Medienservice vom: 11.05.2022 |Fotos zum Medienservice

70. Oberösterreichischer Städtetag Große Herausforderungen und neue Chancen für klimaneutrale Kommunen

  • Neue Förderungsmodelle durch Land Oberösterreich für nachhaltigen und gemeinnützigen Wohnbau unumgänglich

Unter dem Titel Zusammenleben und Wohnen in klimaneutralen Kommunen fand am 10. Mai der 70. Oberösterreichische Städtetag statt. Einmal jährlich treffen sich Städtevertreter*innen aus ganz Oberösterreich zum gemeinsamen Austausch. Diesmal gab es die Möglichkeit, eine Führung durch die Tabakfabrik Linz zu besuchen, um im Anschluss von Vorträgen Konzepte für klimaneutrale Kommunen zu diskutieren. Auch die Spitze des . Gemeindebundes, Präsident Hans Hingsamer und sein designierter Nachfolger Bürgermeister Christian Mader, nahm an der heurigen Städtebund-Tagung teil. 

„Die Herausforderungen für Städte und Gemeinden werden nicht geringer. Der Städtebund verfügt über ein dichtes Netzwerk, in welchem wir unsere Fachexpertise austauschen können. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für konkrete Projekte und Strategien, um den Weg zur Klimaneutralität zu meistern“, so das Präsidium des oberösterreichischen Städtebundes, welches aus den Bürgermeister*innen Klaus Luger, Andreas Rabl, Sabine Naderer-Jelinek und Anton Froschauer besteht.

Die einzelnen Referate beinhalteten zentrale Fragestellungen über das Zusammenleben und Wohnen in Kommunen in Zeiten des Klimawandels. Dr. Hans-Marin Neumann, Direktor der Stadtentwicklung Linz, referierte über die Herausforderungen und Chancen auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt. Nicht außer Acht gelassen werden darf hierbei der Wohnbau der Zukunft, welcher sozial, leistbar und nachhaltig gestaltet werden soll. Mit Visionen und Strategien dazu befasste sich Mag. Robert Oberleitner, Obmann des Verbandes Gemeinnützige Bauvereinigungen. Luzia Strasser von der Universität Graz hielt ihren Vortrag über soziale Kippelemente für eine rapide Transformation zur Klimaneutralität. Dr. Bernhard Scharf vom Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau der BOKU Wien konnte mit dem Thema „Wie Pflanzen das urbane Klima regulieren können“ begeistern.

„Um der Bodenversiegelung entgegenzuwirken, ist die Forcierung von Verdichtungsprojekten im gemeinnützigen Wohnbau unumgänglich. Diesbezüglich ist es wichtig, entsprechende Förderungsmodelle mit dem Land Oberösterreich zu entwickeln“, betont Direktor Mag. Robert Oberleitner, Landesobmann der gemeinnützigen Bauvereinigungen in .

„Endlich konnten wir zu unserem 70sten Jubiläum zusammentreffen. Äußerst spannend waren dabei die einzelnen Vorträge, welche zahlreiche Erkenntnisse für Kommunen brachten. für Kommunen wegweisende Konzepte, um den Weg zur Klimaneutralität zu meistern“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

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