Medienservice vom: 29.04.2022

Integration: Förderung von Kindern und Jugendlichen Stadt Linz engagiert sich mit Integrationsbüro in 19 Projekten

Linz ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen aus 155 Nationen leben. Die Landeshauptstadt versteht Integration umfassend und nicht lediglich als ein Schlagwort, sondern als eine unverzichtbare, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bei dieser Herausforderung bilden Sprache, Bildung und Arbeit die zentralen Grundlagen für ein gutes, multikulturelles Zusammenleben. 

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der gezielten Förderung von Kindern und Jugendlichen. Das Integrationsbüro der Stadt Linz tut dies durch 19 unterschiedliche Projekte, sowohl in Linzer Bildungseinrichtungen – von Kindergärten bis hin zur Volkshochschule und dem Wissensturm – als auch durch geförderte Angebote von Vereinen. Dabei wird darauf Bedacht genommen, dass die Maßnahmen den Handlungsfeldern der städtischen Integrationsstrategie entsprechen und die verschiedenen Altersgruppen ansprechen, vom Kindergartenkind bis hin zur*m erwachsenen Linzer*in.

So wendet sich beispielsweise das Eltern- und Sprachbildungsprogramm „Rucksack und Griffbereit“, das vom Institut für Interkulturelle Pädagogik und der VHS angeboten wird, an Kindergartenkinder und deren Eltern. Ziel ist, Eltern professionell zu begleiten, um ihre Kinder beim Erlernen ihrer Erst- und Zweitsprachen optimal zu unterstützen. 

Mit „Perspektive.LEHRE“ bietet der Magistrat Linz als großer Arbeitgeber gemeinsam mit dem Sozialverein VSG jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft die Chance, sich auf eine Lehrausbildung bei der Stadt oder einem städtischen Unternehmen vorzubereiten.

Weitere Beispiele sind etwa das „Lesetandem“, das darauf abzielt, dass Volksschulkinder und ihr*e Lesementor*in regelmäßig gemeinsam lesen, um die Sprachkompetenz zu verbessern oder auch die vom Verein Arcobaleno veranstalteten Sprach- und Wertekurse für Jugendliche.

„Integration ist ein umfassender, dynamischer Prozess mit vielen Beteiligten. Als weltoffene, solidarische und zukunftsorientierte Stadt, die sich als ‚City of Respect‘ versteht, unterstützen wir diesen daher ganz bewusst durch eine Vielzahl an Angeboten. Jeder investierte Euro rechnet sich mehrfach – durch gestiegene Bildungschancen, dem präventiven Abbau von Konflikten oder dem leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt für alle Linzer*innen“, erklärt Integrationsreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl.

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