Medienservice vom: 11.04.2022

Fast 1.800 Einsätze für den Ordnungsdienst Linz (OSL) im März Schwerpunkte waren Bettelei und Alkoholverbot

Mit exakt 1.754 dokumentierten Fällen erzielte der Ordnungsdienst (OSL) einen beträchtlichen Anstieg bei den Einsätzen. Im Vergleich zum März des Vorjahres (mit 1.377 Fällen) waren das um 30 Prozent mehr. Die Zahlen haben somit fast wieder „Vor-Corona“-Niveau erreicht. Zum Vergleich wurden im Jahr 2018 im Monat März 1.972 und 2019 2.095 Fälle verzeichnet.  

Zu einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vormonat kam es bei der illegalen Bettelei. 45 Einsätzen im Februar 2022 stehen mit 114 mehr als doppelt so viele im März 2022 gegenüber. Zum Vergleich gab es ein Jahr zuvor im März 2021 „nur“ 25 derartige Vorfälle mit Bettlern. Die Steigerung bei der Bettelei ist aber nicht nur auf die warme Jahreszeit, die naturgemäß Delikte im öffentlichen Raum wieder ansteigen lässt, sondern vor allem auch auf verschärfte und intensivierte Kontrollen zurückzuführen. 

„Das sektorales Bettelverbot in der Innenstadt und das generelle Verbot aggressiven Bettelns in Linz waren wichtige Meilensteine im Kampf gegen die Bettelmafia. Der Linzer Ordnungsdienst wird die Bekämpfung der illegalen Bettelei auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Ich appelliere nochmals an die Linzer Bevölkerung, diese Banden nicht mit ihren Spenden zu unterstützen, weil von diesen ,Gaben‘ nur Hintermänner profitieren. Der Urfahraner Markt steht vor der Tür und es ist zu befürchten, dass sich die Fälle bei den Bettlern noch häufen. Je mehr den Bettlern gegeben wird, desto mehr reisen aus dem Osten zu uns an“, betont Sicherheitsreferent Stadtrat Dr. Michael Raml.

Ähnlich stark zugenommen haben die Fälle betreffend Verstöße gegen ortspolizeiliche Verordnungen. Vor allem betraf das die Überwachung der Alkoholverbote im Hessenpark, Schillerpark und Volksgarten. Hier musste eine stetige Steigerung von 23 im Jänner auf 62 im Februar und nunmehr 102 Beanstandungen im März festgestellt werden.

Bezüglich des Alkoholverbotes legt der OSL Wert auf Ermahnung und Belehrung statt sofortiger Anzeigen. Allerdings werden Personen, die sich trotz mehrmaliger Ermahnung nicht einsichtig und unbelehrbar zeigen, per Anzeige zum Handkuss gebeten. 

„Wir werden auch weiterhin dafür eintreten, dass die Linzer innerstädtischen Parkanlagen den Linzer Familien gehören“, verspricht Raml abschließend. 

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