Medienservice vom: 09.06.2022 |Downloads zum Medienservice|Fotos zum Medienservice

IKT zieht von der Tabakfabrik aus die IT-Fäden IKT Linz GmbH wird zur zentralen IT-Drehscheibe für Magistrat und städtische Unternehmen

  • IT-Strategie mit Weitblick stellt Weichen für Digitalisierung der Stadt Linz neu

Die Stadt Linz bildet mit 210.000 Arbeitsplätzen das Zentrum des zweitgrößten Wirtschaftsraums Österreichs. Neben einer starken Industrie und zahlreichen Großbetrieben bilden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) das Rückgrat der Wirtschaftsregion, sie sind gleichzeitig Triebfedern für Innovation und Dynamik. Möglich macht dies unter anderem der Fokus der Landeshauptstadt auf die Positionierung als Digitaler Hotspot Österreichs mit international anerkannten Landmarks wie dem Innovations- und Digitalisierungs-Zentrum Tabakfabrik. 

Die IKT Linz trägt mit ihrem Einzug ins 3. Obergeschoß des Magazin 2 der Tabakfabrik zur geballten IT-Kompetenz bei. Die Spezialist*innen für Informations- und Kommunikationstechnologie stellen ab sofort vom Standort Tabakfabrik ihre Dienstleistungen für den Magistrat und die Unternehmensgruppe der Stadt Linz zur Verfügung.

„Synergien und Vorteile eröffnen sich für die IKT nicht nur durch die einzigartige Atmosphäre und den industriellen Charme am Kreativcampus Tabakfabrik, sondern auch durch die unmittelbare Nähe zu Einrichtungen wie der Innovationswerkstatt Grand Garage oder der Programmier-Schmiede ,Coders.Bay‘. Ein regelmäßiger Austausch mit Unternehmen aus der gleichen oder verwandten Branche ergibt sich in der Tabakfabrik zudem durch ein vielfältiges Angebot an Vernetzungsmöglichkeiten als auch ganz ungezwungen zum Beispiel beim Lunch am Areal“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.

„Innovation entsteht immer wieder durch Vernetzung und Austausch. Genau das ist am Kreativstandort Tabakfabrik möglich, wo große und kleine Unternehmen arbeiten. Von diesem dynamischen Umfeld wird die IKT GmbH in Zukunft enorm profitieren und ihre Rolle als Business Partnerin für den Magistrat und die Unternehmensgruppe ausbauen können.“, führt Magistratsdirektorin Ulrike Huemer aus.

„Die IKT GmbH hat mit dem Bezug ihrer neuen, sehr frei und offen gestalteten Räumlichkeiten in der Tabakfabrik diesen modernen Weg der Arbeitsweise beschritten. Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen modernen, digitalen, hybriden Arbeitsplatz mit einem Homeoffice-Anteil von bis zu 80 Prozent. Unsere modernen Arbeitsplätze geben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viele neue Wege der Zusammenarbeit, der Kommunikation und der Begegnung“, erklärt IKT-Geschäftsführer Markus Hein.

„Wir haben die hybride Arbeitsweise und den digitalen IKT-Arbeitsplatz nicht nur in einzelnen Piloteinheiten der Organisation, sondern mit einem Schlag im ganzen Unternehmen eingeführt. Damit hat sich die Attraktivität der IKT Linz als Arbeitgeber signifikant erhöht. Die konsequente Umsetzung war nur mit der gleichzeitigen Übersiedlung in die modernen Räumlichkeiten hier in der Tabakfabrik möglich“, ergänzt IKT-Geschäftsführer Gerald Kempinger.

„Es ist ein richtiger und wichtiger Schritt, einen für die digitale Infrastruktur der Stadt Linz und ihrer Unternehmen so bedeutenden Dienstleister wie die IKT in der Tabakfabrik anzusiedeln. Am neuen Standort ergeben sich sowohl vielfältige Anknüpfungspunkte zu inspirierenden Unternehmen und Organisationen, als auch die Möglichkeit, die zentralen Fragen der Digitalisierung zu verhandeln und mitzubeantworten“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz. 

„Wir heißen die IKT in der Tabakfabrik herzlich willkommen. Hier findet das Unternehmen nach seiner Neustrukturierung nicht nur hochwertige Büroflächen im Ausmaß von etwa 1.300 Quadratmetern. Die IKT ist auch eingebettet in das Innovationsökosystem der Tabakfabrik und operiert künftig Tür an Tür mit weltweit tätigen Softwareherstellern, erfolgreichen Digitalagenturen und aufstrebenden Start-ups“, sagt Markus Eidenberger, Kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz und Geschäftsführer der Immobilien Linz GmbH.

Foto: IKT

Die Tabakfabrik entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem maßgeblichen Standort für IT und Digitalisierung, Bildung und Ausbildung, Start-ups und Unternehmertum, Kunst und Kultur sowie Soziale Initiativen. Mittlerweile finden an diesem Hotspot rund 3.000 Personen in 250 Organisationen Zugang zu einem Arbeitsplatz. Die Bandbreite reicht von international führenden Softwareherstellern wie smec – Smarter Ecommerce über Digital- und Werbeagenturen wie Netural und Lunik2 bis hin zu Bildungseinrichtungen wie der Kunstuniversität Linz, die am Standort Tabakfabrik mit dem Studiengang „Fashion Technology“, dem „Tangible Music Lab“ und der Forschungseinheit „Creative Robotics“ vertreten ist. In der Innovationswerkstatt Grand Garage, einem Makerspace von internationalem Format, eröffnet sich der Tabakfabrik-Community und einem technik- bzw. technologieaffinen Publikum aus Stadt und Land eine Welt voller Möglichkeiten: Auf mehreren Tausend Quadratmetern warten Lasercutter, 3D-Drucker, Maschinen zur Metallbearbeitung und vieles andere mehr darauf, unter professioneller Anleitung und begleitet von einem umfangreichen Workshop-Programm eingesetzt zu werden. Ein unschätzbarer Vorteil in Hinblick auf die Entwicklung von Prototypen – zum Beispiel für die Start-ups in der Strada del Start-up, aber auch für die vielen etablierten Unternehmen am Standort.

Im ehemaligen Tabaklager finden heute moderne Büros auf sieben Etagen ihren Platz. Im Bau 2 hingegen wird an der Zukunft unserer Stadt gearbeitet. Das auf die Entwicklung von individualisierten Chatbots und weiteren dialogbasierten Produkten spezialisierte Unternehmen Ubitec sowie Afry, das international tätige schwedische Unternehmen in den Bereichen Engineering, Design und Beratung, arbeiten im Future Industrial Cities Lab an nachhaltigen Lösungen für zukünftige Generationen.

Gute Nachbarschaft

Seine eindrucksvolle Fassade aus tausenden Glasbausteinen, die bei Sonnenschein funkeln und im Inneren für lichtdurchflutete Räume sorgen, ist nur ein Charakteristikum des Magazin 2. Das ehemalige Tabaklager wurde seit dem Jahr 2020 aufwendig adaptiert und überzeugt nun auch mit hochwertigen Büroflächen auf sieben Ebenen. Die Übergaben an die ersten Mieter*innen sind bereits erfolgt. So haben drei auf die Blockchain-Technologie spezialisierte Start-ups auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern das 6. Obergeschoß bezogen: Blockpit, Akarion und NodeVenture (TMIA) bilden gemeinsam den „Danube Blockchain Hub“ und bieten untere anderem Expertise und Software für die korrekte Besteuerung von Krypto-Assets, Software und Blockchain-Lösungen für Compliance Management sowie eine Komplettlösung für die Kryptoverwahrung. 

Foto: IKT

IKT setzt mit hybriden Arbeitsplätzen auf eine moderne Arbeitsweise

Auf einer Mietfläche von knapp 1.300 Quadratmetern profitieren auch die Mitarbeiter*innen der IKT von der anregenden Umgebung der Tabakfabrik. Die Räumlichkeiten im 2. Obergeschoß des Magazin 2 wurden im Februar bezogen. Ein modernes Unternehmen wie die IKT Linz GmbH muss im Wettbewerb am Arbeitsmarkt Wege der Zukunft gehen. Viele junge Arbeitnehmer*innen legen wesentlich mehr Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Ein Unternehmen muss speziell auf diese Bedürfnisse eingehen und ein entsprechend attraktives Angebot bieten, um auf dem stark umkämpften Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Auch die Corona-Krise hat neue Bedürfnisse mit sich gebracht. Zudem hat die Krise auch in vielen Bereichen – was vorher auch vielerorts nicht vorstellbar war – zu einer enormen Beschleunigung vieler Veränderungen beigetragen. Homeoffice wurde nun als Notwenigkeit erkannt und erwies sich als taugliches Mittel in der Bewältigung der erschwerten Arbeitsbedingungen. In vielen Bereichen haben sich dauerhaft großzügige Homeoffice-Regelungen etabliert.

Der Einzug des Homeoffice im Arbeitstag war erst der Anfang. In zahlreichen Dienstleistungsbranchen verlieren die tägliche Anwesenheit und auch fixe Arbeitszeitmodelle an Bedeutung. Es spielt somit der fix zugeordnete Arbeitsplatz, wann und wo die Arbeitsleistung erbracht wird, schlussendlich eine geringere Rolle als in der Vergangenheit. Was wichtig bleibt und wesentlich ist, sind die gelieferte Leistung in einer hohen Qualität und das Einhalten von Termine. Der Arbeitsplatz der Zukunft wird also hybrid sein. Der hybride Arbeitsplatz bietet den Mitarbeitern eine sehr große Flexibilität und einen sehr hohen Freiheitsgrad. Das Büro muss nun andere Zwecke, als „nur“ Arbeitsstätte zu sein, erfüllen. Es dient nun vermehrt der Kontaktpflege, für Meetings und als Raum der Begegnung. Abseits vom Büro wird über modernste Technik und einem digitalen Arbeitsplatz zusammengearbeitet und kommuniziert. Moderne Technik ist die wesentliche Grundvoraussetzung eines hybriden Arbeitsplatzes.

Foto: IKT

Digitales Linz

Der Magistrat Linz stellt sich strategisch derzeit völlig neu auf: Neben dem umfassenden Digitalisierungsprogramm „Digitales Linz“ sowie der heuer im Februar präsentierten neuen Unternehmensstrategie arbeiten Expertinnen und Experten an einer neuen IT-Strategie. Diese vereinheitlicht künftig die digitale Ausrichtung der Stadt Linz und ihrer Unternehmen und stellt damit ein solides Fundament für die Weiterentwicklung der Stadt Linz dar. Bis Jahresende werden die Details der neuen IT-Strategie erarbeitet. Die Strategie wird das Fundament für alle weiteren Entscheidungen und künftige Schritte hinsichtlich Informationstechnologie legen. Eine wesentliche Rolle bei der Ausrollung der neuen strategischen Richtlinien kommt der IKT als stadteigenem IT-Dienstleister zu, der als zentrale Schaltstelle für jegliche IT-Agenden sowohl vom Magistrat Linz aber auch eines Großteils der städtischen Tochterunternehmen fungieren wird.

Ziel der IT-Strategie ist es, Doppelgleisigkeiten abzubauen und Synergiepotenziale verstärkt hervorzuheben, was letztlich zu einer wesentlichen Reduktion von Kosten über die gesamte Unternehmensgruppe Linz (UGL) führen wird.

Doppelgleisigkeit abbauen

„Unsere neue Unternehmensstrategie wird die Stadt Linz auf dem Weg vom sprichwörtlichen ‚Amt‘ hin zu einem modernen, digital ausgerichteten Dienstleistungsunternehmen begleiten. Gleichzeitig spielt die Nutzung von vorhandenen Potenzialen eine wesentliche Rolle. Da die Stadt nicht nur durch den Magistrat, sondern auch durch ihre Unternehmen in privater Rechtsform zentrale Leistungen erbringt, ist es sinnvoll, Synergieeffekte zu heben, um die wirtschaftliche und zweckmäßige Leistungserbringung der Stadt nachhaltig und zukunftsfit sicherzustellen“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

Die Stadt Linz sieht sich in den kommenden Jahren mit großen Herausforderungen konfrontiert. Beispielsweise haben die vergangenen beiden Jahre, die von der Corona-Krise geprägt waren, eindrucksvoll belegt, dass eine einwandfrei funktionierende, flexibel agierende IT-Infrastruktur besonders in Krisenzeiten ein unverzichtbares Fundament für rasches Handeln im Sinne der Bürgerinnen und Bürger darstellt. Die Stadt Linz legte bereits vor mehreren Jahren den Grundstein für eine nachhaltige Digitalisierungsoffensive ihrer Verwaltung, welche durch das strategische Programm „Digitales Linz“ seitdem konsequent fortgesetzt wird. Wie in vielen anderen Unternehmen trug Covid-19 zusätzlich als Katalysator bei der Weiterentwicklung einer digitalen Stadtverwaltung bei, die nahe am Menschen ist.

Im Sinne der fortwährenden Digitalisierung aller Lebensbereiche spielt die IT-Strategie eine wesentliche Rolle. Die Etablierung der Strategie für Informationstechnologie ist jedoch nicht allein auf den Magistrat beschränkt, sondern umfasst einige Unternehmen der städtischen Unternehmensgruppe (UGL):

  • Museen
  • LIVA
  • AEC
  • Tabakfabrik
  • ILG Immobilien Linz GmbH
  • GWG
  • SZL Seniorenzentren
  • Design Center
  • Ordnungsdienst

„Die IT-Strategie sagt bestehenden Doppelgleisigkeiten den Kampf an. Weil der Magistrat ja über alle teilnehmenden städtischen Betriebe rechnet, reden wir hier von einem wesentlichen Kostenfaktor. Künftig stehen zum Beispiel Systeme einzelner Unternehmen für andere städtische Betriebe zur Verfügung: das senkt Entwicklungskosten nachhaltig. Auch bei Einkäufen können durch ein einheitliches Beschaffungsmanagement bessere Konditionen erzielt werden als bisher“, ergänzt Magistratsdirektorin Ulrike Huemer.

Attraktive IT, attraktiver Arbeitgeber

Die Arbeit an der Umsetzung der IT-Strategie begann im Herbst 2021 mittels einer umfassenden „SWOT-Analyse“, bei der Stärken („Strengths“), Schwächen („Weaknesses“), Chancen („Opportunities“), aber auch Gefahren („Threats“) thematisiert und in Teams beteiligter Stakeholder*innen erarbeitet wurden. 

Die Arbeitsgruppen durchleuchteten dabei das Angebot der IKT Linz kritisch aus Expertensicht. Als Stärken wurden beispielsweise hohe Standards in der bestehenden IT-Infrastruktur, die Stabilität als Arbeitgeber sowie hohe Support-Qualität herausgearbeitet. Vorrangig identifizierten diese Arbeitsgruppen das Bestehen zahlreicher Insel-Lösungen bzw. Wissens-Monopole, Ressourcenmangel, aber auch das Fehlen einer einheitlichen, UGL-weiten IT-Strategie, was letztlich zu hohen Kosten führe, als Schwäche.

Eine übergeordnete IT-Strategie soll auch dazu beitragen, sich als attraktiver Arbeitgeber im IT-Bereich zu positionieren. Gerade in diesem Sektor ist der Fachkräftemangel besonders ausgeprägt, was dazu führt, dass die Erwartungen von potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Arbeitgeber-Unternehmen entsprechend hoch sind. Kurz: Kandidatinnen und Kandidaten suchen sich die Unternehmen anhand eines individuellen Kriterienkataloges aus. Somit ist die IT-Strategie gleichzeitig integraler Bestandteil einer unverzichtbaren Employer Branding-Strategie für die IKT Linz GmbH, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften auch künftig decken zu können.

IKT Linz GmbH wird zur Business Partnerin

Die stadteigene IT-Tochter IKT Linz GmbH wird als koordinierendes Element eine tragende Rolle spielen: Sie wird als Business Partnerin für die teilnehmenden UGL-Unternehmen fungieren und operative Komplettanbieterin in sämtlichen IT-Belangen sein.

Die beteiligten Unternehmen verpflichten sich darüber hinaus, sämtliche IT-Themen grundsätzlich über die IKT abzuwickeln. Natürlich können auch Leistungen von Drittanbietern erbracht werden – allerdings stellt die IKT Linz GmbH die vergebende und letztverantwortliche Stelle dar.

Erlebbar für die Anwenderinnen und Anwender – also die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Linz bzw. der beteiligten städtischen Betriebe – wird die IT-Strategie mitunter in einem standardisierten, gemeinsamen Servicekatalog für die Unternehmensgruppe. Dieser definiert beispielsweise, wie ein digitaler Arbeitsplatz hinsichtlich Hardware und Software ausgestattet sein muss (Notebook Headset, VPN, Office Paket, ELAK, MS Teams etc.). Für dieses Paket wird künftig ein standardisierter Preis verrechnet, benötigte Upgrades des Pakets werden zusätzlich verrechnet. 

IKT in IT-Strategie verankert

Im Rahmen der IT-Strategie NEU bekennen sich der Magistrat aber auch die beteiligten UGL-Unternehmen zu einer gemeinsamen Steuerung der IT, die in Form einer umfassenden IT-Governance festgelegt wird – also einer Informationstechnik verzahnt mit der Unternehmensstrategie. 

Das bedeutet, dass Prozesse, Rollen und Gremien festgelegt sind, auf die sich die Unternehmen der UGL mit der IKT verständigen. Entscheidungen und Vorgaben der IT-Governance (z.B. hinsichtlich der IT-Architektur und Technologie-Prinzipien) liegen abgestimmt, transparent und rechtzeitig vor.

Informationssicherheit von großer Bedeutung

Höchste Priorität hat auch weiterhin das Aufrechterhalten des derzeitigen Niveaus in Sachen der Informationssicherheit. Dieses Management der Informationssicherheit erfolgt umfassend, risikoadäquat und entspricht bewährten Standards. Hier wird ebenfalls auf Basis einer freiwillig initiierten Prüfung durch die Interne Revision eine eigene IT-Sicherheitsstrategie erarbeitet, die sowohl die technischen als auch die organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen adressiert. Die technische IT-Sicherheit, etwa das Management von Virenscanner und Firewalls, verantwortet die IKT-GmbH, die organisatorische IT Sicherheit, wie Passwortrichtlinien, Sicherheitsschulungen bzw. generelle Awareness-Maßnahmen, wie der Umgang mit USB-Sticks, erfolgt durch den Magistrat.

Innovations- und Technologie-Management 

Neu geschaffen wird mit der entstehenden IT-Strategie auch ein zentrales Innovationsmanagement, welches ebenfalls bei der IKT Linz GmbH angesiedelt sein wird. So ist der Anspruch, stets die bestgeeigneten Technologien einzusetzen, wobei Technologien nicht als Selbstzweck gesehen werden sollen. Diese sind vielmehr daran zu messen sind, wie sie die Anforderungen der UGL-Unternehmen bestmöglich unterstützen können. Das Technologiemanagement setzt sich mit relevanten IT-Trends auseinander und entscheidet sich bewusst für oder gegen deren Einsatz.

Eigenentwicklungen von Software sollen nur dort erfolgen, wenn sie unumgänglich sind – Kooperationen mit vergleichbaren Körperschaften oder Unternehmen werden im Sinne der Effektivität und Kostenersparnis bevorzugt.

Wird Software zugekauft, so geschieht dies künftig im Rahmen einer vorgegebenen Sourcing-Strategie, anhand derer strategisch bedeutsame Lieferanten gewählt und eingesetzt werden.

Gemeinsames Produkt- und Serviceportfolio

UGL-weit festgeschrieben werden die erbrachten Leistungen in einem Servicekatalog, der für alle teilnehmenden Unternehmen gültig ist. Dieser ist funktional orientiert und die IKT garantiert die bestgeeignete technische Umsetzung basierend auf der IT-Architektur und den Technologie-Prinzipien. Neben dem Servicekatalog werden gemeinsame Anforderungs- und Lieferprozesse definiert.

„Als Verwaltungsbehörde verfügen die Stadt Linz und ihre Tochterunternehmungen über eine Vielzahl an Daten. Diese können im Rahmen einer lernenden Organisation mit bestmöglich adaptierten Services für Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden. Hierbei geht es darum, Datensätze in ihrer Gesamtheit als Referenzwerte für niederschwellige Leistungen und Entwicklungen heranzuziehen, um Linz noch weiter in Richtung einer digitalen Stadt weiterzuentwickeln“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

Aufgabe und Struktur der IKT

Die IKT Linz GmbH tritt mit dem Anspruch an: moderne, leistungsfähige und stabile Informations- und Kommunikationstechnologie für den Magistrat und die Unternehmensgruppe Stadt Linz in bestmöglicher Qualität zur Verfügung zu stellen.

Das Aufgabenspektrum, bedingt durch Größe und Vielfalt der städtischen Unternehmen, sucht seinesgleichen:

Für den Magistrat Linz werden zahlreiche Serviceanwendungen für Bürgerinnen und Bürger, die geographischen Informationssysteme und interne Lösungen für den Verwaltungsablauf (Beispiel elektronischer Akt - ELAK) betreut.

Für die Seniorenzentren Linz GmbH, für GWG, LIVA und zahlreiche weitere Einheiten und Bereiche wird der Betrieb von verschiedenen Fachanwendungen tagtäglich von Spezialistinnen und Spezialisten der IKT sichergestellt.

Für die gesamte Unternehmensgruppe Stadt Linz (ausgenommen LINZ AG) wird in Zusammenarbeit mit strategischen Partnern eine zeitgemäße IKT Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Ein spezieller Fokus wird selbstverständlich auf Sicherheit und Verfügbarkeit gelegt und die Benutzerinnen und Benutzer werden dabei durch das IKT Servicecenter bestmöglich unterstützt.

Die IKT Linz GmbH verantwortet zusätzlich auch den Aufbau der OPEN COMMONS LINZ. Über ein Open Government Data Portal werden ausgewählte Daten zur Nutzung und Weiterverarbeitung unter der Creative Commons Lizenz CC-BY zur Verfügung gestellt – www.data.linz.gv.at. 

Die IKT Linz ist nahezu ausschließlich für den Magistrat und die Unternehmensgruppe Stadt Linz aktiv. Geschäftsführer der IKT Linz GmbH sind DI Markus Hein und DI Gerald Kempinger.

Übersichtsplan Tabakfabrik

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz „IKT in der Tabakfabrik“ mit Bürgermeister Klaus Luger, Magistratsdirektorin Ulrike Huemer, IKT-Geschäftsführer DI Markus Hein sowie IKT-Geschäftsführer DI Gerald Kempinger)

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