Medienservice vom: 21.03.2022 |Downloads zum Medienservice|Fotos zum Medienservice

Stadt Linz verabschiedet Hilfskonvoi für ukrainische Partnerstadt Saporischschja Hilfsgüter im Wert von 35.000 Euro: Magistrats-Mitarbeiter*innen spendeten 16.000 Euro, Stadt verdoppelte die Summe

  • Berufsfeuerwehr Linz führt Hilfstransport an ungarisch-ukrainische Grenze durch
  • Unbürokratische Hilfe durch Kooperation mit Kwizda Unternehmensgruppe und der HOFER KG 

Am morgigen Dienstag, 3:30 Uhr früh, startet ein Hilfskonvoi der Stadt Linz, beladen mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln für die Bevölkerung der ukrainischen Stadt Saporischschja. Finanziert wurde der Transport durch eine Spendenaktion von Magistratsmitarbeiter*innen, bei der binnen eineinhalb Wochen 16.000 Euro zustande gekommen sind. Die Stadt hat – wie bereits zu Beginn des Spendenaufrufs angekündigt – die Spendensumme verdoppelt und auf 35.000 Euro aufgerundet.

Zustande kam der umfassende Transport unter anderem durch die Kooperation mit der Kwizda Unternehmensgruppe, die Medizinprodukte zum Einkaufspreis zur Verfügung stellte, sowie mit dem Lebensmittel-Konzern HOFER KG.

Durchgeführt wird die Hilfslieferung von der Berufsfeuerwehr Linz und dem Landesfeuerwehrverband Oberösterreich, welche die Güter zu einem offiziellen Verteilzentrum an der ungarisch-ukrainischen Grenze bringen werden. Dort wird die Ladung an eine Partnerorganisation übergeben, die diese in die Linzer Partnerstadt bringen wird.

„Ich bedanke mich bei allen Beteiligten dieser Hilfsaktion – allen voran bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt für ihre großzügigen Spenden, den beteiligten Unternehmen sowie der Berufsfeuerwehr und dem Landesfeuerwehrverband für die logistische Abwicklung und die Kontaktaufnahme mit Hilfsorganisationen vor Ort. Durch die direkte Abstimmung können jene Dinge gezielt geliefert werden, die vor Ort am nötigsten gebraucht werden“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Als Personalreferentin bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die große Hilfsbereitschaft und auch für die unkomplizierte Umsetzung dieser einzigartigen Spendenaktion. Neben dem großen Sachwert der dringend benötigten Hilfsgüter ist der Transport in unsere Partnerstadt auch ein wichtiges Symbol der Hoffnung, das wir in die Ukraine senden“, unterstreicht Personalreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Tina Blöchl.

„Hilfe ist doppelt wirksam, wenn sie punktgenau ankommt. Angesichts der schockierenden Ereignisse in der einst 780.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Stadt Saporischschja, freut es mich, dass wir den leidgeprüften Menschen in unserer Partnerstadt zumindest mit dem Nötigsten zur Seite stehen können“, erläutert der für Städtepartnerschaften zuständige Sicherheitsstadtrat Michael Raml. 

„Die Kolleginnen und Kollegen des Magistrats haben einmal mehr gezeigt, was sie in kürzester Zeit auf die Beine stellen können. Als Magistratsdirektorin bin ich sehr stolz auf mein #TeamMagistrat, das im Krisenfall stets zur Stelle ist und die Hilfe leistet, die am dringendsten benötigt wird. So sind zahlreiche Kolleginnen und Kollegen neben der Abwicklung des Hilfstransports auch am Betrieb und der Aufbereitung von Notunterkünften für Menschen auf der Flucht beteiligt“, erklärt Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer.

Enge Abstimmung mit Hilfskräften vor Ort

Die Zusammenstellung der Hilfsgüter wurde in enger Abstimmung mit Kontaktpersonen in Saporischschja vorgenommen, die vorab eine Liste mit den am dringendsten benötigten, hochkalorischen Lebensmitteln, Medikamenten (u.a. Schmerzmittel, Antibiotika) sowie Hygieneartikeln (u.a. Windeln, Duschgel) übermittelt haben. Binnen weniger Tage konnten mit der HOFER KG sowie der Kwizda Unternehmensgruppe mit Niederlassung in Linz zwei schlagkräftige Partnerbetriebe für das Projekt gewonnen werden. Die Produkte wurden vergangenes Wochenende kommissioniert, sodass der Konvoi am morgigen Dienstag in den frühen Morgenstunden seine Fahrt antreten kann.

Saporischschja – Linzer Partnerstadt seit 1983

Der Partnerschaftsvertrag der Landeshauptstadt Linz mit Saporischschja besteht seit dem Jahr 1983. Die vor Kriegsbeginn 780.000 Einwohner*innen zählende Stadt liegt am Fluss Dnjepr, 650 Kilometer südlich der Metropole Kiew. Als Zeichen der Verbundenheit wurde 1987 im Linzer Stadtteil Kleinmünchen mit der Saporoshjestraße (russische Schreibweise) eine Straße nach der Partnerstadt benannt.

(Informationsunterlage zum Medientermin mit Bürgermeister Klaus Luger, Vizebürgermeisterin Mag.a Tina Blöchl, Sicherheitsstadtrat Michael Raml und Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer zum Thema „Ukraine-Hilfslieferung für Linzer Partnerstadt Saporischschja“)

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