Medienservice vom: 24.06.2022

Klimabeirat der Stadt Linz Fünf neue Klimafondsprojekte positiv bewertet

Per Gemeinderatsbeschluss wurde am 14. Mai 2020 ein eigener Klimabeirat für die Stadt Linz ins Leben gerufen. Die Aufgabe des Klimabeirates der Stadt Linz umfassst die sachverständige Beratung des Stadtsenates im Hinblick auf klimabezogene Projekte, insbesondere solche, die ganz oder zum Teil aus Mitteln des Klimafonds realisiert werden sollen. Zudem fungiert der Klimabeirat als Beratungsgremium für den Gemeinderat, soweit dieser die Einbindung des Klimabeirates im Hinblick auf Klimaprojekte beschließt. Der Klimabeirat der Stadt Linz ist interdisziplinär. Ihm gehören derzeit sechs unabhängige Expert*innen und zusätzlich der Stadtklimakoordinator als nicht-stimmberechtigtes Mitglied an.

Gestern, Donnerstag, hat sich der Klimabeirat der Stadt Linz zum bereits neunten Mal versammelt. Die Sitzung fand diesmal in hybrider Form im Pressezentrum statt. Die Umweltrechtsexpertin Frau Univ.-Prof.in Erika Wagner von der JKU leitete die Sitzung als stellvertretende Vorsitzende. In der jüngsten Sitzung wurden insgesamt sieben neu eingereichte Projekte bewertet. Die in den Klimafonds der Stadt Linz eingereichte Fördersumme belief sich auf über 349.070 Euro. Die Projekte deckten thematisch die Aspekte Mobilität, Konsum, Digitalisierung, Kultur und Stadtgestaltung ab, jedoch immer mit einem klaren Klimaschwerpunkt.

Eine positive gemeinschaftliche Bewertung des Klimabeirates der Stadt Linz im Sinne der Empfehlung „förderungswürdig“ konnten insgesamt fünf klimarelevante Projekte erhalten:
- Das Projektvorhaben „Klimaachse Linz“ hat zum Ziel, die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Hafen attraktiv unter Einbindung der Bewohner:innen neu zu gestalten. Die vorgeschlagene Förderhöhe liegt hier bei 22.000 Euro.

  • Mit insgesamt 49.990 Euro soll im Projektvorhaben „The Island of the Day before“ ein Aquaponik-System im Areal der Klimaoase Linz/Lustenau errichtet werden.
    Dieses System wird dann über ein globales TeleAgriCulture-Netzwerk verknüpft. Im Zuge dessen soll auch eine wissenschaftliche Studie durchgeführt werden.
  • Das stadteigene Projektvorhaben „Fahrradstrategie“ setzt sich zum Ziel, ein Konzept inkl. Umsetzungsplan zur Förderung des Radverkehres mittels externer Beauftragung zu erstellen. Die vorgeschlagene Förderhöhe liegt hier bei 50.000 Euro.
  • Das Projektvorhaben „Bike Benefit“ fungiert als eine Fahrradmotivationskampagne in einer App. Registrierte Radfahrer*innen können Bonuspunkte sammeln und diese bei Partnerbetrieben einlösen. Für das Projekt wird eine Förderhöhe von 47.200 Euro vorgeschlagen.
  • Mit 43.500 Euro hat das Projektvorhaben „Klimazone Phönix Theater“ zum Ziel, ein inklusives Theater anzubieten, das alle Sinnesbereiche erschließt. Vom Hören, Sehen, Riechen, Tasten, Gleichgewicht bis hin zu Schmecken sollen die Besucher:innen die Fragen rund um den Klimawandel erleben und spüren können.

In den kommenden Sitzungen des Linzer Stadtsenats und Gemeinderates sollen dann die offiziellen Beschlüsse für diese fünf neuen Klimafondsprojekte fallen.

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