Medienservice vom: 25.05.2022

Linzer Gemeinderat bekennt sich klar zur Gründung der Technischen Universität für Digitale Transformation Langfristiges Konzept für Universitäts-Standort im Auhof zwischen Stadt, Land und JKU entwickeln

Die Planungen zur neuen Technischen Universität für Digitale Transformation lassen noch einige zentrale Fragen offen. Dies befeuerte auch in den letzten Wochen die zunehmende Kritik an diesem Projekt. Um inhaltliche Klarstellungen seitens des Wissenschaftsministers einzumahnen, befasste Bürgermeister Klaus Luger gestern den Gemeinderat. Zudem fehlt ein umfassendes Konzept für die räumliche Weiterentwicklung des Universitätsstandortes im Auhof. Ebenso vermissen Kritiker ein klares Bekenntnis zu uneingeschränkter Wissenschaftsfreiheit und der Gleichbehandlung von in- und ausländischen Studierenden. 

SPÖ, ÖVP, Grüne, Neos und MFG beschlossen in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates, dass gemeinsam mit dem Land Oberösterreich, dem Planungsressort der Stadt Linz und der Johannes-Kepler-Universität (JKU) ein langfristiges Konzept zur Standortentwicklung erarbeitet wird.  

Zudem wandte sich der Gemeinderat mit einer Resolution an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Diese enthält etwa die Forderungen, den Gründungsakt für die TU durch zentrale Eckpfeiler zu ergänzen. Diese beziehen sich auf das Recht auf uneingeschränkte Wissenschaftsfreiheit, unabhängig von Auftraggeber*innen für Forschungsprojekte und die völlige Gleichbehandlung österreichischer und ausländischer Studierenden im Stipendienwesen sowie bei allfälligen Förderungsfonds. Zudem fordert der Linzer Gemeinderat, konkrete Rahmenbedingungen für Kooperationsmöglichkeiten mit anderen österreichischen Universitäten sowie auf internationaler Ebene zu definieren. 

„Ich freue mich über die breite Zustimmung im Gemeinderat. Mit dieser Universität kann unbestritten eine noch stärkere Verbindung zwischen Wissenschaft, der digitalen Herausforderung, der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen der Zukunft geschaffen werden. Um jedoch den örtlichen Gegebenheiten gerecht zu werden, bedarf es eines durchdachten Standort-Konzeptes. Ebenso darf die Freiheit der Wissenschaft in keiner Weise beeinträchtigt werden“, betont Bürgermeister Klaus Luger. 

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