Medienservice vom: 01.07.2022 |Fotos zum Medienservice

Weichenstellung in der Ferihumerstraße beschlossen Zusätzlich zu bestehendem Fahrverbot kommt bauliche Sperre

Der Linzer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung am 30. Juni 2022 eine Lösung zur Verkehrsberuhigung der Ferihumerstraße beschlossen. Ab diesem Sommer wird für die Laufzeit von sechs Monaten – zusätzlich zum bestehenden Fahrverbot ausgenommen Anliegeverkehr – ein modaler Filter auf Höhe des Peuerbachgymnasiums umgesetzt. Anschließend erfolgt eine Evaluierung. 

Durch diese Maßnahme wird der motorisierte Durchzugsverkehr durch die Ferihumerstraße hintangehalten (siehe Anhang). Um eine rasche Umsetzung zu ermöglichen, soll die Absperrung mittels Pollern oder Leitwänden erfolgen. Ein Durchfahren mit dem Fahrrad soll weiterhin möglich sein und wird durch das Markieren von Piktogrammen sichtbar gemacht.

„Wichtig ist, dass die Interessen der Anwohner*innen bei Verkehrsmaßnahmen berücksichtigt werden. Deshalb werden wir in einem halben Jahr die Situation in der Ferihumerstraße nochmals beurteilen“, kündigt Bürgermeister Klaus Luger an.

„Ziel ist es, nicht nur den Verkehr in der Ferihumerstraße in Urfahr zu beruhigen, sondern auch die bisweilen hitzig geführte Diskussion. Es ist in der Gemeinderatssitzung ein klarer politischer Auftrag ergangen, den ich als zuständiger Referent zeitnah umsetzen werde“, erklärt Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart.

Begonnen hat die intensive Diskussion bezüglich der Ferihumerstraße mit der Verkehrsfreigabe der neuen Eisenbahnbrücke im vergangenen Herbst. Da diese vor allem für umweltfreundliche Verkehrsformen wie Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen soll, wurden mehrere Verkehrskonzepte erarbeitet, durch die der gebietsfremde, motorisierte Durchzugsverkehr in der Ferihumerstraße begrenzt oder auch gänzlich unterbunden werden könnte. Um die unmittelbaren Anrainer*innen in die Entscheidungsfindung einzubinden, wurde eine Bürger*innenbefragung durchgeführt. 1.367 Bürger*innen wurden per postalischen Versand eingeladen, 520 Personen beteiligten sich daran. 

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