Medienservice vom: 20.05.2022 |Fotos zum Medienservice

Stadt Linz verleiht Kunstwürdigungspreis Fünf Persönlichkeiten für Lebenswerk ausgezeichnet

Der Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz wird als Anerkennung für das gesamte künstlerische Wirken einer Person, Personengruppe, Institution, Kulturinitiative oder eines Vereins vergeben, das als außergewöhnlicher Beitrag in Linz und Österreich angesehen werden kann. Die Vergabe der Kunstwürdigungspreise erfolgt in der Regel alle vier Jahre und hätte bereits 2020 stattfinden sollen. Die Zeremonie musste coronabedingt mehrmals verschoben werden, konnte aber am 19. Mai nachgeholt werden.

Der Kunstwürdigungspreis wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit 3.600 Euro pro Sparte dotiert. Bürgermeister Klaus Luger und Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer ehrten die fünf Persönlichkeiten im Linzer Gemeinderatssaal. 

In der Kategorie Architektur und Stadtplanung geht die Auszeichnung an em. O.Univ.-Prof. Mag.arch. Roland Gnaiger. Als Architekt und Leiter der Architekturausbildung an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz hat Gnaiger in mehr als 20 Jahren lebendiger Lehre mehrere Generationen von Architekturschaffenden und somit die heutige Architektur in Linz und Oberösterreich entscheidend geprägt.

In der Sparte Bildende Kunst & interdisziplinäre Kunstformen wird O.Univ-Prof.in Mag.a Ursula Hübner ausgezeichnet. Ursula Hübner, die seit 1998 die Professur für Malerei und Graphik an der Kunstuniversität in Linz innehat, widmet sich in ihren künstlerischen Arbeiten Identitätsfrage, Sein und Schein der Zerstückelung und dem Neuzusammensetzen von Subjekten und ihrer Relation zu Gegenständen und den sie umgebenden Raum.

Christian Steinbacher erhält den Kunstwürdigungspreis 2020 in der Kategorie Literatur und Kulturpublizistik. Er ist ein Dichter und Denker abseits scheinbar vorgegebener Sparten. Seine vielseitige künstlerische Arbeit im Bereich der Poesie und poetischen Prosa umfasst auch Hörtexte und Sprechtexte, die seinen kreativen und innovativen Zugang zur Literatur bezeugen.

Für Medien-, Produkt- und Kommunikationsdesign ergeht der Preis an Wolfgang „Fadi“ Dorninger. Die Jury überzeugten seine langjährige künstlerische Arbeit und vielfältigen Initiativen an multiplen Schnittstellen in Kunst und Design. Die Auszeichnung gilt Dorningers ebenso experimenteller wie konsequenter künstlerischer Herangehensweise, die stets eigenwillige Konzeption und kraftvolle Gestaltung seiner innovativen Produktionen, insbesondere auch in Hinblick auf das außergewöhnliche Kommunikationsdesign.

Der Kulturwürdigungspreis der Kategorie Musik und Darstellende Kunst geht an die Geigerin und Dirigentin Michi Gaigg. Der in Oberösterreich geborenen und seit Jahrzehnten in Linz verankerten Musikerin Michi Gaigg gelingt es in einzigartiger und unnachahmlicher Weise, Musik des 18. und des 19. Jahrhunderts in historisch fundierter Aufführungspraxis mit neuem Geist zu versehen und zu interpretieren.
 

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