Medienservice vom: 14.03.2022

Ukraine-Krise: Stadt Linz stellt dank Initiative des SK Voest zusätzliches Quartier für Schutzsuchende zur Verfügung Stadt und Arbeiter-Samariter-Bund adaptieren Unterkünfte in Sportzentrum des SK Voest für 100 Menschen auf der Flucht

Der Krieg in der Ukraine sorgt für unfassbar menschliches Leid. Seit Beginn der Kämpfe mussten insgesamt 2,5 Millionen Menschen ihr Heimatland verlassen. Der überwiegende Teil der Schutzsuchenden befindet sich derzeit in den unmittelbaren Nachbarländern der Ukraine, der größte Teil davon in Polen. Das österreichische Innenministerium hat mit Stand gestern, 11. März, 101.500 Einreisen geflüchteter Menschen registriert, wovon knapp 80 Prozent Österreich lediglich zur Durchreise passiert haben. Prognosen gehen jedoch von einem starken Anstieg aus.

Wie bereits während der Flüchtlingskrise 2015/16 bereitet sich die Landeshauptstadt Linz auf weitere Ankünfte schutzsuchender Menschen vor. So hat derzeit das Volkshaus Bindermichl, in dem derzeit mehr als 50 geflüchtete Personen untergebracht sind, seine Kapazitätsgrenzen erreicht.

Der Krisenstab der Stadt Linz koordiniert derzeit die Adaptierung weiterer Notquartiere, die vor allem für Familien geeignet sind. 100 zusätzliche Plätze stehen nun im Sportzentrum des SK Voest in der Lunzer Straße zur Verfügung. Die Unterkunft wird vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben und ausgestattet. Die zusätzlichen Kapazitäten wurden dem Land Oberösterreich bzw. der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) gemeldet. Sobald ein Auftrag erfolgt, kann das Quartier ohne weitere Verzögerung in Betrieb genommen werden.

„Ich bedanke mich bei allen beteiligten Organisationen – zuletzt bei Nationalratsabgeordneten Dietmar Keck als Präsident des SK Voest, über die beteiligten Magistrats-Geschäftsbereiche, bis hin zu den Einsatzorganisationen –, die in diesen Tagen unbürokratisch und routiniert dabei helfen, die Grundstrukturen für Vertriebene zu schaffen. Die Stadt Linz hat die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Landeshauptstadt in die Arbeit ihres Krisenstabes integriert, was rasche Entscheidungen und unverzügliche Aktivitäten gewährleistet. Nur so kann auf dermaßen volatile Lagebilder adäquat reagiert werden“, erklärt der Leiter des städtischen Krisenstabs, Bürgermeister Klaus Luger.

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