Medienservice vom: 14.03.2022

12. März 2022 – Vor 84 Jahren begann mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Linz das dunkelste Kapitel Österreichs Bürgermeister Klaus Luger und FreiheitskämpferInnen-Landesvorsitzender Samuel Puttinger: „Der verheerende Krieg in der Ukraine zeigt uns, wie verletzlich der Friede ist!“

Am 12. März 1938 begannen mit dem Einmarsch von Adolf Hitler und deutschen Truppen in Linz sieben Jahre nationalsozialistische Diktatur in Linz. „Der verheerende Krieg in der Ukraine zeigt uns, wie verletzlich der Friede ist. Die Okkupation und die Bekämpfung der ukrainischen Bevölkerung stellen einen Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen dar, der zutiefst verurteilt wird“, sind sich Bürgermeister Klaus Luger und Samuel Puttinger, Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen , einig. Etliche Städte, so auch Linz, rufen zum Waffenstillstand und zum sofortigen Ende der Kampfhandlungen auf. „Die Friedensinitiative der Stadt Linz will dieser Forderung Nachdruck verleihen“, ergänzt Bürgermeister Klaus Luger, der die Friedensinitiative am Gedenktag zum 12. März 1938 noch einmal besonders hervorheben möchte.

Nach dem 2. Weltkrieg gründeten ehemalige WiderstandskämpferInnen und Verfolgte drei Opferverbände – den Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, die ÖVP-Kameradschaft der politische Verfolgten und den KZ-Verband/Verband der AntifaschistInnen – und in Folge eine gemeinsame Arbeitsgemeinschaft, um dem Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus mehr Nachdruck zu verleihen. Im Jubiläums-Gedenkjahr 1988 wurde in Linz ein gemeinsames Denkmal am Bernaschekplatz in Linz errichtet, wo jährlich die Kranzniederlegung zum Gedenken stattfindet.

„Die Schwäche des demokratischen Österreichs hat der faschistischen Diktatur den Weg geebnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden parteiideologische Grenzen überwunden und der Grundstein für jenes Österreich geschaffen, in dem wir heute leben dürfen. Achten wir angesichts der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine wie auch in anderen Kriegsgebieten dieser Welt besonders auf die Demokratie und ein respektvolles Miteinander“, mahnt der Landesvorsitzende des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Samuel Puttinger.

„Das Gedenken an den Beginn der Gräuel des nationalsozialistischen Terrors und des unmittelbar damit verbundenen Zweiten Weltkriegs muss zum Anlass genommen werden, um sich besonders auf die Wiederherstellung und Bewahrung von Frieden zu konzentrieren. Nicht nur an Gedenktagen ist es wichtig, dass wir uns an diese Zeit erinnern und uns selbst ermahnen, unsere damals verlorenen und später wiedergewonnenen Rechte zu wahren und vor allem die Freiheit gegen jede Art der Diktatur zu verteidigen. Mein besonderer Dank gilt dabei den Opferverbänden, die durch ihre engagierte Erinnerungsarbeit das Gedenken aufrechterhalten“, so Bürgermeister Klaus Luger, der coronabedingt an der Kranzniederlegung leider nicht persönlich teilnehmen konnte.

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