Medienservice vom: 29.06.2022 |Fotos zum Medienservice

Neue Plattform für mehr Bürger*innenbeteiligung Mitgestalten – Mitreden – Mitmachen auf innovation.linz.at

Unter dem Motto „Mitgestalten – Mitreden – Mitmachen“ präsentiert sich der Linzer Innovations-Hauptplatz online in neuem Outfit, mit einer verbesserten Technik und erweiterten Features. Die bereits bestehende Bürger*innenbeteiligungs-Plattform wurde vor kurzem einem Relaunch unterzogen. Damit bietet der Linzer Innovations-Hauptplatz den Bürger*innen eine noch bessere Möglichkeit der Vernetzung, Zusammenarbeit und Kommunikation.

Von Grund auf überarbeitet und optimiert für die Darstellung auf allen Geräten, präsentiert sich die bewährte Bürger*innenbeteiligungs-Plattform der Stadt Linz auf innovation.linz.at. Mit dem Relaunch dieses Web-Angebotes setzt die Landeshauptstadt ihren Weg in Richtung Digitalisierungs-Hotspot Österreichs fort. Die Stadt Linz reagiert mit der Neuausrichtung auf die Veränderungen im Informations- und Kommunikationsverhalten der Gesellschaft und hat die Website neu konzipiert und verbessert. Die optimierte Plattform rückt Bürger*innenbeteiligung verstärkt in den Fokus, setzt neue Impulse für die Stadt und bietet vor allem noch mehr Raum für Ideengeber*innen aus der Bevölkerung als bisher. 

„Linz hat sich einen hervorragenden Namen als Standort gemacht, an dem Digitalisierung und Innovation proaktiv gefördert werden. Bei der Neugestaltung der Plattform wurde daher ein besonderes Augenmerk auf bestmögliche Usability, eine intuitive Bedienbarkeit und ein zeitgemäßes Webdesign gelegt. Mit der Bürger*innenbeteiligungs-Plattform setzt die Lebensstadt Linz auf dem Weg zur innovativsten Stadt Österreichs einen wichtigen Schritt vorwärts“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Mit rund 6.400 User*innen und über 7.800 Interaktionen bei den unterschiedlichen Partizipationsmöglichkeiten sind wir mit der Plattform bereits führend im nationalen Vergleich. Die neue Plattform bietet den Bürger*innen nun weitere Möglichkeiten und hilfreiche Zusatzfunktionen, um die Community zu stärken und sich noch besser untereinander zu vernetzen“, informiert Kathrin Obernhumer, Leiterin Innovations-Hauptplatz.

Ideenmanagement für die gesamte Stadt

Auf der Plattform für Bürger*innenbeteiligung innovation.linz.at sind aktuell 6.400 User*innen in über 7.800 Interaktionen (eingereichte Ideen, Kommentare und Likes) aktiv. Mittlerweile werden zahlreiche Projekte, Ideen und auch Workshops über die Plattform abgewickelt. Sie stellt breitenwirksam und niederschwellig innovative Leistungen zur Verfügung und ermöglicht eine Diskussion in der Community. Die Plattform erfüllt somit ihre Funktion für innovatives Ideenmanagement für die gesamte Stadt. Und das nachhaltig: insgesamt wurden 26 von insgesamt 94 eingegangenen Vorschlägen in Form von Gesprächen mit Expert*innen beantwortet. 

Auf der Plattform innovation.linz.at können alle Linzer*innen neue Impulse für die Stadt setzen und eigene Ideen einreichen. Bei genügend Zustimmung – genauer bei 50 Likes innerhalb von zwei Monaten – vernetzt der Innovations-Hauptplatz die Ideengeber*innen mit den Zuständigen der Stadt und unterstützt diese bei der Umsetzung. Im direkten Austausch wird anschließend geklärt, inwieweit die Vorschläge umsetzbar sind. Das Ergebnis ist dabei transparent auf der Website einsehbar. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Ideengeber*innen zu vernetzen, Teams zu bilden und sich aktiv an den Projekten der Stadt zu beteiligen.

Community verstärkt vernetzen

Linz aktiv mitzugestalten, ist die Prämisse der Bürger*innenbeteiligungs-Plattform. Eine Chance für alle Linzer*innen, ihre Vorschläge einzureichen und zu einer zukunftsfitten Stadt beizutragen. Interessierte Bürger*innen haben die Möglichkeit, sich bereits während der Konzeptionsphase von Projekten des Innovations-Hauptplatzes zu informieren, mitzureden, Kommentare zu schreiben und Ideen zu posten. Auch eigene Initiativen können gestartet und mit der Community geteilt werden. Zusätzlich sind Informationen über abgeschlossene Projekte, kommende Veranstaltungen sowie weitere spannende Inhalte auf der Plattform verfügbar.

Zahlreiche Zusatzfunktionen erleichtern den User*innen auf innovation.linz.at den Austausch untereinander. Neue Ideen können in Teams entwickelt werden, die User*innen können Diskussionsgruppen Bottom-Up selbst bilden und Kollaborationen wie etwa das Versenden von Freundschaftsanfragen oder ein Messenger-System stehen im Einsatz. Ein Gamification-System sorgt für spielerische Action, in dem Ideengeber*innen Punkte für gute Ideen und Feedbacks erhalten. 

Maßgeschneiderte Bewertungsmodi für Ideen sowohl in Form von Community-Votings (beispielsweise die „Arena“ als Abstimmungsform neuer Partizipationsprojekte) gemeinsam mit allen User*innen oder in Form von Expert*innen-Bewertungen ermöglichen noch mehr Interaktion untereinander. Eine „Highscore-Liste“ reiht etwa die aktivsten User*innen in einem Ranking.

Begleitet wird der neue Web-Auftritt der Plattform darüber hinaus von einem Blog, Newsletter sowie einem eigenen Bereich für Mitarbeiter*innen des Magistrats. 

„Wir wollen allen Linzer Bürger*innen, Gruppen und Communities eine einfache Möglichkeit geben, sich zu vernetzen, auszutauschen und ihre Lebensstadt aktiv mitzugestalten“, betont Kathrin Obernhumer.

Mitgestalten – Mitreden – Mitmachen 

Nach einer kostenlosen Registrierung reichen die Ideengeber*innen ihre Vorschläge beim Innovations-Hauptplatz ein. Wer möchte, kann vorab Meinungen einholen, die Community mitdiskutieren lassen und dadurch viele Inputs für die eigene Idee holen. Dabei sind thematisch keine Grenzen gesetzt – die Themenauswahl erfolgt unabhängig von Projekten oder Vorgaben. Sammelt ein Vorschlag mindestens 50 „Gefällt mir" in der Community, erhält das Team des Innovations-Hauptplatzes automatisch den Auftrag, den*die Ideengeber*in mit den Zuständigen der Stadt zu vernetzen, um die Idee ins Rollen zu bringen.

Wer lieber netzwerken, mitreden oder sich einfach nur austauschen will, findet auf der Plattform zahlreiche Themen und Vorschläge, bei denen man aktiv mitdiskutieren kann. Alle Aktionen auf der Plattform sind mit Punkten hinterlegt, die auf einem Punktekonto gesammelt werden. Mit Kommentaren und Likes bei Ideen anderer wird darüber hinaus der eigene „Highscore“ auf dem Punktekonto verbessert. 

Drehscheibe für Innovationsprojekte

Am 02. Juli 2019 feierte der Innovations-Hauptplatz seine Eröffnung. Das Innovationsbüro der Stadt Linz bezieht seinen Namen einerseits aus seiner Lage in der Pfarrgasse 3 direkt am Linzer Hauptplatz. Andererseits unterstreicht es seinen Anspruch, die Drehscheibe für Innovationsprojekte in der oberösterreichischen Landeshauptstadt zu sein. Projekte, die über Start-ups, Hightech und IT-Wirtschaft hinausgehen und sämtliche urbane Lebensbereiche, von Bildung, Umwelt und Soziales bis zur Kultur berühren können.

Der niederschwellige Zugang zu diesen Projekten steht dabei besonders im Fokus. Von der direkten Bürger*innenbeteiligung auf der Online-Plattform über die Vernetzung aller Beteiligten bis zu kostenlosen Veranstaltungen in den Stadtteilen für alle Altersgruppen reicht das Betätigungsfeld des Innovations-Hauptplatzes.

„Partizipation ist ein Wert, der in Linz großgeschrieben wird und neue Ideen realisiert und etabliert. Dialogische Angebote wie die Bürger*innenbeteiligungs-Plattform bringen innovative Denkansätze voran. Dadurch werden diese erst sichtbar und transparent“, so Kathrin Obernhumer.

„Bürger*innenbeteiligung ist seit jeher ein wesentliches Mittel zur Vorbereitung von guten Entscheidungen und innovativer Stadtentwicklung. Sie ermöglicht, dass unterschiedliche Interessen besser abgewogen werden können und die bestmögliche Lösung für jeweilige Projektvorhaben gefunden wird. Eine möglichst frühe Einbindung der Bürger*innen in kommunale Projekte ist ein zentrales Anliegen. Und wenn neue Ideen diese zudem noch bereichern, dann ist ein weiterer Meilenstein für die Zukunftsstadt Linz gesichert“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „Neue Plattform für mehr Bürger*innenbeteiligung“)

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