Medienservice vom: 28.07.2022

Drohende Energieknappheit macht Maßnahmen bei Beleuchtung notwendig Stadt Linz reduziert Außenbeleuchtung markanter Bauwerke

  • Rechtzeitiges Vorbereiten für etwaigen Krisenfall: Beleuchtung im Straßenverkehr und in Parkanlagen in Prüfung 

 Die Stadt Linz reagiert auf die derzeit in Europa drohende Energieknappheit. Als erste Maßnahme reduziert die Stadt Linz die Beleuchtungsdauer der so genannten Effektbeleuchtung an Brücken, Bauwerken, Kirchen oder Bäumen in Parkanlagen. Insgesamt werden derzeit von der Stadt 31 Bauwerke beleuchtet, beispielsweise das Alte Rathaus und die Neue Eisenbahnbrücke.

Beibehalten soll eine Aktivierung der Beleuchtung mit Einsetzen der Dämmerung werden. Jedoch erfolgt künftig ausnahmslos eine Abschaltung um 23 Uhr. Und es soll entgegen der bisherigen Handhabe auch keine Aktivierung in den Morgenstunden – bisher von 5 bis 8 Uhr früh – mehr erfolgen. Für Bürgermeister Klaus Luger und dem für öffentliche Beleuchtung zuständigen Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart ein aktuell wichtiges Zeichen der öffentlichen Hand, um Energie zu sparen. Hajart: „Die Beleuchtung markanter Bauwerke hat grundsätzlich einen wichtigen touristischen Effekt für die Stadt Linz. Und wer möchte schon zu späterer Stunde durch eine völlig dunkle Stadt gehen. Die aktuelle Situation macht es jedoch notwendig, dass auch wir seitens der Stadt Linz reagieren und ein wichtiges Zeichen zum Energiesparen setzen. Es ist auch die gesamte Bevölkerung aufgerufen, auf einen sparsamen Energieverbrauch zu achten. Als Stadt Linz gehen wir mit gutem Beispiel voran“, betont Vizebürgermeister Hajart.

Bürgermeister Klaus Luger erteilte zudem einen noch weitergehenden Auftrag: „Ich habe die Geschäftsführungen der städtischen Unternehmen beauftragt, über die Reduzierung der Effektbeleuchtungen hinaus gehend zusätzliche Einsparpotenziale zu lukrieren. Dazu zählen Fragen der Beheizung ebenso wie das gesamte Beleuchtungssystem. Als Holding-Chef und Eigentümervertreter ist es mir wichtig, nachhaltig und krisenkonform, Maßnahmen zu setzen. Auch der städtische Krisenstab ist bereits angewiesen, eventuelle Notfallpläne für den Ernstfall zu konzipieren. Die Reduktion der Außenbeleuchtung wird nun, entsprechend der technischen Gegebenheiten, schrittweise umgesetzt werden.“

Vorbereitung für allfälligen Krisenfall im Winter

Vizebürgermeister Hajart hat zudem den Auftrag an die zuständige Abteilung im Magistrat Linz erteilt, bereits jetzt zu überprüfen, welche Maßnahmen im Bereich der Straßen- und Parkbeleuchtung im Krisenfall getroffen werden könnten bzw. müssten. 

„Die Sicherheit – sowohl im Verkehr als auch hinsichtlich der Kriminalitätsprävention – hat absoluten Vorrang. Wir wollen aber für den Krisenfall – der hoffentlich nie eintritt – vorbereitet sein. Geprüft werden soll, an welchen Stellen es Sinn macht, weiter Strom einzusparen, um für eine etwaige Notsituation gerüstet zu sein. Vorsicht ist besser als Nachsicht“, so das Stadtoberhaupt Klaus Luger und Verkehrsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart unisono. 

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