Medienservice vom: 17.05.2022 |Fotos zum Medienservice

Rainbow City Linz zeigt Flagge zum IDAHOBIT 2022 Maßnahmen für mehr Toleranz und Gleichberechtigung der LGBTIQ*-Community

Heute am 17. Mai 2022 ist „IDAHOBIT“. Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. Es ist der Tag, an dem 1990 die WHO Homosexualität von der Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen hat und damit für die LGBTIQ*-Community der wichtigste Tag im Jahr. Die Rainbow City Linz hisst aus gegebenem Anlass die Regenbogenflagge vor dem Alten Rathaus. „Wir setzen damit ein buntes, sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum. Wir bekennen uns zu mehr Toleranz und Gleichberechtigung“, sagt LGBTIQ*-Referentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl. Bereits seit der Vorwoche leuchten auch zwei Zebrastreifen an den Standorten Mozartkreuzung und Leonfeldner Straße in bunten Regenbogenfarben, laufend werden zudem neue Regenbogenbänke aufgestellt. 

„Sichtbare Symbole im öffentlichen Raum sind von zentraler Bedeutung. Sie sind ein klares Statement, dass wir als Stadt Linz für die Stärkung und Förderung der LGBTIQ*-Community einstehen und schärfen das Bewusstsein der Linzer Bevölkerung und der Menschen, die Linz besuchen. Dadurch und durch weitere Maßnahmen wollen wir die Akzeptanz als auch die Lebensqualität der LGBTIQ*-Community dauerhaft verbessern“, verweist LGBTIQ*-Referentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl auf die Prämisse des Rainbow City Networks. Alle Menschen sollen sich – unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung – in ihrer Stadt wohlfühlen.

Wichtiger Bestandteil zur Erreichung dieses Ziels ist die städtische LGBTIQ*-Policy, die vom Gemeinderat beschlossen wurde. Ein städtisches Team aus Expert*innen setzt diese mit LGBTIQ*-nahen Vereinen laufend um. Das Konzept deckt wichtige gesellschaftliche Bereiche wie Arbeitswelt, Kultur und Bildung, Tourismus, Unterstützungsangebote, Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sowie die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und LGBTIQ*-Organisationen und Vereinen ab. Die Sichtbarmachung im öffentlichen Raum ist nur eine von vielen weiteren Maßnahmen, die die Stadt Linz auf den Weg bringt.

„Dazu ist es unerlässlich, sich persönlich kennenzulernen und auszutauschen. Ich freue mich besonders, dass in den letzten Tagen ein geballtes LGBTIQ*-Programm stattgefunden hat. So durfte ich Vertreter*innen des Vereins HOSI kürzlich persönlich treffen und spreche mit jene des Vereins BILY in den nächsten Tagen. Das ist auch in Hinblick auf den Pride Month in Juni von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus wurde in der letzten Gemeinderats-Sitzung eine gemeinsame Resolution an die Bundesregierung verabschiedet. Darin haben wir die österreichische Bundesregierung dazu aufgefordert, auch homo- und bisexuelle Männer sowie transsexuelle Menschen eine Blutspende zu ermöglichen“, sagt Vizebürgermeisterin Tina Blöchl.

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