Medienservice vom: 04.04.2022 |Fotos zum Medienservice

Vier Salzamt-Ateliers für lokale Künstler*innen neu vergeben Kooperation Atelierhaus Salzamt und art:phalanx schafft Arbeitsraum für Absolvent*innen der Kunstuniversität Linz

Vier Atelierräume im Salzamt, die für regionale Künstler*innen vorgesehen sind, wurden heuer neu ausgeschrieben. Im Mai werden zehn von Jurys ausgewählte neue Künstler*innen für zwei Jahre im Salzamt ihre Wirkstätte beziehen. Neu ist heuer eine Kooperation mit der Agentur art:phalanx, die einen der vier Atelierräume als „Bank Austria Studio“ für Absolvent*innen der Linzer Kunstuniversität vergeben hat. Die Ausschreibung und Auswahl über eine eigene Jury soll dabei die internationale Vernetzung der Linzer Kunstszene fördern. Weiters gibt es im Salzamt fünf Wohnateliers, die für mehrwöchige Arbeitsaufenthalte an internationalen Künstler*innen im Rahmen eines Artist-in-Residence-Programms vergeben werden.

„Das Salzamt bietet eine große Chance für die neuen lokalen Künstlerinnen und Künstler. Die intensive gemeinschaftliche Nutzung der Ateliers, die internationalen Kontakte durch das Artist-in-Residence-Programm und das Ausstellungs- und Diskursprogramm bieten ideale Voraussetzungen für die künstlerische Weiterentwicklung und Karriere“, hebt Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer hervor.

Das neue Bank Austria Studio

Seit mehreren Jahren kooperiert das Atelierhaus Salzamt bereits mit Ars Electronica Linz und Kunstuniversität Linz bei der Vergabe von Atelierplätzen. Diese Zusammenarbeit wird nun vertieft, indem für internationale Absolvent*innen der Linzer Kunstuniversität ein eigener Arbeitsraum geschaffen wird. In Kooperation mit art:phalanx wird, gesponsert von der Bank Austria, das „Bank Austria Studio“ vergeben. Die Suche nach leistbarem Arbeitsraum stellt für viele Studierende nach dem Abgang von der Universität eine große Herausforderung dar. Die Bank Austria will mit dem Förderprogramm junge Künstler*innen bei ihren ersten Schritten in die Selbstständigkeit unterstützen. 

Eine hochkarätige Jury hat sich nach einer Ausschreibung für die italienische Künstlerin und Absolventin der Kunstuniversität Linz Sofia Braga entschieden. Sie wird im Mai für zwei Jahre ihr Atelier im Salzamt beziehen.

Sofia Braga ist Absolventin der Accademia di Belle Arti Bologna (2016) und der Kunstuniversität Linz/Interface Cultures (2021). Ihre transdisziplinären Arbeiten beschäftigen sich mit Interfacetechnologien und digitalen bzw. post-digitalen Fragestellungen wie Cyberstalking und Überwachung. 2019 war sie beim Ars Electronica Festival „Out of the Box“ mit dem Projekt „I Stalk Myself More Than I Should“ vertreten. Daneben ist sie auch auf internationalen Ausstellungen präsent. 

Die Mitglieder der Jury für das Bank Austria Studio waren: Bettina M. Busse (Kuratorin Bank Austria Kunstforum Wien), Lilli Hollein (Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin MAK Wien), Hedwig Kainberger (Ressortleiterin Kultur Salzburger Nachrichten), Hemma Schmutz (Künstlerische Direktorin Museen der Stadt Linz) und Christoph Thun-Hohenstein (Head Vienna Biennale for Change).

Drei Gruppenateliers für lokale KünstlerInnen

Darüber hinaus vergibt das Atelierhaus Salzamt wie bisher alle zwei Jahre Ateliers an lokale Künstler*innen. Für den Zeitraum 2022 bis 2024 waren Einreichungen bis zum 13. Februar möglich. Unter den 55 Bewerbungen hat eine Jury neun Künstler*innen ausgewählt. Ab Mai werden sie ihre Gemeinschaftsateliers beziehen. Auch diese Ateliers stehen den Künstler*innen kostenlos zur Verfügung.

„Das Atelierhaus Salzamt bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, im eigenen Atelier und gleichzeitig im engen Austausch mit regionalen sowie internationalen Kunstschaffenden zu arbeiten. Das Interesse an der Ausschreibung war auch dieses Jahr wieder sehr hoch“, so die Linzer Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer.

Folgende Local Artists werden im Salzamt ab Mai 2022 einziehen: Ruth Größwang, David Kapl, Susanna Melem, Severin Standhartinger, Elisabeth Kramer, Marlene Mayr, Franziska Schink, Mika Bankomat und Kevin Schafner.

Als Mitglieder der Jury standen Jasmin Mersmann (Univ.-Prof.in für Kunstgeschichte, Kunstuniversität Linz), Margit Greinöcker (Künstlerin, Leiterin Egon-Hofmann-Haus Linz) und Magnus Hofmüller (Leitung Ausstellungsproduktion Lentos Kunstmuseum) zur Verfügung.

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