbotes ausgenommen Anliegerverkehr:

  • Gebietsfremder Durchzugsverkehr soll damit weitgehend verhindert werden.
  • Gleichzeitig kann der Straßenzug von BewohnerInnen, LieferantInnen und BesucherInnen sowie bei Fahrten zu den Schulen, Lokalen und Firmenstandorten uneingeschränkt befahren werden.
  • Schwerpunktmäßige Überwachung des Fahrverbots durch die Polizei.

Prüfung der weiteren optischen Einengung des Straßenraums um Einhaltung des Tempolimits zu gewährleisten:

  • Ausarbeitung von Bodenmarkierungs- oder Straßengestaltungsmaßnahmen

Prüfung einer direkten Anbindung des Georg-von-Peuerbach-Gymnasiums durch die Reindlstraße
Begleitende umfangreiche Verkehrszählungen:

  • Alle Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Ferihumerstraße sollen durch vor- und nachgelagerte Verkehrszählungen objektiv auf ihre Wirkung überprüft werden.

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